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Weltchronik



Im —»Mittelalter, vor allem im 13. Jahrhundert, verbreitete Form der —»Chronik als Geschichtsbuch, das die Weltgeschichte in den Zusammenhang der biblischen Heilsgeschichte rückte. Dabei be-dienten sich die Verfasser aller für sie erreichbaren literarischen Quellen, anhand derer man den bisherigen Verlauf der Weltgeschichte in seinen wesentlichen Zügen überblicken zu können glaubte. Verfasser der meist lateinisch geschriebenen Weltchroniken waren u.a. Regino von Prüm und Otto von Freising. Bedeutende volkssprachliche Beispiele sind die «Sächsische Weltchronik» , die vielleicht von Eike von Repgow stammt und als erstes historisches Buch in deutscher Sprache gilt. Die gereimte, unvollendete «Weltchronik» des Rudolf von Ems, die er im Auftrag König Konrads schrieb, zeigt schon Anzeichen der nachhöfischen, bürgerlichen Literaturepoche .


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