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Bürgerlicher realismus

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Bürgerlicher Realismus und Bildungs- und Entwicklungsroman



Entscheidender für die spezifische Ausprägung des Bildungs- und Entwicklungsromans im Bürgerlichen Realismus waren demgegenüber wenn auch im negativen Sinn die romanpoetischen Ãoberlegungen Hegels, die dieser im Rahmen seiner Vorlesungen über die Ã"sthetik angestellt hatte. Ungeachtet der Tatsache, dass man sich über Hegels Diktum von der Unpoetizität der modernen Welt hinwegsetzte, zeiligte seine Definition des Romans als einer modernen 'bürgerliche]^] Epopöe"1" sowohl im negativen als auch im positiven Sinne Auswirkungen auf die Epik des Bürgerlichen Realismus.
      Hegel hatte seine Erkenntnisse an einem Textkanon gewonnen, der die neuesten Entwicklungen des Romans im 19. Jahrhundert unberücksichtigt ließ und sich ausschließlich an der Romanliteratur des 18. Jahrhunderts, vor allem an Goethe und an den Werken der Romantik, orientierte. Auch war er von einer 'zur Prosa geordnetefn] Wirklichkeit" und damit von der Unmöglichkeit der Poelisierung der Realität und daran anschließend eines .poetischen Romans' ausgegangen; die Möglichkeit der Poetisierung des Lebens wie auch der Poetisierung der Prosa hatte Hegel gar nicht mehr in Erwägung gezogen. Dieser skeptischen Einschätzung, die Möglichkeiten von Literatur im Allgemeinen und eines literarischen Realismus im Speziellen betreffend, folgte der Bürgerliche Realismus nicht. Die Bewegung entsteht im Gegenteil in Absetzung von Hegels apodiktischem Urteil über die Unmöglichkeit der Poetisierung der prosaischen Verhältnisse in der Moderne als ein 'poetischer Realismus"." Auch der von Hegel für den Roman benannte 'Konflikt zwischen der Poesie des Herzens und der entgegen-stehenden Prosa der Verhältnisse" - eine Bestimmung, die er augenscheinlich Goethes Wilhelm Meister abgewonnen hatte übernahm der Bildungsund Entwicklungsroman des Bürgerlichen Realismus nur bedingt. Mit seiner Formulierung hatte Hegel allerdings eine Struktur dingfest gemacht, die den Postulaten des programmatischen Realismus nach 1848 durchaus entgegen kam.
      Karl Morgenstern, dem der Bildungs- und Entwicklungsroman sowohl die erste theoretische Fixierung als auch den Terminus verdankt, hatte 1832 Hegels Unterscheidung zwischen Roman und Epopöe aufgenommen; ihr kommt innerhalb des Bürgerlichen Realismus zentrale Bedeutung zu. Zeigt die 'Epopöe den tätigen, nach außen wirkenden Menschen", so konzentriert sich der Roman Morgenstern zufolge auf 'die Menschen und Umgebungen auf den Helden wirkend", dabei die 'allmähliche Bildung seines Innern uns erklärend"; er zeige 'mehr Begebenheiten und Ereignisse mit ihren innern Wirkungen auf den Helden, den wir durch sich selbst und durch das, was nicht er selbst ist, sollen werden sehn |!|". Morgenstern lieferte mit dieser Beschreibung die Definition des Bildungsromans für ihn 'die vornehmste und das Wesen des Romans im Gegensatz des Epos am tiefsten erfassende besondere Art desselben" als einer auf die Entwicklung und Bildung eines Charakters, einer Persönlichkeit konzentrierten Erzählung.
      Auch der Hegel-Schüler Friedrich Theodor Vischer unternahm den für die Literatur des 19. Jahrhunderts und des Bürgerlichen Realismus folgenreichen Versuch, der skeptischen Einschätzung Hegels gegenzusteuern; von ihm stammen im 19. Jahrhundert neben Friedrich Spielhagen die wichtigsten Ã"ußerungen zum Roman, nicht zu Unrecht gilt er als der bedeutendste Romantheoretiker der frühen Phase des programmatischen Realismus. Insbesondere mit seinem uneingeschränkten Plädoyer für den Roman konnte Vischer Impulse für die weitere Entwicklung geben wie bereits erwähnt gehörte der Roman in den 20er und 30er Jahren noch immer nicht zu den anerkannten Gattungen.
