Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Das zwanzigste jahrhundert
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Zwischen den beiden Weltkriegen



Walter Flex (I887-I9I7)
übte mit seinem Büchlein „Der Wanderer zwischen beiden Welten" eine starke Wirkung vornehmlich auf die Jugend aus. [ ... ]
Ernst Junger (geb. I895)
schildert in seinen Werken 'In Stahlgewittern", 'Das Wäldchen 125", 'Feuer und Blut" u. a. die Gewalt eines unmenschlichen und erbarmungslosen Materialkrieges. Audi die Erlebnisse aus dem Zweiten Weltkrieg fanden in seinen Tagebüchern ('Gärten und Straßen", 'Strahlungen") ihren Niederschlag. Jüngers [ ... ]
Erich Maria Remarque (I898-I970)
schildert in seinem vielgelesenen und vielgeschmähten Buch 'Im Westen nichts Neues" mit bitterem Sarkasmus die Sinnlosigkeit des Krieges. Im Banne der Geschichte Das Erlebnis des gigantischen Völkerringens hatte die Fragen nach Sinn und Ziel der Geschichte neu aufgerissen. Und so wird nun in der F [ ... ]
Gertrud von Le Fort (geb. I876).
Einer ihrer tiefsten Romane ist die 'Magdeburgische Hochzeit", in der das Schicksal der von Tilly eroberten Reichsstadt in symbolischem Zusammenhang steht mit der auseinandergerissenen und erst im Elend wieder vereinigten Liebe eines jungen Paares. Ihr Hauptwerk, 'Das Schweißtuch der Veronika", sch [ ... ]
Isolde Kurz (I853-I944)
vom Erlebnis der Geschichte geprägt. In den 'Florentiner Novellen" (1890) läßt sie den sprühenden Geist der italienischen Renaissance aufleuchten, während sie in ihrem Hauptwerk, dem vielgelesenen Roman 'Vanadis" (1931), das Bild der bürgerlichen Kultur des späten 19. Jahrhunderts zeichnet. In der L [ ... ]
Ricarda Huch (I864-I947),
die von Thomas Mann zu ihrem 65. Geburtstag 'die erste Frau Deutschlands" genannt wurde. Das Einmalige ihrer Persönlichkeit liegt in der harmonischen Verbindung von dichterischer Gabe und echtem Forschergeist. In ihren wissenschaftlichen Werken zeichnet sie sich durch eine tiefe Einfühlungsgabe und [ ... ]
Werner Bergengruen (I892—I964).
in seinen Erzählungen mit Vorliebe mystischen Gedankengängen nach. Neben meisterhaften Novellen ('Die drei Falken", 'Die Feuerprobe", 'Der spanische Rosenstock") stehen große historische Romane, die meist das Verhältnis des Menschen zu "Welt und Gott vor dem Hintergrund geschichtlicher Ereignisse ze [ ... ]
Reinhold Schneider (I903-I958)
im irdischen Geschehen die Spur des Ewigen aufzuzeigen. Schneider geht dabei noch mehr als Bergengruen von der Frage nach dem letzten Sinn geschichtlicher Ereignisse aus. Am besten gelingt ihm die Darstellung der Historie unter dem Aspekt ihrer überirdischen Sinngebung in den Erzählungen 'Das Inselr [ ... ]
Hans Carossa (I878-I956).
Was einer ist, was einer war: Beim Scheiden wird es offenbar. Wir hören's nidit, wenn Gottes Weise summt; Wir sdiaudern erst, wenn sie verstummt singt der in Bad Tölz geborene, lange Zeit in Passau als Arzt tätige Dichter. Carossas Prosawerk ist im wesentlichen eine Gestaltung seines Lebens, ein [ ... ]
Ina Seidel (geb. I885)
um die Erhaltung der Würde des Menschen. Berühmt wurde die Dichterin durch ihren großen Roman 'Das Wunschkind" (1930). Ein von seiner Mutter sehnlichst erwartetes Kind verliert noch vor seiner Geburt den Vater im napoleonischen Krieg; die Erziehung des Kindes und sein Heranwachsen bis zum Heldentod [ ... ]
Ernst Wiechert (I878-I950).
In der Erzählung 'Die Majorin" (1934) gewinnt ein verzweifelter Heimkehrer den Glauben an das Leben zurück. Tiefe Naturverbundenheit zeichnet die Gestalten des Dichters aus. So lebt der masurische Fährmann in dem innigen Roman 'Die Magd des Jürgen Doskocil" (1932) so naturverbunden, daß er sich als [ ... ]
Josef Weinheber (I892-I945).
Seine Lyrik ist zum einen Teil hymnisch-erhaben, zum anderen volkstümlich-schlicht. Das Ringen um die Würde des Menschen tritt uns vor allem in den Gedichtbänden 'Adel und Untergang", 'Späte Krone" und 'Zwischen Göttern und Dämonen" entgegen. Wie sehr Weinheber um den Bestand des Menschlichen in die [ ... ]
Max Mell (I882-I97I)
sucht ähnlich wie Hugo von Hofmannsthal in einer Erneuerung des Mysterienspieles das Bild des Menschen vor dem Hintergrund des Göttlichen zu zeichnen. Unter seinen Spielen ist wohl das 'Apostelspiel" (1923) das bedeutendste: Zwei Mordgesellen wollen ein einsames Gehöft überfallen, wo mit dem Großva [ ... ]
Rudolf Alexander Schröder (I878-I962)
der unbeirrbare Glaube die Grundlage für die Würde des Menschen. In seiner formvollendeten Lyrik feiert Schröder Vaterland und Heimat, Treue und Freundschaft, abendländische Kultur und Glaubensüberlieferung. In der Zeit nationalsozialistischer Bedrückung richtete Schröder durch seine gläubigen Worte [ ... ]
Manfred Hausmann (geb. I898)
begann mit anmutigen Romanen ('Lampioon küßt Mädchen und kleine Birken", 'Salut gen Himmel", 'Abel mit der Mundharmonika"), stieg aber in seinen späteren Romanen zum Lob echter menschlicher Würde auf, wie etwa in 'Einer muß wachen" (1950) und 'Liebende leben von der Vergebung" (1953). [ ... ]
Georg Britting (I89I—I964)
bekennt sich wie Hausmann zur urgründigen Kraft der Erde, übertrifft diesen aber manchmal an Hintergründigkeit in der Leidenschaft zum Leben, die auch vor dem Dunkel nicht haltmacht. Sein barockes Lebensgefühl zeigt sich am unmittelbarsten in seinen Gedichten, deren bevorzugte Themen das Elementare [ ... ]

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