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Jugendlexikon literatur

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Bearbeitung



Veränderung eines Werkes nicht durch den Autor. Die Gründe, für eine Bearbeitung sprechen, sind unterschiedlich:
1. Verbesserungen durch stilistische Glättungen. In diesem Sinne hat z.B. Eduard Mörike die Gedichte von Wilhelm Friedrich Waiblinger bearbeitet.
      2. Neue Leserkreise sollen durch bearbeitete Fassungen erschlossen werden. Bearbeitete Versionen von Werken der -» Weltliteratur werden z. B. gerne im Fremdsprachenunterricht eingesetzt und sind aufgrund ihrer Reduktion auf die Quintessenz des Werkes sehr umstritten.
      3. Reinigung von anstößigen Stellen für ein moralisch beflissenes Publikum nahm etwa T. Bowdler an den Dramen William Shakespeares vor.
      4. Für marktgerechte Versionen sorgt heute die Bearbeitung von —* Romanen, Erzählungen und Stük-ken für die Bühne, —»Film und Funk und vor allen Dingen für das Fernsehen . Der häufige Rückgriff auf hat den Vorteil, daß aufgrund der Zeitspannen zwischen Entstehen und Bearbeitung die —» Urheberrechte verfallen und somit die Fernsehanstalten für die Verwendung dieser Stoffe nicht zur Kasse gebeten werden können. Redaktionelle Bearbeitung und —► Rezension sind nur bedingt in diesem Zusammenhang zu verstehen.
     


Bearbeitungstendenzen

Wenn man erfahren will, was die französische Literatur für die fürstlichen Auftraggeber und für das höfische Publikum in Deutschland so attraktiv gemacht hat, muß man vor allem die Tatsache würdigen, daß die literarische Rezeption aus der sehr reich entwickelten französischen Literatur eine charakte .....
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Index » Die Rezeption der französischen Adelskultur in Deutschland

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