     

  

Wie viele andere Autoren ging auch Vischer davon aus, dass die Welt der Moderne eine prosaische sei, entmythologisiert und entpoetisiert. Seine theoretischen Ãoberlegungen kreisen von daher um die Frage der Aufwertung der Prosa auf dem Boden der Poesie. Dabei erkannte er im Rückzug in die Innerlichkeit des Subjekts, aber auch in den Bereich der Privatheit eine geeignete Möglichkeit zur Poetisierung des Romans. Zwar gab er Hegels These von der 'Prosa der Verhältnisse" nach, allerdings ohne daraus die Unmöglichkeit einer 'Poesie des Herzens" abzuleiten. Denn der Roman solle, so Vischers Vorschlag, die 'poetische Lebendigkeit" dort suchen, wohin sie sich bei zunehmender Materialisierung des Lebens, 'angesichts der Härte der äußern Welt" und bei 'wachsender Vertrocknung des öffentlichen" Lebens geflüchtet hat, im 'engeren Kreise der Familie, dem Privatleben, in der Individualität, im Innern" sowie in den 'Geheimnissen des Seelenlebens":
Der lleerd der Familie ist der wahre Mittelpunct des Wellbildes im Roman und er gewinnt seine Bedeutung erst, wo Gemiither sich um ihn vereinigen, welche die harte Wahrheit des Lebens mit zarteren Saiten einer erweiterten geistigen Welt wiedertönen.

     
   'Das Reale ist prosaisch geworden""', das weiß nicht nur Vischer, sondern diese Hrkennlnis um die Notwendigkeit der literarischen Verarbeitung des Prosaisch-Realen stellt zugleich die programmatische und ästhetische Basis des gesamten Bürgerlichen Realismus dar. Vischer selbst hatte von einem 'Ideal-Realismus" gesprochen, der das Real-Prosaische mit dem Individuell-Poetischen sinnvoll vereine, die 'harte Wirklichkeit des Lebens" mit 'zarteren Saiten einer erweiterten geistigen Welt" verbinde.I
Vischers Ãoberlegungen zum 'bürgerliche[n] Roman und auch die von seinem neuen Literatur- und Realismusverständnis ausgehenden Impulse aufgreifend knüpften weder die Programmatiker des frühen noch die Vertreter des späten Realismus uneingeschränkt an Hegels romantheoretische Vorgaben an. Allerdings ging man im Hinblick auf das Hegeische Diktum von der Poesielosigkeit der modernen Welt weit über Vischer hinaus. Freytag und Schmidt setzten sich vor allem von Vischers Skepsis der Poeti-sierungsmöglichkeit der empirischen Realität gegenüber ab. Explizit hoben sie die Notwendigkeit der Verklärung der modernen Welt, aber auch die

Möglichkeit der Poetisierung des bürgerlichen Alltags und der bürgerlichen Arbeitswelt hervor. Dies war für sie die eigentliche Aufgabe des realistischen, modernen Romans. Die Romanliteratur des Bürgerlichen Realismus schloss an diese Vorgabe an, verfolgte die Protagonisten in ihre privaten und familiären Lebensbereiche sowie bei ihren beruflichen Aktivitäten. Zudem begründete gerade diese programmatische und inhaltliche Zielsetzung die Dominanz des Bildungsromans innerhalb der Literatur des Bürgerlichen Realismus.1''
Im Zuge ihrer Distanzierung von Vischers 'Ã"sthetik des Schönen" formulierten die programmatischen Realisten sodann jene Lrzählkategorie, die das zentrale poetologische Moment des gesamten Bürgerlichen Realismus abgeben sollte: Indem sie von einer grundsätzlichen ,Verklärbarkeit' von Realität ebenso wie des Sujets ,Alltagswelt' ausgingen, konnten sie zu einer positiven Bestimmung der faktischen Wirklichkeit und damit auch der Romanform gelangen. Denn mit dem Hinweis auf die ,Verklärbarkeit' der Realität blieb deren Poesielähigkeit und damit zugleich das Vertrauen in die Gattung Roman erhalten. Hier liegen die entscheidenden Verdienste des Bürgerlichen Realismus, überwindet er doch mit diesem Ansatz zum einen die nach 1830 in Zusammenhang mit Hegels Vorlesungen wieder auflebenden Vorbehalte der Romanform gegenüber; zum anderen wird mit ihr eine Haltung der Realität gegenüber vorgenommen, die partiell den Grundstein für eine realistische Schreibweise legt und den Realismus im 19. Jahrhundert etabliert.
