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Grundlagen der textgestaltung
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Metrik



Vorbemerkung
Gegenstand von metrischen Studien sind Verstexte. Man kann, wie es die Theoretische Metrik mit guten Gründen tut, unterscheiden zwischen der sprachlichen (oder prosodischen) und der metrischen (oder versifikatorischen) Seite eines Verstextes. Die Prosodie umfaßt alle suprasegmentalen Merkmale einer [ ... ]
Metrische Grundbegriffe
Die metrische Eigenheit einer großen Zahl von Verstexten ist durch den Reim bestimmt. Anders als der alliterierende Reim, der sich durch die Ãobereinstimmung der Anlaute akzentuierter Silben kennzeichnet (»laue Lüfte«, »Stock und Stein«), beruht der Endreim auf der Ãobereinstimmung des Lautmaterials [ ... ]
Versgeschichte am Beispiel der deutschen Dichtung seit dem I6. Jahrhundert
Die Verse einer Vielzahl von Texten vor allem des 16. Jahrhunderts sind grundsätzlich durch den Reim und fast immer durch die Anzahl der Silben bestimmt. Nach diesem metrischen System ist der Knittelvers gebildet. Dieses Versmaß, das im 16. Jahrhundert in epischer und dramatischer Dichtung ein Stand [ ... ]
Zum Gebrauch metrischer Formen
Die Bestimmung der Versgestalt eines Textes setzt ihre Beschreibung voraus. Doch damit ist nur das erste Wort zu ihrer Eigenart gesagt. Neben der Analyse des Rhythmus eines Verstextes, die das individuelle Verhältnis von Prosodie und Versifikation zu erfassen hat (Kayser I7i975, S. 100-120), wäre au [ ... ]

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