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Keller: ,Der grüne Heinrich'



Erinnern und Erfinden - der autobiographische Roman
Der grüne Heinrich erschien in vier Bänden 1854/55, elf Jahre nach der frühesten Erwähnung der Möglichkeit, einst "als ein zweites Ich" das ursprüngliche eigene Ich "in seinem Herzkämmerlein aufstören und betrachten", also die eigene "Jugendgeschichte schreiben" zu wollen (Tagebucheintrag vom 8. 7. [ ... ]
Der grüne Heinrich als Held einer Bildungsgeschichte
Das Subjekt, die Gesellschaft und das Problem der Identität Der grüne Heinrich als Held seiner Bildungsgeschichte geht einen Weg, an dessen Ende ein hohes Ziel steht, nämlich die Selbstfindung des Individuums. Gefordert ist - ganz im Sinne des klassischen Bildungsromans Goethescher Prägung - die Au [ ... ]
Gottesglaube, Unsterblichkeit und Atheismus
Die Auseinandersetzung mit Fragen der Religion und des Christentums, die den Grünen Heinrich bis hin zum Feuerbach-Erlebnis des Helden durchzieht, ist von zentraler Bedeutung für dessen gesamten Bildungsgang. Allerdings sind bereits die ersten religiösen Erfahrungen Heinrichs im wesentlichen von Feu [ ... ]
Schuld, Desillusionierung und Tod - zur Interpretation des Schlusses
Der problematische Schluß des Romans hat Lesern, Kritikern und Interpreten immer wieder Rätsel aufgegeben. Warum endet die so hoffnungsfroh begonnene Bildungsgeschichte des grünen Heinrich mehr oder minder abrupt in Düsternis und Tod? Zudem stellt sich die Frage, ob die häufig vertretene Ansicht tat [ ... ]
Die zweite Fassung - Erfüllung oder Entsagung?
Der für viele Leser unbefriedigende, weil zwiespältige Schluß des Grünen Heinrich war der wesentliche Grund für Kellers seit etwa 1871 geplante und 1879/80 im Druck erschienene Umarbeitung seines 'Schicksalsbuches" (Brief an Paul Heyse vom 29. 3. 1880, GB 3/1, S. 41). Die langwierige Auseinandersetz [ ... ]
Heinrichs Bildungsgang - Kreisbewegung oder teleologische Entwicklung?
Mit der Bewertung des Schlusses vor allem der zweiten Fassung des Grünen Heinrich hängt eng die Frage zusammen, ob und wenn ja, in welcher Weise der Held eine stringente Entwicklung durchmacht. Geht man davon aus, daß Heinrich am Ende des Romans das Ziel aller Bemühungen um die Integration von Ich u [ ... ]

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