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Die geschichte der novelle in der epoche des naturalismus

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Max Halbe



Der Hinweis auf die genannten Werke genügt, um das Scharfen von Johannes Schlaf zu charakterisieren. Anstatt die anderen Prosaisten dieser


Zeit heranzuziehen — deren Werke von denen Schlafs im übrigen wenig verschieden sind —, seien zwei Novellen herausgegriffen, die nicht nur die Gattungsgesetzlichkeit der Novelle erfüllen, sondern auch dem dichterischen Rang nach den Erzählungen Schlafs weit überlegen sind. Es handelt sich um ,Frau Meseck' von Max Halbe und die ,Reise nach Tilsit' aus dem Kreis der ,Litauischen Geschichten' Hermann Sudermanns.
      Max Halbe hat seine im Jahr 1895 veröffentlichte Novelle als Dorfgeschichte' bezeichnet. Wie in dem dramatischen Oeuvre des Dichters unter manchen heute nicht mehr erwähnenswerten Werken nur zwei oder drei wert sind, im Gedächtnis behalten zu werden - darunter das ausgezeichnete Bauerndrama ,Der Strom' —, so hebt sich unter seinen Prosawerken die genannte Novelle als eine Dichtung heraus, die es verdient, dem Vergessen entrissen zu werden.
      Im spezifischen Sinn novellistisch ist schon das Motiv, aus dem sich die Dichtung entfaltet: die Eheschließung einer durch ihr hohes Alter dem Leben schon entrückten Frau mit einem jungen Menschen, von dem sie altersmäßig durch mehr als ein halbes Jahrhundert getrennt ist; also gleichsam die Umkehrung dessen, was in Goethes Novelle ,Der Mann von 50 Jahren' oder in Max Frischs ,Homo Faber' gestaltet wurde. Man hat darauf aufmerksam gemacht, daß Jeremias Gotthelf das gleiche Motiv schon einmal gewählt hat, und zwar in seiner kleinen Erzählung ,Die Erbbase'22. Es ist aber trotz der Ãœbereinstimmung des Motivs nicht möglich, beide Werke zu vergleichen. Die Dichtung des Schweizers hat, gattungsmäßig gesehen, wiederum den Charakter dessen, was man Erzählung nennt. Im eigentlichen Kern der Dichtung wird von der Ehe und dem Lebenslauf zweier zunächst nicht sehr begüterter Bauersleute Peter und Zuse berichtet. Durch den von der Frau in der benachbarten Stadt betriebenen Handel mit den Produkten ihres Bauernhofes gelingt es ihnen, zu einem ansehnlichen Wohlstand zu kommen. Die beiden haben schon ein hohes Alter erreicht, als Peter stirbt. Bei der Regelung des Nachlasses wird Zuse zu ihrer Ãœberraschung gewahr, daß sie über ein beträchtliches Vermögen verfügt. Während die Verwandten sie, die sie bedürftig wähnten, zuvor kaum beachtet haben, kann sich Zuse als die 'Erbbase" nun ihrer kaum erwehren. Ihre Selbständigkeit zu wahren, verbindet sie sich mit Hansli, einem jungen Mann, der sich nach dem Tode Peters um ihr Anwesen gekümmert und den Handel für sie weiterbetrieben hat. Diese Ehe hat bei Gotthelf nichts Schockierendes, sie ist begründet in der wechselseitigen Sorge der beiden; der mütterlichen Sorge Zuses um ihren jungen Ehegatten und der Verantwortung des jungen Mannes für die gebrechlich und hilfsbedürftig gewordene Frau. Wie der Dichter diese Ehe verstanden wissen will, machen die letzten Sätze deutlich, mit denen Jeremias Gotthelf die Erzählung ausklingen läßt. 'Hansli stellte sich unverdrossen als treuer Sohn, und als Zuses Gebrechlichkeit zunahm, pflegte er sie, wie eine gute Tochter es nicht besser gekonnt, und als Zuse sterben wollte, was noch im selben Jahr geschah, sagte sie zu Hansli: ,Der liebe Gott wolle es dir vergelten, was du an mir getan! Wenn meine Kinder gelebt hätten, so hätten sie nicht besser gegen mich sein können . . .' Zuse wird ihr Versprechen halten. Es ging Hansli, der um Zuse weinte wie um eine Mutter, wohl im Leben. Er hatte eine glückliche Hand, ein zufriedenes Herz; er ward ein angesehener Mann . . ," In der Dichtung des Schweizers ist die Thematik der altersmäßig ungleichen Ehe in dem idyllischen Ablauf der Handlung auf diese Weise durchaus möglich. Anders verhält es sich in der Dichtung des der Strömung des Naturalismus angehörenden Max Halbe. In seinem Werk hält er rücksichtslos dem stand, was in dem Motiv erschreckend und jedem bon sens widersprechend ist. Es gibt darin nichts, was dem Unmaß des Geschehens als Maß entgegengesetzt wird; weder ein Erzähler, der kritische oder ironische Distanz besitzt, noch innerhalb der Handlungsgestaltung Gruppen oder Lebensbereiche, die sich der Ungeheuerlichkeit des zentralen Geschehens in dieser oder jener Weise widersetzen. Was sich als Umwelt darbietet, ist ein Bauerntum, in dem unbarmherzig die Rangordnung von Herr und Knecht, von Besitzenden und Nichtbesitzenden festgelegt ist. Das zu erwähnen, ist bei der Deutung dieser Novelle nicht unwichtig; denn auch die Ehe ist durch diese Rangordnung von Herrschaft und Abhängigkeit bestimmt und sozial nur im Umkreis einer solchen Welt möglich. So ist es die Frau als Herrin, von der die Initiative ausgeht; nicht nur vor der Ehe, sondern auch nach der Eheschließung. Nicht gleichgültig mag in diesem Zusammenhang auch der Umstand sein, daß die Novellenhandlung in die östliche Heimat des Dichters, genauer nach Westpreußen, verlegt ist. Denn eine soziale Struktur, wie sie in dieser Novelle vorausgesetzt wird, war in dieser Zeit wohl nur noch im Osten Europas möglich.
