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Peter Handke (geb. I942),
der in seinem ersten Stück 'Publikumsbeschimpfung" unter dem Einfluß von Beat in abgehackten Sätzen alte Theatergewohnheiten ad absurdum führt und damit bewußt die Theaterbesucher schockieren will. Auch in seinem Stück 'Kaspar" nimmt er die Geschichte des Findlings Kaspar Hauser zum Anlaß, Macht und Ohnmacht der Sprache in der Entwicklung der Persönlichkeit zu zeigen. Ebenso weicht sein Stück 'Der Ritt über den Bodensee" von den herkömmlichen Formen des Theaters ab; hier verzichtet Handke darauf, die Namen der handelnden Personen anzugeben, die bei Aufführungen mit dem jeweiligen Namen der Schauspieler benannt werden sollen: Die Personen sind zugleich ihre Darsteller.
Der Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft ist auch ein Thema seiner Erzählung 'Wunschloses Glück" , welche die Verwandlung eines Dorfmädchens unter dem Einfluß des Großstadtlebens zeigt. In 'Der kurze Brief vom langen Abschied" erzählt Handke die Geschichte einer Reise nach Amerika, in der der seelisch kranke Held im Umgang mit den Menschen der Neuen Welt Heilung findet.
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