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Die deutsche romantik

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Ludwig Uiiland (I787-I862)



Ludwig Uhland war der bedeutendste Vertreter der schwäbischen Romantik. Ursprünglich Jurist, widmete er sich später dem Studium der altdeutschen Sprache und Dichtung und erhielt eine Professur in Tübingen. Er gehörte der Frankfurter Nationalversammlung an, in der er als Vorkämpfer für ein mit einem 'Tropfen demokratischen Ã-les" gesalbtes deutsches Kaisertum auftrat.

      In seiner Lyrik ist ihm manches Volksliedhafte gelungen, so das Lied 'Der gute Kamerad", die Gedichte 'Der Wirtin Tochterlein" und 'Droben stehet die Kapelle". Auch hat er wie Eichendorff die Natur der Heimat in schlichten, sangbaren Versen verherrlicht und in Wanderliedern den Frühling besungen wie z. B. in dem Gedicht 'Frühlingsglaube":
Die linden Lüfte sind erwacht,sie säuseln und weben Tag und Nacht,sie schaffen an allen Enden.
      O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!

Nun muß sich alles, alles wenden.
      Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden; es blüht das fernste, tiefste Tal: nun, armes Herz, vergiß der Qual! Nun muß sich alles, alles wenden.
      Aus seiner Versenkung in die Geschichte entstand eine Reihe von Balladen, die man durchaus den Balladen Goethes und Schillers zur Seite stellen kann, ja, Uhland ist der eigentliche Begründer der Geschichtsballade geworden. Seine Stoffe entnahm er sowohl der deutschen wie auch der französischen Geschichte, mit der er sich bei einem Studienaufenthalt in Paris beschäftigt hatte . Mit seinen deutschen Heldenballaden sang er 'die deutsche Sage ins Herz der Deutschen hinein". . Heimatliche Geschichte behandelt er in dem Zyklus: 'Graf Eberhard der Rauschebart".
     

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Ludwig  Uiiland  (I787-I862)    





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