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Fürstenspiegel



Sonderform des —»Staatsromans. Adressat des Fürstenspiegels ist der Adel selbst. Fürsten bekommen einen Spiegel vorgehalten, der ihr Bild in idealer Weise widerspiegelt und dabei Kritik äußert, die in umittelbarer Form niemals gestattet werden könnte. Diesem idealen Muster kann der Fürst entsprechen und auch Ratschläge zur besten Regierungsweise, aber auch für sein Privatleben bis hin zur Erziehung seines Nachwuchses entnehmen. Beispiele: Niccolö Machiavelli, «Der Fürst» , Albrecht von Haller, «Usong» , Christoph Martin Wieland, «Der goldne Spiegel, oder die Könige von Scheschian, eine wahre Geschichte» .
     


Fürstenspiegel

Im höfischen Ritterbild sind alte und neue Vorstellungen von adliger Vorbildlichkeit zusammengekommen. Mit den modernen Forderungen der Courtoisie verbanden sich der religiöse Rittergedanke aus der Gottesfriedens- und Kreuzzugsbewe- gung sowie Elemente eines christlich geprägten Herrscherideals, .....
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