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Das höfische gesellschaftsideal

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Der Ehebruch



Der Ehebruch war nach mittelalterlicher Rechtsauffassung ein Delikt, das nur von Frauen begangen werden konnte. In diesem Punkt stimmten germanische und römische Rechtsvorstellungen überein. Nur die Kirche hat darauf gedrängt, die Männer wie die Frauen zu behandeln. Die kirchlichen Forderungen haben jedoch an der faktischen Ungleichheit nur wenig geändert. Nach weltlichem Recht wurde Ehebruch mit dem Tode bestraft. Einige Rechtsbücher kannten ein besonderes Tötungsrecht des betrogenen Ehemanns, wovon offenbar auch Gebrauch gemacht worden ist.
     

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