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Georg Heym (I887-I9I2)



ertönt zum erstenmal der harte, unverwechselbare Klang demaskierter Wirklichkeit in der deutschen Lyrik. Die frühesten seiner Gedichte hatten noch Erlebnisse des Außen gestaltet, aber mit der Sammlung 'Der ewige Tag" beginnt expressionistische Thematik: Fluch und Dämonie der großen Stadt, Not und Krankheit, Krieg als Geißel der Menschheit. Nach seinem frühen Tod - er war am 17. Januar 1912 mit seinem Freunde, dem Lyriker Ernst Balcke, beim Eislaufen auf der Havel eingebrochen und ertrunken -erschien eine zweite Sammlung: 'Umbra vitae" :

Was ist das Leben? Eine kurze Fackel,
Umgrinst von Fratzen aus dem schwarzen Dunkel;

Und manche kommen schon und strecken
Die mageren Hände nach der Flamme.
     

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Georg  Heym  (I887-I9I2)    


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