      Schon der von Max Halbe gewählte Titel ,Frau Meseck' weist aus, daß die Frau von Anfang bis zum Ende im Mittelpunkt steht. Sie war nach dem frühen Tod der Geschwister Besitzerin eines großen Bauernhofs geworden, der als 'Ausbau" weit außerhalb des Dorfes gelegen war; ein Hinweis, dem nicht nur gegenständliche, sondern symbolische Bedeutung


- räumliches Symbol nämlich für das Abseitige des Geschehens - zukommt. Zur Ãœberraschung aller - es wäre zu erwarten gewesen, daß die Frau sich einen Bauernsohn des Dorfes auf den Bauernhof geholt hätte -fällt ihre Wahl zunächst auf einen Lehrer des Dorfes als Ehegatten. Diese Wahl wird aus einer Eigenschaft verstanden, die nicht zuletzt zum Rätsel der Frau gehört: ihr Hang zu Grübeleien mit dem Wunsch, das Geheimnis des Kosmos und des Menschen zu ergründen. In ihrer Naivität hatte sie von dem unbedeutenden Mann — vergeblich, wie es sich dann zeigt -Aufschluß über diese Dinge erwartet. So enttäuschend diese Verbindung für sie war, die beiden lebten bis zu dem Jahr der goldenen Hochzeit zusammen. Im gleichen Jahr stirbt der Mann. Um für die Verwaltung des Hofes eine verläßliche Stütze zu gewinnen, hatte sie sich aus einem der benachbarten Dörfer einen jungen Inspektor geholt, einen nachgeborenen Bauernsohn, der gemäß dem Erbrecht des Ostens das Haus des Vaters verlassen mußte, da der Hof dem Ältesten vorbehalten war. Meseck - so sein Name - erwies sich als ausgezeichneter und gewissenhafter Verwalter. Nun aber folgt das eigentlich überraschende Ereignis der Novelle. Um ihn nach dem Tode ihres Mannes für den Hof zu halten, bietet die schon über die Schwelle des Greisenalters getretene Frau ihm die Ehe an. Daß Meseck zusagt, wird genau motiviert. Wie alle, die in dieser Bauernwelt rechtlos und ohne Erbe ausgehen, hat auch er von der Ehe mit einer reichen Bauerntochter geträumt, um auf diese Weise Besitzender zu werden. Nun bietet sich ihm in dem Ausbau seiner Herrin ein ansehnliches Anwesen dar, und in der Hoffnung, daß der Frau nicht mehr viel Zeit zum Leben bleibt, willigt er in die Ehe ein. Wobei allerdings der Umstand mitspielt, daß die schon erwähnte harte Rangordnung von Herrschaft und Bediensteten - von der Rechtlosigkeit und den armseligen Lebensbedingungen der Knechte und Mägde wird an mehr als einer Stelle gesprochen - eine besondere Voraussetzung schafft. Meseck, in der selbstverständlichen Unterwürfigkeit des Untergebenen, würde wohl auch ohne Aussicht auf das Erbe nicht wagen, sich dem Wunsch der Herrin zu widersetzen. Die gleiche Bereitschaft zum Gehorsam, die das Verhalten des Mannes vor der Ehe bestimmt hatte, findet in der Ehe ihre Fortsetzung. So spielen in der Novelle die sozialen Verhältnisse der östlichen Landschaft in mancher Beziehung eine nicht übersehbare Rolle. Trotzdem ist das Geschehen von daher allein nicht zu fassen. Viel entscheidender erscheint der Umstand, daß die Frau in ihrem unbändigen Lebens- und Herrschaftswillen alles hinter sich läßt, was in der Verfassung der Gesellschaft als Möglichkeit eingeschlossen ist. So wird die unheimliche und - der Erzähler gebraucht wiederholt das Wort - 'vermessene Vitalität" der Frau zum eigentlichen Rätsel. Dank dieses unbändigen Lebenswillens erfüllt sich Mesecks Erwartung eines raschen Endes der Frau nicht, im Gegenteil: je älter sie wird, um so leidenschaftlicher ist ihr Wille zum Leben. So bleibt sie die Herrin, die Hof und Gesinde kontrolliert, während der Mann nach wie vor als untergeordneter Verwalter arbeitet. Daß die Lage der Ehegatten dabei prekärer wird, ist unvermeidlich. Immer mehr sieht sich der Mann um seine Lebenserwartungen betrogen.