      Von Hegel und indirekt von Vischer setzte sich der {Bürgerliche Realismus darüber hinaus ab, wenn man die Forderung nach der Darstellung von ,Welt-Totalität' zugunsten der Beschreibung der gesellschaftlichen Realität des Bürgertums und der Poetisierung des bürgerlichen Alltags aufgab. Die dieser Forderung immanente objektive Bestandsaufnahme der spezifischen Merkmale der bürgerlichen Lebenswelt war dabei ein programmatisches Anliegen, die Vermittlung von Bürgerlichkeit und die Benennung des bürgerlichen 'Feldes" waren die Eckpfeiler eines literaturpolitischen Programms. Indem der Bürgerliche Realismus von einer grundsätzlichen Poesiefähigkeit der bürgerlichen Welt ausging, wagte er den Schritt hin zu einer realistischen Literatur, von der auch die Moderne des ausgehenden 19. und beginnenden
20. Jahrhunderts profitieren wird. Denn mit ihrer thematischen Präferenz konnte die Literatur des Bürgerlichen Realismus auf Hegels Unterscheidung zwischen der 'Prosa der Verhältnisse" und der 'Poesie des Herzens" zwar nicht gänzlich verzichten, aber sie doch zumindest in wesentlichen Punkten einschränken.
      In Verbindung mit der Forderung, einen bürgerlichen Integrationsprozess darzustellen, mahnt man im Umfeld des frühen Realismus den Realismusgehalt der Literatur an. Schmidt z.B. kritisiert in den Grenzholen, die Mehrheit der Romancierssuche das Poetische immer noch im Gegensatz zu der Wirklichkeit, gerade als wenn unser wirkliches Leben der Poesie und Schönheit bar wäre , und doch ist mit dem Leben jedes praktischen Landwirts, jedes Geschäftsmanns, jedes tätigen Menschen |...| viel mehr poetisches Gefühl verbunden, als in den Romanen zu Tage komM), in welchen unsre Dichter schattenhafte Helden in den allerunwahr-scheinlichsten Situationen dem wirklichen Leben wie ein Gegenbild gegenüberstellend'
Line solche Position richtete sich nicht zuletzt auch gegen Goethes Wilhelm Meister, denn dieser führe, so die Kritik der Realisten, den Leser in das Milieu der Schauspieler, des Theaters und des Adels ein, nicht aber in die Lebenswelt des tüchtigen und arbeitsamen Bürgers. Dass Wilhelm Meisters Jugendfreund Werner nur ein 'Zerrbild" bürgerlicher Tüchtigkeit sei, monierte Schmidt an Goethes Bildungsroman ganz entschieden, ungeachtet seiner Verdienste im Hinblick auf die Ãoberwindung der Romantik:
Von den späteren Versuchen der Romantiker unterscheidet er sich dadurch, daß er nicht ins Reich der Chimären flüchtet, sondern das wirkliche Leben poetisiert. Nun vermissen wir aber unter den zusammensetzte; der im Umfeld des Bürgerlichen Realismus entstandene Bildungsroman zielte indes auf die Ausbildung einer bürgerlichen Identität. Insofern kommen Diltheys theoretischen Ãoberlegungen und Definitionsversuchen nur bedingt Gültigkeit für die spezifische Ausprägung des Genres nach 1848 zu. Indem Dilthey 'den Gattungsbegriff an seiner historischen Genese orientierte und dabei die Werke des Bürgerlichen Realismus übersah, leistete er einer ideolo-gisierenden Auffassung Vorschub, die den Bildungsroman häufig als ein Mittel der Verherrlichung gesellschaftlicher Innerlichkeit"2'' und damit einer nur personalen Identität begreifen wollte.
      Hätte Dilthcy und 1870 war dies bereits möglich die Entwicklung des Genres im 19. Jahrhundert einbezogen, so hätte er seine bilanzierenden Ausfuhrungen variieren oder zumindest erweitern müssen: Der Protagonist des Bildungs- und Entwicklungsromans im Bürgerliehen Realismus ist ein bürgerlicher Held, und seine Entwicklung zielt primär nicht auf,Selbstflndung' und Selbstentfaltung. So wirft der Werdegang des 'grünen Heinrich" etwa die Frage auf, ob Kellers Roman dem von Goethe vorgeschlagenen Modell überhaupt noch gerecht wird, ob auf ihn das klassische Muster des Bildungsromans, der zur Autonomie und Selbstreflexivität des Individuums fuhrende Weg der Selbstflndung also, noch übertragbar ist; zumal es im Grünen Heinrich wie auch in anderen Bildungs- und Entwicklungsromanen des Bürgerlichen Realismus doch weniger um die Selbstflndung des Einzelnen denn um die Demonstration bürgerlicher Identität geht. Die Wege der Romanhelden sind dementsprechend primär nicht auf die Ausbildung einer personellen, sondern einer bürgerlichen Identität hin angelegt. Dabei spielt zwar auch die individuelle Selbstfindung eine Rolle; doch das Entscheidende dabei ist, dass sich die subjektive Entfaltung stets im Umfeld einer bürgerlichen Eebenswelt und Wertegemeinschaft vollzieht. Damit steht am Ende der Entwicklungsgänge der Helden die Ausbildung einer richtig verstandenen Bürgerlichkeit, der 'Weg zur Selbstflndung" ist in den Bildungsund Entwicklungsromanen des Bürgerlichen Realismus einem Weg zur Bürgerlichkeit und der Ausbildung des Helden zum Bürger gewichen.
