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Ideal



Inbegriff des ästhetisch Vollkommenen, Leitbild des menschlichen Strebens. Piaton z. B. faßte das Sein als unvergängliches Ideal auf, dem die Wirklichkeit nachgebildet sei, das aber von Künstlern und Dichtern nur unvollkommen nachgeahmt werden könne.
     


Stifters bildungsideal - rettung in heilloser zeit

Adalbert Stifters 1857 ersch

ienener und im Untertitel schlicht als "Erzählung" bezeichneter Roman Der Nachsommer kann als ein Sonderfall nicht nur in der zeitgenössischen Literatur, sondern auch in der Geschichte des Bildungsromans gelten. Denn die durchgängige Asthetisierung der dargestellten Welt .....
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Index » 19. Jahrhundert » Stifter: ,Der Nachsommer

Verklärungsstrategien: realismus und idealismus

Eine Deckungsgleichheit von Literatur und Realität lehnt die realistische Literatur des 19. Jahrhunderts strikt ab; hinsichtlich des Verhältnisses von Ideal und Wirklichkeit dagegen strebt man eine Identität an. Ausgangspunkt dieser programmatischen Maxime ist die Annahme, dass eine solche Identität .....
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Index » Bürgerlicher Realismus » Theorie und Ästhetik des Bürgerlichen Realismus

Bildungsideale

Das im Roman entworfene Bildungsideal zielt dementsprechend - auch in diesem Punkt dem traditionellen Schema des Bildungs- und Entwicklungsromans in der Nachfolge Goethes folgend auf die Synthese von Ich und Welt, von Individuum und Gesellschaft. In Schiller ist dieses Ideal im Roman gegenwärtig22; .....
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Index » Bürgerlicher Realismus » Die Phase des programmatischen Realismus (1848-1870)

Die idealisierung der kindheit in der häuslichen idylle

Bei der Lektüre von Campes Ãober die früheste Bildung junger Kinderseelen fällt die Schwierigkeit des Autors auf, den idealen Ort von Kindheit in Familie und Gesellschaft darzustellen. Demgegenüber wird der Pädagoge aber sehr eloquent, wenn es darum geht, die zu überwindende gesellschaftliche und f .....
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Index » Die auto-biographische Erfindung der Kindheit: Jung-Stilling, Bräker, Moritz

Die leere idealität

Indessen versteht man von diesem ruinösen Christentum her eine weitere, für die Folgezeit bedeutsame Eigentümlichkeit Baudelaire-schen Dichtens. Sie haftet an Begriffen wie , , . Aber Aufstieg wohin? Da und dort wird Gott als Ziel genannt. Viel häufiger aber hat es nur unbestimmte Namen. Was ist es? .....
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Index » Autoren » BAUDELAIRE

Dos ontologische schema - die idealität, das absolute, das nichts

Dem Wegstreben aus der Realität entspricht das Hinstreben zu einer Idealität. Zuweilen scheint Mallarme dabei platonische Denkweisen zu streifen. Ein Prosasatz könnte so gedeutet werden: .....
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Index » Autoren » MALLARME

Der roman zwischen idealbild und satire

Ordnung und Chaos, göttlicher Heilsplan und menschliche Sündhaftigkeit - das waren die großen Themen der Literatur im 17. Jahrhundert, am sinnfälligsten dargestellt im Roman. Dabei gingen religiöse Vorstellungen und staatspolitische Interessen ineinander über. So wie der eine Gott die ganze Welt zus .....
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Index » Barock (17. Jahrhundert)

Prometheus als idealgestalt

Die Ideen der Aufklärung - Vernunft und Toleranz - hatte Lessing exemplarisch in den Charakterzügen des weisen Juden Nathan gestaltet. Zur Symbolfigur einer jungen Generation, die sich von der ausschließlichen Vorherrschaft der Vernunft befreien wollte und sich zu den schöpferischen Kräften leidensc .....
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Index » Sturm und Drang (1770-1785)

Die kunst, die ideale form zu finden

Woher wusste Goethe nur, wenn ihm etwas einfiel, ob daraus eine Erzählung, ein Drama oder ein Gedicht werden sollte? Und selbst wenn er es wusste, gab es ja ganz verschiedene Erzählungen, Dramen, Gedichte. Nun, einerseits halfen ihm Tradition und Erfahrung. Wenn er über Liebe und Natur schreiben wol .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Sieben Jahre Ferien

Das höfische gesellschaftsideal

Nach der Schilderung der Dichter erhielt der ganze höfische Gesellschaftsbetrieb mit seinem materiellen Prunk und seinen zeremoniellen Umgangsformen überhaupt erst seinen Sinn, wenn man ihn auf das Ideal der Courtoisie, der höfischen Vollkommenheit, bezog, wie es von den Rittern der Tafelrunde am Ho .....
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Index » Das höfische Gesellschaftsideal

Ideal und wirklichkeit

Das höfische Ritterideal und die gesellschaftliche Realität des adligen Lebens standen zueinander im Verhältnis krasser Gegensätzlichkeit. Die Diskrepanz zwischen dem hohen moralischen Anspruch, der sich mit dem Namen Ritter verband, und der gelebten Wirklichkeit ist am deutlichsten von Klerikern ge .....
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Index » Das höfische Gesellschaftsideal

Das schönheitsideal

»Wenn ich die Wahrheit sagen soll, so hat es, nächst der Majestät Gottes, niemals etwas so Begnadetes gegeben wie die Frau und ihre Art. Diesen Ruhm hat Gott ihr verliehen, daß man sie als den höchsten Wert auf Erden ansehen und immer preisen soll.« So war noch niemals von Frauen gesprochen worden. .....
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Index » Das höfische Gesellschaftsideal

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