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Das zwanzigste jahrhundert

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Ernst Wiechert (I878-I950).



In der Erzählung 'Die Majorin" gewinnt ein verzweifelter Heimkehrer den Glauben an das Leben zurück. Tiefe Naturverbundenheit zeichnet die Gestalten des Dichters aus. So lebt der masurische Fährmann in dem innigen Roman 'Die Magd des Jürgen Doskocil" so naturverbunden, daß er sich als ein Teil dieser Natur selbst fühlen kann, ja sie geradezu belebt und beseelt. Sich selbst und seine Wesensart gestaltet der Dichter in den Bekenntnisbüchern 'Wälder und Menschen" und 'Jahre und leiten" . Ãœber seine Erlebnisse im KZ berichtet 'Der Totenwald". 'Den Toten zum Gedächtnis, den Lebenden zur Schande, den Kommenden zur Mahnung." Die Verfolgung durch das NS-Regime, mit dem sich Wiechert in tiefer Resignation in seinem Roman 'Die ] erominkinder" auseinandersetzt, hat den Dichter verbittert. In dem nachgelassenen Roman 'Missa sine nomine" aber zeigt der Dichter, daß der Mensch fähig ist, auch das Schwerste und Härteste durch echte Liebe zu überwinden.
     

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Ernst  Wiechert  (I878-I950).    




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