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Zählen und Er-Zählen



Für die kaum mehr übersehbare Fülle von Schreibtätigkeiten wurde eine ebenso große Zahl von Bezeichnungen ersonnen. Kunst und Kommerz gehen bei all diesen Berufen mehr oder minder intensive Beziehungen ein - nicht unbedingt zum Vorteil der Texte.
      Was haben die Menschen aus diesem großartigen Abschiedsgeschenk der Götter gemacht? Mit viel Einfallsreichtum setzten sie es auf nahezu allen Lebensgebieten äußerst sinnreich und nutzvoll ein. In dieser Fülle schreibender Tätigkeiten lassen sich jedoch einige Hauptlinien deutlich unterscheiden. Schreiben, das ist doch eigentlich mit zwei völlig verschiedenen Vorstellungen verbunden, die gewissermaßen die Extreme eines breiten Spektrums darstellen.
      Das ist zum einen das Schreiben als vertrautes, alltägliches Geschehen, über das wir uns selten Gedanken machen - beim Abfassen eines Geschäftsbriefes oder einer Tagebuchnotiz.
      Zum anderen betrachten wir das Schreiben als ein hehres Privileg weniger Auserwählter, die wir »Schriftsteller«, »Autoren« oder gar »Dichter« nennen - und die wir vielleicht sogar verehren, zu unserem Idol machen. Für den Jugendlichen mag das Karl May sein oder Michael Ende, für den älteren Menschen: Goethe, Duras, Hesse, Stephen King, James Joyce, Douglas Adams oder ebenfalls Ende.
      Zwischen beiden Extremen, dem Alltagsschreiber und dem Dichter, finden wir noch den gewandten Journalisten, der auf vielen Schreibmaschinen klappern können muss, je nachdem, welchen Themen er nachjagt - oder welche Themen gerade gefragt sind oder die gar ihn jagen.
     

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