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August Graf von Platen-Hallermünde (I796-I835)



Wer je die Schönheit angeschaut mit Augen, Ist dem Tode schon anheimgegeben, Wird für keinen Dienst auf Erden taugen, Und doch wird er vor dem Tode beben, Wer je die Schönheit angeschaut mit Augen!

Gleich dem ihm befreundeten Rückert war Platen ein Sprach- und Formkünstler hohen Grades. Schon die Titel seiner Gedichtbände 'Ghaselen", 'Der Spiegel des Hafis", 'Sonette aus Venedig" lassen erkennen, daß er sich in seinen Dichtungen an antike und orientalische Vorbilder anlehnte, denen er in unermüdlichem Ringen um vollendete Form und Schönheit nacheiferte. Unvergänglich sind seine Balladen 'Das Grab im Busento", das von der Beisetzung des Gotenkönigs Alarich handelt, und 'Der Pilgrim von St. Just", in dem der allmächtige Karl

V.

Einlaß in eine Klosterzelle begehrt. Platen, dem König Ludwig I. von Bayern eine Pension gewährt hatte, lebte die meiste Zeit in Italien und starb 1835 in Syrakus.
     

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