Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


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Figur




1. Person in einem literarischen Werk ; insbesondere auch Bezeichnung für eine komische Figur, die in einer Nebenrolle auftritt .
      2. Alle sprachlichen Kunstformen, die von der grammatischen Norm abweichen, werden als grammatische Figuren bezeichnet , und auch rhetorische Figuren, die Aussagen durch syntaktische Besonderheiten treffen , fallen unter diesen Begriff.

     


Schwäche und bildsamkeit. zur figur wilhelm meisters

Schon eine oberflächliche Betrachtung der Lehrjahre zeigt, daß ihr Held nicht als dynamische Figur angelegt ist, die durch entschiedene und zielbewußte Aktivität das erzählte Geschehen beherrschen könnte. Goethe selbst hat das mehrfach ausgesprochen, am deutlichsten wohl in einem Gespräch mit Kanzle .....
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Index » Goethezeit

Figurationen mitteleuropäischer geistigkeit. versuch einer literarhistorischen periodisierung

In den Roman des großen kroatischen Schriftstellers Miroslav Krleza Povratak Filipa La-tinovicza ist auch eine Szene eingebaut, in der Filip, nach längerem Aufenthalt in Paris, der Metropole europäischer Kultur, nun wieder in seine periphere - wie es heißt - ,pannonische Heimat zurückgekehrt, bei .....
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Index » Sonstige

Figuren und konstellationen - helmut halm

Die Figur des Oberstudienrats Dr. Helmut Halm ist weitgehend auf die Innendimension zugeschnitten. Zwar geben einmal seine Gedanken preis, daß sein Häuschen in Sillenbuch keine Fenstergitter habe , zwar entlockt ihm sein Studienkommilitone, daß er an der Ebe-Lu, Stuttgarts berühmtestem Gymnasium, u .....
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Index » Deutsche Novellen » Martin Walser: Ein fliehendes Pferd

Typische figuren

Die zentralen Themen der Epoche stehen in engem Wechselverhältnis mit dem typischen Personal der expressionistischen Dichtung . Hierzu gehört die Figur des wirtschaftlich erfolgreichen, oft gegenüber den Untergebenen ausbeuterischen und zugleich sich sittenstreng gerierenden Spießers. In Widerspruch .....
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Index » Literatur des Expressionismus » Epochenbegriff

Verzweifelte figuren

Es gibt ein sehr eigenartiges Theaterstück des Italieners Luigi Piran-dello , das von diesem seltsamen Eigenleben der Figuren handelt. Der Titel spricht es schon aus: »Sechs Personen suchen einen Autor«. Im Vorwort zu dem Stück beschreibt Pirandello, wie es entstand. Er berichtet darin von seiner »k .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Eigenwillige Figuren

Geliebte undgehasste figuren

Klar, dass Figuren einen erschrecken und belasten können, gerade wenn man lange Zeit mit ihnen verbringt. Leo Tolstoi schrieb Jahre an seinem Roman »Anna Karenina«. Dabei veränderte sich die Titelfigur im Laufe der Schreibarbeit. Hatte Tolstoi sie anfangs fast als eine hässliche Teufelin gestaltet, .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Eigenwillige Figuren

Unsterbliche figuren - die serienhelden

Manchmal schaffen sich Dichter selber solche Mythen und Geschichten, die nach Fortsetzung drängen. Das geschieht mitunter unbewusst, wie bei dem schottischen Schriftsteller Arthur Conan Doyle. Er merkte gar nicht, dass er einen Serienhelden ins Leben gerufen hatte, als er 1887 das Buch »Eine Studie .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Fortsetzung folgt lebenslänglich

Wenn nicht mehr zahlen und figuren - novalis (friedrich leopold freiherr von hardenberg, i772-i80i): das eine geheime wort

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen Wenn die so singen, oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freye Leben Und in die Welt wird zurück begeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu ächter Klarheit wieder gatten, Und man in Mährche .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Das Wort

Figuren

Mit der Vorstellung der anschauenden Erkenntnis liefert Lessing zugleich die ihm gemäße Antwort auf die Frage, warum die erwünschte Belehrung, wie etwa in einem philosophischen Diskurs üblich, nicht offen ausgesprochen wird, warum es dafür einer verdeckten Redeweise bedarf. Mit Hilfe einer solchen .....
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Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » FRANZ-JOSEF PAYRHUBER

Figur und handlung

Die Forschungslage ist paradox: In Erzählungen und Dramen lernen wir vor allem interessante Menschen kennen, und gleichwohl weiß die Forschung zur historisch-systematischen Erschließung literarischer Figuren wenig zu sagen. Der Artikel zum Stichwort «Figur» in Gero von Wilperts « Sachwörterbuch der .....
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Index » Grundbegriffe der Texterschließung

Allgemeine merkmale literarischer figuren

Literarische Figuren bestehen aus Wörtern und Sätzen. Sie referieren nicht auf konkrete Personen aus Fleisch und Blut. Wer, wie Christian Friedrich Daniel Schubart, über Werthers Schicksal Tränen vergießt -«Da sitz ich mit zerfloßnem Herzen, mit klopfender Brust, und mit Augen, aus welchen wollüstig .....
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Index » Grundbegriffe der Texterschließung

Die ereignishaftigkeit figurenperspektivischer erfahrungen

Um eine in Worten gestaltete literarische Figur wie den «jungen Mann » methodisch zu beschreiben, sei gefragt, ob die Autoren ihren Figuren das Merkmal zuschreiben, in der textinternen Welt Erfahrungen zu machen. Die Antwort ergibt: Offenbar ist es ein zentrales Anliegen epischer und dramatischer Au .....
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Die erste ereigniskette: die figur begehrt etwas

Innerhalb der Kette der ereignishaften Erfahrungen einer Figur ist zwischen Anfang, Mitte und Ende bzw. handlungseröffnenden, -begleitenden und -beschließenden Erfahrungen zu unterscheiden. Eine häufig dargestellte Ereigniskette wird durch die figurenperspektivische Erfahrung eingeleitet, daß die Fi .....
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Weitere ereignisketten: die figur siebt sich bedroht, sie erfährt eine schädigung, sie fühlt sich schuldig

Eine zweite ereignishafte Ausgangserfahrung liegt vor, wenn die Figur sich in dem, was sie als Gut besitzt und genießt, bedroht fühlt. Die handlungseröffnende Erfahrung ist also semantisch und psychologisch anders aufgebaut als die des Begehrens. Gesetzt, der junge Mann hätte in Ruhms Geschichte das .....
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Kontrastfiguren

Chargen und Randfiguren sind für Brecht nirgends bloß Staffage oder Stichwortgeber. Mit ihren starken negativ-positiv-Kontrasten dienen sie alle der episch-gestischen Absicht des Stückeschreibers. Sie deuten auf die Fabel in ihrer sozialen Gleichnishaftigkeit. Um seine materialistisch-dialektische .....
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Index » Rollencharaktere und Sozialtypen

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