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Tragödie der frühen Aufklärung



Gottscheds Trauerspielkonzept
Die Tragödienkonzeption der Frühaufklärung empfängt ihre wesentlichen Impulse von Gottsched. Bereits 1729 erklärt der angehende Poetikprofessor vor der Leipziger »Vertrauten Rednergesellschaft«, daß das Trauerspiel als herausragendes literarisches Genre, schon von der Antike hochgeschätzt, in einem [ ... ]
Gottscheds Sterbender Cato als Musterstück
Normative Verengung der Gattungsform auf logisch ableitbare Regeln im Zusammenhang verbindlicher Typologien und moraldidaktische Fixierung der Wirkungszwecke bei gleichzeitigem Festhalten an Aspekten der konsolatorischen Affektdramaturgie des 17. Jahrhunderts kennzeichnen Gottscheds Tragödienlehre. [ ... ]
Modifikation des klassizistischen Heldentyps bei Schlegel
Auf einer akademischen Festveranstaltung des Jahres 1751 erklärt Gottsched befriedigt, daß im Zeitraum zwischen 1730 und 1750 annähernd 50 Trauerspiele veröffentlicht worden seien, davon die Hälfte Originalwerke (IV Gottsched AV, 269). Der hier konstatierte Produktivitätsschub förderte freilich auch [ ... ]
Lessings Philotas
Auf recht subtile Weise hat Lessing seine Skepsis gegenüber dem Gattungstyp der heroischen Tragödie im Philotas zum Ausdruck gebracht, dessen Figurengestaltung die Gesetzmäßigkeiten des klassizistischen Trauerspiels ironisch konterkariert (IV Wiedemann, 381 ff., IV Barner, 54ff.). Der erst achtzehnj [ ... ]

 

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Das bürgerliche trauerspiel
Entwicklung der komödie

 

 

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