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DAS BUCH VOM KAISER



Emil Ludwigs Buch über Wilhelm

II.

ist einzig nach seiner Wirkung zu beurteilen.
      Hier ist zum ersten Mal eines aus der Opposition, das an indifferente Intellektuelle der Provinz herankommt, an Schichten, die wirniemals erreichen, und die unsre Bestrebungen nur aus den Verleumdungen ihrer schlecht besoldeten, also überzahlten Redakteure kennen. Die hundert Auflagen, die das Werk voraussichtlich haben wird, tun gute Arbeit.
      Die bis dahin versäumt worden war. Sie kommt ein bißchen spät. Die bedächtig schlafenden Demokraten, die übervorsichtigen Sozialdemokraten, der dümmsten Einwände voll, wenn es galt, aufzuklären — die oppositionelle Presse mit Ausnahme ganz weniger Organe hat die entscheidenden Monate nach dem Kriege nicht ausgenützt. Damals war das Eisen heiß: da war zu sagen, was das Volk im Kriege gefühlt hat, da war auszusprechen, was gelitten und heruntergeschluckt worden war . . . nichts. Wenn ich bei dieser Gelegenheit immer wieder an Felix Stössingers

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