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Das zwanzigste jahrhundert

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Uwe Johnson (geb. I934)



siedelte 1959 nach West-Berlin über, als sein erstes Romanmanuskript von ostdeutschen Verlagen nicht angenommen wurde. Hier fand er sogleich einen Verlag für seinen Roman 'Mutmaßungen über Jakob", der das Thema der Teilung Deutschlands zum Gegenstand hat. Auch seine nächsten Werke behandeln menschliche Probleme im geteilten Deutschland. 'Das dritte Buch über Achim" ist ein Roman im Roman, der nicht geschrieben werden kann, weil ein westdeutscher Journalist an dem Versuch einer objektiven Biographie Achims, eines ostdeutschen Sportidols, scheitert. Der Kurzroman 'Zwei Ansichten" schildert, wie sich ein Liebesverhältnis zwischen einer Ostberlinerin und einem Westdeutschen unter dem Eindruck des Mauerbaues in Berlin verändert.
      Einige Hauptgestalten aus 'Mutmaßungen über Jakob" kehren auch in der groß angelegten Roman-Trilogie 'Jahrestage. Aus dem Leben der Gesine Cresspahl" wieder, deren erster Teil in New York spielt, wo Johnson selbst längere Zeit lebte, um Studien für seine Arbeit zu machen. Trotz scharfer sozialer Kritik — vor allem durch Einblendung aktueller Zeitungsnotizen — erweist sich der Autor als heimlicher Bewunderer der faszinierenden Stadt, in der er das Leben der Gesine Cresspahl und ihrer Töchter mitfühlend begleitet.
     

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