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Urheberrecht



Das Urheberrecht regelt das Recht eines -»Autors, über seine künstlerischen, literarischen, filmischen oder musikalischen Werke zu verfügen, und gilt ebenso für —»Ãœbersetzungen, Editionen, Bearbeitungen u. a. Die Nutzungs- und Vermarktungsrechte werden im einzelnen in einem zwischen dem Autor und einer Institution
geschlossenen Vertrag festgelegt und geregelt. Ausgewiesene -»Zitate, Dokumente der Zeitgeschichte, amtliche Schriftstücke unterliegen auch dem Urheberrecht, sind allerdings honorarfrei. Die internationale Anerkennung von Urheberrechten wird in der Berner Ãœbereinkunft zum Schutze von Werken der Literatur und Kunst und Nachfolgeabkommen geregelt. Das Recht ist an die Urheberpersönlichkeit gebunden und unveräußerlich. Ãœber den Tod eines Autors hinaus besteht das Urheberrecht gewöhnlich 50 Jahre lang weiter und liegt in der Bundesrepublik 70, in der UdSSR 15, in der DDR 50Jahre bei den Erben. Das Problem des Urheberrechts entstand historisch mit der Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert durch die Möglichkeit, einmal verfaßte Schriften beliebig oft nachzudrucken. Gegen die seinerzeit stark verbreiteten —»Raubdrucke wehrten sich Verleger und Autoren durch Schutzbriefe der Obrigkeit. Die erste umfassende Formulierung des Urheberrechts war das englische Copyright von 1709. Daher stammt das international verwendete Symbol © für den Inhaber der Druckrechte.
     


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