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Bibliothek




Sammlung von Büchern, nicht unbedingt an einen bestimmten Zweck gebunden. Privatbibliotheken werden von Privatpersonen unterhalten, aber auch von Vereinen, Parteien, Gewerkschaften, Betrieben; sie stellen eine entsprechende spezifische Literatur zur Verfügung. Vom Staat unterhaltene Bibliotheken stellen eine wichtige Einrichtung für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses, aber auch zur Information eines interessierten Lesepublikums dar : Landes- und Stadtbibliotheken, Universitäts- und Hoch-schulbibliotheken, Fach- und Spe-zialbibliotheken. In den meisten Bibliotheken können die Bücher von Besuchern mitgenommen werden, in den Präsenzbibliotheken werden wertvolle Bücher und Nachschlagewerke zur Lektüre vor Ort bereitgestellt. Bücher, die im Katalog einer Bibliothek nicht vorhanden sind, können meist per Fernleihe aus anderen Bibliotheken bestellt werden. In der —»Antike gab es bereits Bibliotheken in Alexandrien und Pergamon, in denen die Leser Papyrusrollen studieren konnten . Im—» Mittelalterstellendie Klosterbibliotheken von Cluny, Bamberg, der Insel Reichenau und Sankt Gallen ihre Bücher den Lesern zur Verfügung. Im Humanismus wurden die ersten Kollegien und Universitätsbibliotheken gegründet . Die Erfindung des Buchdrucks ließ die Zahl der Bibliotheken hochschnellen, d.h., es entstanden Privatbibliotheken , die später der lesen-den Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wurden . Die Fürstenbibliotheken, seit dem 13. Jahrhundert eingerichtet, wurden in Staats- und Landesbibliotheken überführt . Die Wissenschaften entwickelten sich im 19. Jahrhundert enorm, was die Gründung vieler neuer Bibliotheken und neue Standards im Bibliothekswesen hervorbrachte. Heute sind die bedeutendsten Bibliotheken in der Bundesrepublik Deutschland die —> Deutsche Bibliothek in Frankfurt am Main, die Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz in Berlin; in der Deutschen Demokratischen Republik die —»Deutsche Bücherei in Leipzig, die Deutsche Staatsbibliothek in Berlin.

     


Die bibliotheken

Selbst wählen können Kinder und Jugendliche am ehesten in Bibliotheken der Kommunen, Kirchen, Kindergärten und Schulen. Diese allerdings sind Mangelware. Auf kommunaler Ebene kämpfen Bibliotheken seit dem Ende der 70er Jahre einen erbitterten Kampf gegen Etatbeschneidungen. Jeder Sonntagsrede eine .....
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Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » GABRIELA WENKE

Literaturpolitik, buchhandel und bibliotheken

Die in diesem abschließenden Unterkapitel zu besprechenden Inslilulio nen teilen die Eigenschaft, bei der Verteilung symbolischer Anerkennung, weniger wählerisch zu sein als die zuvor besprochenen. Deswegen spie len sie bei der symbolischen Produktion auch nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch wi .....
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Index » Analyse literarischer Institutionen

Verlag, buchhandel, bibliothek

« Die Buchhändler sind alle des Teufels, für sie muß es eine eigne Hölle geben.» Das spannungsreiche Verhältnis zwischen Autoren, Verlegern und Buchhändlern ist selten so markant formuliert worden wie in diesem Ausspruch Goethes vom 21. Mai 1829 gegenüber Kanzler von Müller. Der Weimarer Staatsminis .....
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Index » Realisierungsformen des Literarischen

Bibliotheken

Von dem Zusammenbruch der römischen Bildungseinrichtungen, der in der Völkerwanderung eingetreten war, erholte sich das westliche Europa nur langsam. Vor allem unter dem Einfluß der anglo-irischen Klosterkultur entstanden im Zusammenhang mit der karolingischen Erneuerung des Bildungswesens neben der .....
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Index » Literaturwissenschaft und Systemtheorie » Bibliotheken und Literaturarchive

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