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Zeitung




Erst seit Beginn des 17. Jahrhunderts wird Zeitung in der heute üblichen
Bedeutung verwendet. Im Gegensatz zur —> Zeitschrift sind Zeitungen durch werktägliches, mindestens zweimal wöchentliches Erscheinen gekennzeichnet. Um als eigenständig zu gelten, muß eine Zeitung über eine eigene politische Redaktion verfügen, die einen selbständigen politischen Teil, den Zeitungsmantel, verantwortet. Mit Struktur und Geschichte der Zeitung befaßt sich die Publizistik. In den westlichen Demokratien sind Tageszeitungen überwiegend in privatem Besitz, d. h. sie sollen als Waren nach Möglichkeit Gewinne erzielen. Durch die Pressefreiheit ist das Recht auf freie Verbreitung von Meinungen und Informationen garantiert. Die Zeitung vereint folgende Merkmale: 1. öffentliche Zugänglichkeit , 2. Zeitnähe , 3. regelmäßiges Erscheinen und 4. inhaltliche Vielfalt . Im —►Feuilleton von Tageszeitungen erscheinen nicht nur literarische Beiträge wie Gedichte, Essays, Erzählungen, Fortsetzungsromane; durch die regelmäßig abgedruckten —» Rezensionen von literarischen Werken und -»Sachbüchern kommt der Zeitung eine bedeutende Funktion in der literarischen Öffentlichkeit zu. In Europa entstanden die ersten Zeitungen im ersten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts, zunächst wöchentlich. 1609 wurde in Straßburg die «Relation aller Fürnemmen vnd ge-denckwürdigen Historien» gegründet, in Wolfenbüttel im gleichen Jahr der «Aviso Relation oder Zeitung». Die erste weithin bekannte Tageszeitung wurde 1650 in Leipzig gegründet: die «Einkommenden Zeitungen», die zuletzt als «Leipziger Zeitung» bis 1918 erschien.

     


Zeitungen

Zeitung, speziell regionale Tageszeitungen, sind für Jugendliche offenbar kein attraktives Medium mehr. Man könnte sogar sagen: Zeitungsleser sterben aus. Die Älteren behalten zwar ihre habitualisierte Lektüre bei, aber die Jüngeren treten immer weniger in diese Gewohnheit ein. Das zeigt sich noch .....
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Der Beginn der 20er-Jahre brachte noch keine strikte Zäsur zum Expressionismus. Es erschienen im Gegenteil bis 1923 noch Dutzende von Gedichtbänden, die seine bereits gestiftete Tradition fortsetzten. Und doch erlosch rasch die literarisch-politische Utopie-Begeisterung, während die dadaistische Sel .....
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