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Blut-und-Boden-Dichtung



ist eine vom Nationalsozialismus geförderte Literatur, die dessen Ideen wiedergibt. In historischen Bauern-und Landnahmeromanen, in Dramen und Lyrik wird die Zielvorstellung einer Führungsrasse variiert. Die —»Heimatkunst hat diese deutschtümelnde Literaturrichtung vorbereitet und schon vor dieser radikalen Entwicklung in der Tendenz nationalistisch und antisemitisch geschrieben. In «schollenhafter Blutsgemeinschaft» sollte die Forderung nach «völkischer Erneuerung» durchgesetzt und der der Kampf angesagt werden. Die Blut-und-Boden-Dichtung ahmt den Stil der Saga-Dichtungen nach und schwelgt im —»Pathos nationalsozialistischer Phrasen. Die Reichsschrifttumskammer setzte Maßstäbe; als vorbildlich gelten der Blut-und-Boden-Dichtung: Richard Billinger, Hermann Claudius, Erwin Guido Kolbenheyer, H. Stehr u.a. sowie die Autoren der Heimatdichtung .
     


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