Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Das zwanzigste jahrhundert

Index
» Das zwanzigste jahrhundert
» Zwischen den beiden Weltkriegen
» Erich Maria Remarque (I898-I970)

Erich Maria Remarque (I898-I970)



schildert in seinem vielgelesenen und vielgeschmähten Buch 'Im Westen nichts Neues" mit bitterem Sarkasmus die Sinnlosigkeit des Krieges.

      Im Banne der Geschichte

Das Erlebnis des gigantischen Völkerringens hatte die Fragen nach Sinn und Ziel der Geschichte neu aufgerissen. Und so wird nun in der Folgezeit für viele Dichter die Geschichte, vornehmlich die deutsche, zum StofFquell ihrer Erzählungen. Sie entgehen dabei allerdings nicht immer der Gefahr, nationalistische Tone anzuschlagen und damit den Boden für die Ideen des Nationalsozialismus vorzubereiten. So entstanden in diesen Jahren z. B. 'Dreizehn Bücher der deutschen Seele" des hessischen Volksschullehrers Wilhelm Schäfer, die Erzählung 'Konradin reitet" des Studienrates Otto Gmelin, die Landsknechtballaden von Börries von Münchhausen, die in Stil und Thematik dem 19. Jahrhundert nachempfundene Novelle 'Der Schleier" von Emil Strauss, Rudolf G. Bindings Novelle 'Opfergang", die historischen Romane des Erwin G. Kolbenheyer oder die Romane des Rheinländers Josef Ponten, der sich in seiner Trilogie 'Volk auf dem Weg" mit den Schicksalen der Deutschen in aller Welt auseinandersetzt. 1925 schrieb Hans Grimm seinen großen Roman 'Volk ohne Raum", dessen Titel zu einem von dem Nationalsozialismus vielzitierten und mißbrauchten Schlagwort wurde. Selbstverständlich erlebte auch die Heimatdichtung in der Zeit der Herrschaft des Blut- und Bodenmythos im Dritten Reich eine neue Blüte.
      Während es diesen Autoren in ihren Werken vorwiegend um politische Ideen ging, steht die Geschichte bei anderen stark unter dem Einfluß des Christentums.
     

 Tags:
Erich  Maria  Remarque  (I898-I970)    





Impressum | Datenschutz

Tags: a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Kontact Sitemap
Copyright © litde.com