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Die Generation der 80er Jahre
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Die Generation der 80er Jahre



Die Zeit des Erzählens
Ein Zeitzeichen: mit (fast) perfektem Gleichklang gefällt sich die Literaturkritik darin, die Kraft und die klar ausgeprägten Konture
n einer neuen literarischen Landschaft anzuerkennen. In schöner Einhelligkeit finden sich schon lang Überzeugte und erst jüngst Konvertierte zusammen. Und jeder schwin
Der französische Kriminalroman der 80er Jahre
Das literarische Feld Nach einer leichten Stagnation in den 70er Jahren läßt sich ab 1979 in Frankreich ein Aufschwung des Kriminalromans verzeichnen, der mit der Gründung neuer Buchreihen eingeleitet wird, die die Veröffentlichung unbekannter französischer Autoren favorisieren (unter anderem Engre
Je vais me cacher dans mon niglou: Das Kind als der Fremde in Yann Queffölecs Noces barbares
Der Roman Les noces barbares von Yann Queffelec erschien 1985 und wurde mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Wenn es zutrifft, daß jedes Jahr etwa 200 neue und neu aufgelegte Romane auf dem französischen Buchmarkt erscheinen , hätte Les noces barbares sich von 1985 bis 1993 gegen ungefähr 1.600 Tite
Auf der Suche nach einer neuen Intensität Stimmenspiele und Ernst der Stimme in den Texten von Annie Zade
Die Texte der 1948 geborenen Autorin, bisher drei seit 1979 veröffentliche "Stücke", sind Gratwanderungen, Grenzgänge1 zwischen Prosa, Lyrik und Theater. Es sind Sondierungen von Stimmen, die unsicheres Terrain betreten, Figuren, die ineinander aufgehen oder sich spalten. Einiges erinnert an eine Wi
Sparsamer Gebrauch sprachlicher Mittel als Merkmal zweier weiblicher Schreibweisen: Agota Kristof und Leslie Kaplan
Die Literaturkritikerin Mariane Alphant stellt fest, daß sich die Neuerangen in der französischen Prosa in den 80er Jahren nicht in den großen sondern in den kleinen Formen abspielen: "L'innovation est plus consi-derable [...] du cöte du mini ou du micro [...] Elle se fait dans l'economie des moyens
Unmittelbarkeit und Reproduktion. Skizze zu Herve Guibert
"A Christine, qui m'a decoupe dans un magazine la photo de mon personnage, dans l'avion entre Anchorage et Tokyo, et ä qui je crains que cette histoire ne dise rien du tout." (Herv6 Guibert) "Die Gedanken über die Krankheit! - Die Phantasie des Kranken beruhigen, dass er wenigstens nicht, wie b
Trauerarbeit der Moderne in Romanen von Francois Bon, Jean Echenoz und Marie Redonnet
Auch wenn man das Paradigma der Nachmoderne nicht als Epochen-Signum akzeptiert, stellt die jahrzehntelange Debatte um seine Legitimität unter Beweis, daß sich die Moderne tiefgreifenden Veränderungen ausgesetzt sieht, die in vielem Merkmale einer Krise aufweisen. Auf diesen Veränderungsprozeß, der
Intertextualität in Romanen von Michel Braudeau, Camille Laurens und Michel Rio
I Mit seltener Einmütigkeit wird die Intertextualität von der Forschung als ein wesentliches Charakterisierungsmerkmal postmoderner Texte betrachtet, die Technik des Verweisens eines Textes auf andere Texte von manchen geradezu als das Kennzeichen des postmodernen Romans definiert. So schreibt etwa
Der spielerische Umgang mit der Absurdität des Alltags in den Romanen von Patrick Deville und Jean-Philippe Toussaint
Der Franzose Patrick Deville und der Belgier Jean-Philippe Toussaint, beide 1957 geboren, zählen mit ihren Kurzromanen zu den richtungsweisenden Nachwuchsautoren der achtziger Jahre. Toussaints Debüt 1985 mit La salle de bain war ein Erfolg, an den er mit drei weiteren Romanen, Monsieur (1986), L'ap
En toutes choses, son mol acharnement - die einverstandenen Helden im neuen französischen Roman
1. So sehr die Kritik der achtziger Jahre in Deutschland wie in Frankreich die Rückkehr zum Erzählen begrüßte, so wenig kam sie umhin, auch befremdliche, skurrile oder groteske Elemente in der Prosa eines Thomas Strittmatter, eine "Dramaturgie der Löcher" in den Miniaturen von Jean-Philippe Toussai



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