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Die dichtung der ritterlichen welt

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Wander jähre (I782-I787)



In Mannheim hoffte Schiller Hilfe bei dem Intendanten des Mannheimer Nationaltheaters, Freiherrn von Dalberg, zu finden, der die 'Räuber" uraufgeführt und dem er sein neues Stück 'Fiesko" vorgelegt hatte. Aber Dalberg zögerte, so daß er noch 1782 einer Einladung der Frau von Wolzogen, der Mutter eines früheren Mitschülers, nach Bauerbach bei Meiningen folgte. Dort vollendete er in der Stille des Landlebens 'Kabale und Liebe" und begann den erst 1786 erschienenen 'Don Carlos". 1783 berief ihn Dalberg als Theaterdichter nach Mannheim, erneuerte aber den Vertrag nicht, so daß Schiller - wie so oft -'in drückende Not geriet. Wiederum fand er die Hilfe treuer Freunde: der Konsistorialrat Gottfried Körner, der Vater des Dichters Theodor Körner, lud ihn nach Leipzig ein. Dort und in dem Sommerhaus seines Gastgebers in Dresden verlebte er glückliche Tage an der Seite Körners, der Schiller zeit seines Lebens als treuer und selbstloser Freund verbunden blieb. In dieser Zeit entstand, gleichsam als Vermächtnis an Körner, das schwungvolle Jubel- und Feierlied 'An die Freude". 'Don Carlos" wurde vollendet und die Periode des Sturms und Drangs endgültig überwunden.
     

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