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DIE DICHTUNG DER RITTERLICHEN WELT
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DIE DICHTUNG DER RITTERLICHEN WELT



DIE DICHTUNG DER RITTERLICHEN WELT
Unter Friedrich Barbarossa (1152-1190) und seinem Sohn Heinrich VI. (1190-
1197) hat das mittelalterliche Reich der Deutschen seine politische Glanzzeit erlebt. Das prächtige Reichsfest zu Mainz, Pfingsten 1184, auf welchem Friedrich I. vor rund 70 000 deutschen und französischen Gästen seine beiden
Das Höfische Epos
Das Höfische Epos unterscheidet sich vom Volksepos nach Entstehung und Gehait. Im Höfischen Epos, deren Dichter wir namentlich kennen, werden die Ideale des Rittertums in zuchtvoller Sprache besungen. Die bedeutendsten deutschen Dichter des Höfischen Epos sind Heinrich von Veldeke, Hartmann von Aue,
Das Volksepos
Im Gegensatz zum Höfischen Epos ist das Volksepos germanischen Ursprungs. Geschichtliche Erinnerungen bilden den Hintergrund. Germanisches Wesen kleidet sich in christliches Gewand. Das bedeutendste Volksepos dieser Epoche ist das Nibelungenlied. Seine Entstehung ist in Dunkel gehüllt, und der Name
Volkslied und Volksballade
Schon in der ritterlichen Zeit bemächtigte sich das Volk des Minneliedes, das nun auf anderem Boden und in anderer Luft weitergedieh. Jetzt wurde es nicht mehr vom Ritter, sondern von Angehörigen des Volkes, von Handwerkern, Schulmeistern, Soldaten, Jägern gesungen oder neu gedichtet, wanderte von M
Der Meistersang
Dem gleichen Zeitraum wie Volkslied und Völksballade gehört auch der Meistersang an. Er entwickelte sich aus den Spätformen des Minnesangs beim Bürgertum und umfaßte zunächst auch noch 'Fahrende". Dann bildeten sich kirchlich organisierte Singbruderschaften, die jedoch bald von zunftmäßig bestimmten
Die Satire
Mit der Zeit mischte sich in die lehrhafte Dichtung ein satirischer Unterton. Noch im Ausgang des 15. Jahrhunderts (1494) schuf der Baseler Jurist Sebastian Brant in seinem 'Narrenschiff" ein berühmtes satirisches Lehrgedicht, in dem eine ganze Ladung der seltsamsten Narren, d. h. fehlerhafter und s
Das Volksbuch
Was in der ritterlichen Dichtung dereinst in Versen geformt war, wollte man nun auch in Prosa besitzen. So wurde die alte Versepik in Prosa umgesetzt: es entstand der Prosaroman. Diese Umwandlung war für die Stoffe von größtem Nutzen, weil das Poetische jetzt viel klarer zutage trat. Wieder ging Fra
Die Schriften der Mystiker
Die wichtigsten Prosadenkmäler vor der Reformation gehören aber nicht dem Kreise der Romandichtung an, sondern sind den Mystikern zu verdanken, die in ihren Schriften Gedankentiefe mit religiöser Innigkeit und sprachschöpferischer Kraft vereinten. Das Ziel der Mystik ist die Vereinigung der Seele mi
Die Anfänge des deutschen Dramas
Das deutsche Drama erwuchs aus religiösen Feiern. Seine Keimzelle war die Feier der Auferstehung in der Kirche. In der Erzählung des Osterevangeliums von den drei Marien, die das heilige Grab am Ostermorgen besuchten, durch einen Engel die Auferstehung des Heilandes erfuhren und im Auftrage des Eng
Renaissance, Humanismus und Reformation
Während in Deutschland noch die Spätgotik in voller Blüte stand, erwuchs in Italien eine Kunst, welche die klassische Zeit des griechisch-römischen Altertums wiederbelebte: die Renaissance (= Wiedergeburt). Von Florenz aus trat die neue Kunst ihren Siegeszug über ganz Italien an. Ihre größten Meiste
Martin Luther (I483—I546)
Martin Luther wurde am 1. November 1483 in Eisleben als Sohn eines Bergmannes geboren. 1505 wurde er Augustinermönch, 1507 Priester und bereits 1508 Dozent für Dialektik und Ethik in Wittenberg, wo er am 31. Oktober 1517 seine berühmten 95 Thesen an die Pforte der Schloßkirche anschlug, die die Refo
Hans Sachs (I494 I576)
Er wurde als Sohn eines Schneiders in Nürnberg geboren, besuchte einige Jahre lang die Lateinschule und erlernte dann das Schuhmacherhandwerk. Fünf Jahre Wanderschaft ab 1512 durch Bayern, Österreich, West- und Norddeutschland brachten ihm schon in jungen Jahren Welterfahrung und Menschenkenntnis e
Heimat jähre (I759-I782)
Zehn Jahre nach Goethe, am 10. November 1759, wurde Schiller in dem württembergischen Städtchen Marbach am Neckar geboren. Die Eltern lebten in sehr dürftigen Verhältnissen. Sein Vater, der zuerst Wundarzt, später Hauptmann, zuletzt Verwalter der herzoglichen Gärten des Lustschlosses Solitude bei St
Wander jähre (I782-I787)
In Mannheim hoffte Schiller Hilfe bei dem Intendanten des Mannheimer Nationaltheaters, Freiherrn von Dalberg, zu finden, der die 'Räuber" uraufgeführt und dem er sein neues Stück 'Fiesko" vorgelegt hatte. Aber Dalberg zögerte, so daß er noch 1782 einer Einladung der Frau von Wolzogen, der Mutter ein



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