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Das zwanzigste jahrhundert

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Gertrud von Le Fort (geb. I876).



Einer ihrer tiefsten Romane ist die 'Magdeburgische Hochzeit", in der das Schicksal der von Tilly eroberten Reichsstadt in symbolischem Zusammenhang steht mit der auseinandergerissenen und erst im Elend wieder vereinigten Liebe eines jungen Paares.
      Ihr Hauptwerk, 'Das Schweißtuch der Veronika", schildert in mystischer Tiefe, wie die menschliche Seele das Antlitz Christi empfängt, um es in die Welt hinauszutragen.
     
Unter den Novellen der Dichterin sind die wichtigsten 'Die Letzte am Schafott", 'Das Gericht des Meeres" und 'Am Tor des Himmels".
      'Die Letzte am Schafott" schildert den Lebens- und Leidensweg einer Nonne, die aus Angst vor den Häschern der Französischen Revolution aus dem Kloster flieht, im Anblick ihrer sterbenden Mitschwestern aber freiwilllig den "Weg zum Schafott geht, um für ihren Glauben zu sterben.
      'Das Gericht des Meeres" behandelt vor geschichtlichem Hintergrund das Geheimnis jungfräulicher Mutterliebe, während 'Am Tor des Himmels" den Prozeß gegen Galilei zum Anlaß nimmt, um die Grenzen zwischen Wissenschaft und Glauben neu zu ziehen.
      Auch als Lyrikerin hat Gertrud von Le Fort Bedeutendes geschrieben, so vor allem die 'Hymnen an die Kirche" und die 'Hymnen an das Reich".
     

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Gertrud  Le  Fort  (geb.  I876).    





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