      Die eigentliche Krisensituation im Verhältnis der Eheleute spitzt sich dadurch zu, daß eine Magd auf den Hof kommt, die mit ihren Reizen zu spielen weiß, um den Mann für sich zu gewinnen; auch sie in der Hoffnung, daß die Frau in absehbarer Zeit stirbt und sie Herrin des Hofes werden kann. Indem das neue Ereignis mit der ersten schweren Krankheit der Alten zusammenfällt, finden Meseck und die Magd zueinander. Aber wieder erweist sich die Lebenskraft der schon uralten Frau stärker, als es ein Mensch für möglich gehalten hätte. Aller Schwäche zum Trotz verläßt sie das Krankenlager und jagt die Magd vom Hof. Dieses Ereignis bringt den Wendepunkt in die Handlung. Nun beginnt im Leben Mesecks die Resignation und der Verfall. Frühzeitig gealtert, verliert er den Glauben an die Möglichkeit, daß sich sein Geschick noch einmal wandelt. Wieder gehen die Jahre dahin. Im Aufbau der Novelle ist es so, daß die Handlung mit dem Tag beginnt und endet, der die Katastrophe bringt. Die Ehegatten schicken sich an, die silberne Hochzeit zu feiern. Vor der kirchlichen Segnung versammelt man sich im Gasthof des Dorfes. In dem Augenblick, da das Paar in einem Zimmer des Hauses auf die Abfahrt zur Kirche wartet, bricht in dem Mann zum ersten Mal heraus, was sich bisher zurückgestaut hat: das Leid über sein verlorenes Leben, die Scham vor seinen Verwandten und vor allem der Haß gegen die gespenstische Frau, die sich, ohne in ihrem Lebenswillen gebrochen zu sein, dem 100. Jahre nähert. Mit diesem leidenschaftlichen Aufbegehren ist auch seine Kraft gebrochen. In der gleichen Stunde geht er hinaus, um seinem sinnlos gewordenen Leben ein Ende zu bereiten.
      Wenn man sich noch einmal abschließend Rechenschaft darüber zu geben versucht, was die Eigenart der Frau ausmacht, sind es vor allem zwei Züge, die sie charakterisieren: die Vermessenheit des Lebenswillens auf der einen Seite, und auf der anderen ihre Sehnsucht, aus dieser Unerlöst-heit in einen Bereich transzendenter Erfüllung herauszufinden. Es ist fraglich, ob es dem Dichter gelungen ist, beide Möglichkeiten, die Dämo-nie und die Erlösungsbedürftigkeit, in Ãœbereinstimmung zu bringen. Beides steht im Grunde unverbunden nebeneinander; vor allem drängen sich das Hexenhafte und die Hybris des Lebenswillens in der Frau so vor, daß die andere Seite dagegen nicht aufkommt. In dieser Unbändigkeit erscheint sie den Bewohnern des Dorfes, so auch dem Mann. Es gibt Stellen in der Novelle, in denen der Erzähler die Frau mit Schicksalsmächten magischer Art in Beziehung setzt, um die Macht begreifbar zu machen, die von ihr ausgeht. 'Aber sein Schicksal - so sagt er von Meseck - hatte es anders gewollt. Eine Faust hatte sich aus dem Dunkel nach ihm ausgestreckt, und ihn in den fremden Grund eingerammt und eine Stimme hatte über seinen Kopf geschrien: Nicht von der Stelle! Was du gewollt hast, soll dir werden und noch etwas darüber, was du nicht wolltest und dir nicht träumtest. Angewurzelt sollst du stehen in dieser Erde, und einst soll sie dich decken, wenn du sie genug durchwühlt hast. Keinen Schritt weiter."

