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Knittelvers



auch Knüttel-, Knüppel-, Klüppel-, Klippelvers oder Knittel. Paarweise gereimter vierhebiger Vers, der im 15. und 16. Jahrhundert in den epischen, satirisch belehrenden Dichtungen von Sebastian Brant, Johann Fischart, Hans Ro-senplüt und Hans Sachs benutzt wurde. In der folgenden Zeit war er wegen seiner fehlenden Eleganz verpönt. Erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde er wieder verwandt, und zwar u. a. von Johann Wolfgang Goethe in dem Spiel «Jahrmarktsfest zu Plundersweilern» , aber auch in ernsthaften Dichtungen wie in Teilen des «Ur-faust» und im «West-östlichen Divan» .
     


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