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Utopie und Allotopie



Der Rest an , offener' Bedeutung im Begrif
f der Fremde
Fremde ist keine Eigenschaft, die ein Objekt für ein betrachtendes Subjekt hat; sie ist ein Verhältnis, in dem ein Subjekt zu dem Gegenstand seiner Erfahrung und Erkenntnis steht. Für die Bewertung, etwas sei fremd, bürge ich immer - in letzter Instanz - selbst;1 auch wenn ich sage: Er ist dort fre [ ... ]
Anfänge: die noch unbegriffene, zwischen Außen und Innen bewegliche Fremde
Literatur mit ihrer Darstellungsbedingung, sich nur in 'schematischer Hinsicht" auf Wirklichkeit beziehen zu können, ist auf Kontrastbildung angewiesen. Fremde in allen Dimensionen, als barbarisch-heidnische, rassischethnische, als kulturelle, existenzielle," als Geschlechter-Fremde und als Fremde d [ ... ]
Fremde, in die Pflicht der Vernunft und der Idee der Welteinheit genommen
Seit dem 13. Jahrhundert gibt es in Europa zahlreiche faktenorientierte Berichte über den Nahen, einige sogar über den Fernen Osten. Zu nennen sind besonders die Schriften Plan de Carpinis und Rubrucks, das IIMilione des Marco Polo, die ethnographischen Darstellungen von Hyton (He-thoum von Corycus) [ ... ]
Fremde als Abriß'-Stelle: das Ende der utopischen Funktion
Im 19. Jahrhundert wird das Wissen von der außereuropäischen Fremde systematisiert. Ethnologie als Wissenschaft bildet sich aus. Während die Philosophie des deutschen Idealismus noch davon ausgeht, den Geist von Fremdkultur als Vorstufe zu europäischer Gegenwart im eigenen Bewußtsein rekonstruier [ ... ]

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