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Das zwanzigste jahrhundert

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Werner Bergengruen (I892—I964).



in seinen Erzhlungen mit Vorliebe mystischen Gedankengngen nach. Neben meisterhaften Novellen stehen groe historische Romane, die meist das Verhltnis des Menschen zu "Welt und Gott vor dem Hintergrund geschichtlicher Ereignisse zeichnen.
      In dem gedankentiefen Roman 'Der Grotyrann und das Gericht" gestaltet der Dichter die menschliche Problematik der Diktatur. Worum es dem Dichter dabei geht, sagt er selbst in seinem Vorspruch: 'Es ist in diesem Buche zu berichten von den Versuchungen der Mchtigen und von der Leichtverfhr-barkeit der Unmchtigen und Bedrohten . . ."
Schuld und Unschuld, Furchtlosigkeit und Angst, Feigheit und Opfermut verflechten sich zu einem Gemlde, aus dem Gre und Niedrigkeit des Menschenherzens leuchten. Im Mittelpunkt der Erzhlung steht als Hauptmotiv die falsche Furcht, aus der heraus die Menschen schuldig werden.
      Auch in dem groen Roman 'Am Himmel wie auf Erden" behandelt er das gleiche Problem. Die handelnden Personen des Romans erkennen, da das menschliche Tun zutiefst durchwirkt ist von der Menschenfurcht. Natur und Geschichte greifen ineinander, um den Menschen in seine Entscheidung zu drngen.
     

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Werner  Bergengruen  (I892—I964).    


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