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Bestseller




Ein sehr gut verkäufliches Buch, wobei es schwierig ist, einen Grenzwert zu benennen, über den Bücher zu einem Beststeiler werden. Wenn auch die —»Verlage versuchen, Verkaufserfolge durch moderne Werbestrategien zu steuern, sind Bestseller letztlich nicht machbar. Voraussetzungen für einen Bestseller sind literarischer Ruf und Marktwert eines -♦Autors, Aktualität und/oder Eingängigkeit des —»Stoffes und ein be-gleitendes Echo in den Medien, etwa die Präsentation des Autors in Talkshows. Daneben regen Bestsellerlisten von Zeitschriften zum Kauf eines Buches an. Relevant ist das Bedürfnis von Lesern, als informiert und orientiert in der aktuellen Kulturlandschaft zu gelten. Ein Beispiel für einen Bestseller ist A. S. Neill, «Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung» , das zwar schon länger unter anderem Titel erhältlich war, doch sich erst im Zuge der Studentenbewegung Ende der sechziger Jahre zu einem Bestseller entwickelte. Bestsellerbeispiele von vielen: Heinrich Böll, «Ansichten eines Clowns» ; Erich von Däniken, «Erinnerungen an die Zukunft» ; Hildegard Knef, «Der geschenkte Gaul» ; Johannes Mario Simmel, «Der Stoff, aus dem die Träume sind» ; Sebastian Haffner, «Anmerkungen zu Hitler» .
      Im Gegensatz zum eher kurzlebigen Bestseller hat der Steady-Seller einen langfristigen Absatz zu verzeichnen. Beispiele sind: Karl May, «Winnetou I» ; Ludwig Ganghofer, «Schloß Hubertus» ; Thomas Mann, «Buddenbrooks» ; Margaret Mitchell, «Vom Winde verweht» ; C. W. Ceram, «Götter, Gräber und Gelehrte» .
     


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