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Das zwanzigste jahrhundert
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Roman und Novelle



Heinrich Mann (I87I-I950)
Bruder von Thomas Ma
nn (siehe Seite 156), die Entwicklung des expressionistischen Romans stark vorangetrieben. "Im Schlaraffenland" (1900) ist eine Satire auf die "feinen Leute" der Berliner Börsen- und Zeitungswelt. Von 1914 an klingt aus seinen Romanen ein deutlicher kämpferischer und satirische [ ... ]
Franz Kafka (I883-I924).
Mehr noch als bei Heinrich Mann wird bei ihm der Boden der Wirklichkeit verlassen, um den überwirklichen Symbolen Raum zu schaffen. Kafka sucht hinter den Dingen und Erscheinungen dieser Welt eine zweite, symbolische Wirklichkeit, aus der heraus die Wechselhaftigkeit des Daseins gedeutet werden kann [ ... ]
Stefan Zweig (I88I-I942)
begann mit symbolistischen Gedichten, wandte sich aber bald unter dem Einfluß des Wiener Arztes Sigmund Freud den Hintergründen der menschlichen Seele zu. Vornehmlich in seinen Novellenbänden 'Amok" und 'Verwirrung der Gefühle" entwickelte er die expressionistische Erzählkunst zu hoher Blüte. Als me [ ... ]
Kasimir Edschmid (geb. I890)
steigerte die expressionistische Prosa durch 'Zeitrafferstil" und 'Stakkato" zu größter Eindringlichkeit. Seine ersten Novellen 'Die sechs Mündungen" (1915) und 'Timur der Eroberer" (1916) sind Prosaballaden voll Maßlosigkeit, gigantischer Abenteuer und Schreie triebhafter Menschen. In späteren Jahr [ ... ]
Alfred Döblin (I878-I957)
Einmal führt er uns nach China in dem Roman 'Die drei Sprünge des Wang-Lun" (1915), dann wieder in die historische Welt des 17. Jahrhunderts mit dem Roman 'Wallenstein" (1920). Sein vielgelesener Roman 'Berlin Alexanderplatz" schildert die Geschichte eines straffällig gewordenen Transportarbeiters, [ ... ]

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