   Im Gegensatz dazu steht also ihre Sehnsucht nach Erlösung in einer jenseitigen Welt. Auch darüber wird oft gesprochen. Zum ersten Mal im Zusammenhang mit der schon berührten Ehe mit dem Lehrer des Dorfes. Später wird sie bei der Lektüre der von früheren Generationen überkommenen Bücher gezeigt, Bücher, von denen sie wiederum Aufschluß über das künftige Geschick des Menschen erwartet: 'Von Kind an hatte die Alte diese Vorliebe für Bücher gehabt ... so hockte sie oft stundenlang und folgte Zeile um Zeile ... als wolle sie kein Wort des kostbaren Inhalts verlieren. Dann füllte sich ihre Seele mit weiten fremden Fernsich-ten. Und der suchende Geist durchirrte das Dunkel des Lebens, bis er in einem seligen Lande ausruhte, wo endlich Friede und Erleuchtung selbst in die unruhigsten Herzen einzogen." Dazu gehört auch die Stelle, da sie in schlaflosen Nächten nach den Bahnen der Gestirne ausspäht, in der Hoffnung, dort Erlösung zu finden und sich dort oben 'höheren gottgleichen Wesen" zugesellen zu dürfen.
      So wird auch dieses Motiv in der Novelle immer wieder aufgegriffen. Aber noch einmal ist zu betonen, daß solche Sehnsüchte den dämonischen Trotz nicht aufzuheben oder zu mildern vermögen, der vor allem anderen die Erscheinung der Frau bestimmt. Dieser Widerspruch läßt manches in der Novelle brüchig erscheinen. Jedenfalls wird die Einheit und Geschlossenheit der zentralen Gestalt dadurch fragwürdig.
      Man wird Schwächen dieser Art in der Konzeption des Werkes hinnehmen müssen. Um so bewundernswürdiger ist der novellistische Aufbauund die Konsequenz der formalen Gestaltung. Der Eingang zeigt Knechte und Mägde, die von den Feldern kommen, wo sie seit den frühen Morgenstunden die durch eine lange Regenzeit feucht gewordenen Getreidegarben zum Trocknen ausgebreitet haben. Es ist der verhängnisvolle Tag der silbernen Hochzeit; die Gespräche der Heimkehrenden kreisen um dieses Ereignis, und zwar so, daß sie die schicksalhafte Konstellation des Geschehens in allen Einzelheiten vorwegnehmen: die uralte Gestalt der Frau, die in den Augen der Sprechenden einen Bund mit dem Bösen gemacht zu haben scheint, um dem Tode trotzen zu können; die grau gewordene Gestalt des Mannes, der nicht mehr glaubt, sie überleben zu können; all das und manches andere gesagt unter einem Himmel, an dessen Horizont sich ein Gewitter - als Symbol der drohenden Katastrophe -zusammenballt. Auf diese Weise leitet der Erzähler von Anfang an zu dem Spannungsfeld hin, auf das die Handlung zentriert ist. Nach dieser szenisch gestalteten, als Vorausdeutung auf die Endsituation zu begreifenden Partie des Eingangs nimmt der Erzähler das Wort, um in der Rückwendung des großen Mittelteils der Novelle von dem Lebenslauf der Frau und ihrer Ehe zu berichten; auch die Rückwendung ist so gestaltet, daß sie mit zahlreichen Vorausdeutungen auf die Endkatastrophe durchsetzt ist.
      Sie schließt mit dem Hinweis auf die Zeit, da Meseck nach der Entlassung der Magd in grauer Hoffnungslosigkeit dahinlebt, um so den Tag der silbernen Hochzeit zu erleben. Damit ist zeitlich die Situation des Eingangs wieder erreicht. Was sich in ihr drohend angekündigt hatte, wird wirklich. Das Gewitter, das am Horizont aufgezogen ist, entlädt sich mit voller Gewalt. Und wie aus den dunklen Wolken der Blitz hervorzuckt, so löst sich aus dem Dunkel des Grauens und der Verzweiflung in Meseck der jähe Entschluß, seinem sinnlos gewordenen Leben ein Ende zu bereiten. In dieser Weise ist im Aufbau des Werkes alles auf die zentrale Thematik bezogen. Daß sich in der Gestaltung nichts findet, was geeignet ist, den Verhängnischarakter des Ganzen zu mildern, wurde schon gesagt. Bezeichnend dafür ist vor allem der Umstand, daß der Erzähler weithin zurücktritt, ohne Gelegenheit zu nehmen, das Rätselhafte des Geschehens zu enthüllen. Stattdessen gibt er den Raum den handelnden Personen frei, und das will sagen: Menschen, die hilflos und wehrlos dem Verhängnis ausgeliefert sind; sei es, daß er diese in szenisch-dialogischen Partien auftreten läßt, sei es in dem ausgiebigen Gebrauch der Innensicht-Perspektive, einer Perspektive, die sich in Gedankenreferaten, gelegentlich auch in der Form des Monologue interieur, realisiert.
     

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