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In der Schreib-Werkstatt



Der Schriftsteller gilt als »Einzelkämpfer« in seinem Elfenbeinturm oder zumindest am Schreibtisch. Dass dies keineswegs so sein muss, sondern dass es sich beim »einsamen« Schreiben nur um einen modernen Spezialfall der Autorenexistenz handelt, zeigen sowohl die Vergangenheit als auch eine neue Form des Schreibens in der Gegenwart.
      Die moderne Variante des geselligen Schreibens kommt aus Amerika und nannte sich ursprünglich »creative writing«. Bei uns wurden daraus die »Schreib-Seminare« und die »Schreib-Werkstätten« - je nachdem, ob der Leiter der Veranstaltung von der Universität kommt oder von der mehr praktischen Seite, etwa einer Zeitungsredaktion, aus dem Lehrerberuf oder - wie der Autor dieser Zeilen -von der Psychologie.
      In den USA fanden sich schon vor Jahrzehnten schreiblustige Laien in kleinen Gruppen zusammen und lernten von einem »Profi«, meist einem bekannten Schriftsteller oder Dichter, in »Writers Workshops« die Grundregeln des schriftlichen Erzählens.
      Eine andere Wurzel der Schreib-Werkstätten ist ein vergleichsweise neuer Zweig der Psychotherapie: die Schreib-Therapie .
      Der Unterschied zwischen beiden Verfahren liegt vor allem darin, auf welche Aspekte des Schreibens man den Akzent setzt: mehr auf die literarischen Qualitäten oder mehr auf die therapeutischen Qualitäten eines Textes bzw. der Herstellung eines Textes.
     

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