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Das zwanzigste jahrhundert

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Ernst Stadler (geb. I883, gefallen I9I4)



hat mit Georg Heym das männlich-harte Zupacken gemeinsam. Jugendlicher Schwung paart sich bei ihm mit strenger Formzucht. Seine hymnischen Verse reißen den Menschen mit in die geahnte neue, sich umgestaltende Welt:
. . . Fühle! Licht und Regen deines Traumes sind zergangen,
Welt ist aufgerissen, Abgrund zieht und Himmelbläue loht,

Sturm ist los und weht dein Herz in schmelzendes Umfangen,
Bis es grenzenlos zusammensinkt im Schrei von Lust und Glück und Tod.
      Zum eigentlichen Revolutionär der expressionistischen Sprache wurde der Münchener

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Ernst  Stadler  (geb.  I883,  gefallen  I9I4)    


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