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Humor



Nach Ansicht der mittelalterlichen Medizin bestimmen die vier Körpersäfte, die «humores», in ihrer Mischung Temperament und Charakter eines Menschen. Theodor Fontane sieht den Humor in einer Gemütsverfassung begründet, die «das Darüberstehen, das heiter souveräne Spiel mit den Erscheinungen des Lebens ermöglicht». Jean Paul sieht vor allem die Großzügigkeit in einer humorvollen Lebenseinstellung, wenn er sagt, daß es für den Humor «keine einzelne Torheit, keine Toren, sondern nur Torheit und eine tolle Welt gibt und vor der Unendlichkeit... alles nichts ». Beispiele und Züge von Humor sind in fast allen literarischen Gattungen und Epochen aufzufinden .
     


Humor

Die Abwehrhaltung der Autoren des Bürgerlichen Realismus gegen den in den 1880er Jahren sich konstituierenden Naturalismus liegt letztlich auch im Fehlen einer humoristischen Dimension naturalistischen Schreibens begründet. Die Kritik des Bürgerlichen Realismus an der naturalistischen Ã"sthetik zeig .....
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Humoristische situation ohne humor

Die Selbstspaltung oder 'Bipolarität", die Hesse im 'Kur-gast" näher erläutert, ist in der Gegenwartsliteratur nicht mehr ein Spiel mit wechselnden Masken, sondern sie be= steht in strenger Absonderung von der Maskenwelt. Das Ich geht seiner Eigenschaften verlustig. Das reine Ich steht schaudernd vo .....
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Humor    





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