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Das zwanzigste jahrhundert

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Wolfgang Borchert (I92I-I947)



zum Ausdruck.
      'Die Hundeblume", 'Jesus macht nicht mehr mit", 'An diesem Dienstag", 'Die Küchenuhr" sind moderne Kurzgeschichten von psychologischer Einfühlung und meisterhafter Beobachtungsgabe.
      Am bekanntesten geworden ist Borchert durch sein Drama 'Draußen vor der Tür", in dem er in einer stellenweise an Bert Brecht gemahnenden Sprache das Schicksal eines von Gott und der Welt verlassenen Spätheimkehrers gestaltet.
      Die meisten Dichtungen der Moderne kreisen um die Fragwürdigkeit des heutigen Lebens oder stehen unter der Nachwirkung des Nationalsozialismus und der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges, so die Werke von Elisabeth Langgässer, Stefan Andres, Edzard Schaper, Heinrich Böll, Max Frisch, Günther Weisenborn, Fritz Hochwälder, Gerd Gaiser, Paul Celan, Nelly Sachs, Günther Eich, Rudolf Hagelstange, Ingeborg Bachmann und Heimito von Doderer.
      Was 'modern" im engeren Sinne des Wortes bedeutet, ist schwer zu sagen: Das Prädikat 'modern" kann die Problematik des Inhalts bei traditioneller Form meinen, aber auch den Bruch mit der traditionellen Form, die Zerstörung der gewohnten Sprachform.

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Wolfgang  Borchert  (I92I-I947)    


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