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SEIN SPANNENDSTER ROMAN



Fremde Literaturen von innen zu sehn: das ist uns nicht oft vergönnt. In Paris habe ich die Nasenspitze in diesen Laden gesteckt — schön wars nicht, es roch auch nicht gut. Die bessern Leute verhalten sich dort still oder sitzen in der französischen Provinz, und in die Augen springt das Gelle, das Grelle, das Laute. Ein sonderbarer Betrieb, den mitzumachen schon eine erhebliche Charakterlosigkeit erfordert. Es gibt erfreuliche Ausnahmen, und es gibt Grasset, der mit wildem Gefuchtel alle halbe Jahr an etwas andres glaubt und dadurch auch die andern veranlaßt, es zu glauben. Für sechs Monate. Solche Leute richten mitunter man-ches Gute und manchmal viel Unheil an. Ja, das sind die Franzosen, und über die wissen wir ja einiges — aber wie sieht die amerikanische Literatur von innen aus?
Das zeigt uns einer, dem ich das nie zugetraut hätte: Upton Sinclair.

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