      In ihnen geht es um die auch von Dilthey erwähnte Einsicht in die individuelle Aufgabe des Einzelnen, zwar nicht unspezifisch 'in der Welt"1", wie es bei Dilthey heißt, so doch innerhalb der gesellschaftlichen Sphäre einer bürgerlichen Lebens- und Wertegemeinschaft. Selbst Keller, der sieh mit der Zustimmung zu einem solchen teleologischen Werdegang des Helden schwer tut und seinen Protagonisten zwischen dessen künstlerischen Neigungen einerseits und dem gesellschaftlichem Pflichtbewusst-sein als Bürger andererseits schwanken lässt, entscheidet sich am Ende für die Integration der individuell-subjektiven Neigungen, Bedürfnisse und Wünsche seines Protagonisten in eine auf das Gesamtwohl zielende Gesellschaft. Er verpflichtet damit seinen Helden, auch als Individuum seinen sozialen Beitrag zu eben dieser Gesellschaft zu leisten. In der zweiten Fassung seines Romans aus dem Jahr 1879/80 hat Keller diese Aussage präzi-siert und die Irritationen, die dem 'grünen Heinrich" in der ersten Romanfassung zusetzen, entschärft.
      Innerhalb der germanistischen Forschung wurde die Frage aufgeworfen, ob das Genre Bildungs- und Entwicklungsroman nicht als eine genuin deutsche Romanspiclart zu beschreiben und 'vorwiegend auf die deutsche Literatur beschränkt" geblieben sei." Der französische Realismus z.B. kennt nahezu ausschließlich den Gesellschaftsroman; Balzac, Flaubert und auch Zola schrieben keine Bildungs- und Entwicklungsromane, sondern wagten breit angelegte gesellschaftliche Entwürfe. Vergleichbares hatte in der deutschsprachigen Literatur nur Karl Gutzkow mit seinen Die Riller vom Geiste versucht, ein von ihm als 'Roman des Nebeneinanders"' bezeichnetes Projekt, mit dem er ein Panorama der Gesellschaft bieten wollte, ohne dabei den Blick des Erzählers und demzufolge auch den Handlungsverlauf auf eine Person zu verengen.
      Vor allem die außerdeutsche Germanistik hat auf die Besonderheiten des Bildungs- und Entwicklungsromans aufmerksam gemacht und diese an den politischen Sonderweg Deutschlands nach der gescheiterten Revolution von 1848/49 geknüpft, d.h. an die verspätete Ausbildung eines nationalen Staats und damit zusammenhängend auch an die verzögerte Identitätsfindung des deutschen Bürgertums."
Dieses kompensierte wie im ersten Kapitel dargelegt seine fehlende politische Macht durch seine Autorität im wirtschaftlichen und kulturellen Sektor. Im Rahmen dieses Kompensierungszwanges des deutschen Bürgertums muss letztlich auch die Produktion der Bildungs- und Entwicklungsromane des 19. Jahrhunderts gesehen werden, die aus kulturgeschichtlicher Perspektive wie viele andere kulturelle Aktivitäten des Bürgertums als der literarische Beitrag der aus dem Bürgertum stammenden Autoren zum Diskurs über Bürgerlichkeit und bürgerliche Gesellschaft zu lesen sind. Die Affinitäten zwischen dem Genre Bildungs- und Entwicklungsroman und der Programmatik des Bürgerlichen Realismus sind kaum zu übersehen. Nahezu alle seine Vertreter haben sich des Genres bedient, ein kultursoziologisches Interesse, das die Eigenart des deutschen Realismus im 19. Jahrhundert erklären kann.
      Gerade im Genre des Bildungs- und Entwicklungsromans war ein zentraler Programmpunkt des Bürgerlichen Realismus auf ideale Weise zu realisieren: Die Forderung nach einem poetischen' Realismus, dem es um die Darstellung der gesellschaftlichen Realität und objektiven Lebenswelt aus einer subjektiven Perspektive ging. Line solche subjektiv-persönliche Sicht auf die Realität ließ zugleich die Beschreibung der zu erfahrenden und erfahrbaren Realität in ihren Auswirkungen auf das Individuum zu. Line Romanform, die von ihrer Individuum in seinen alltäglichen bürgerlichen Lebensbedingungen und Milieus, aber auch die Konflikte, die dieses mit dem gesellschaftlichen Ganzen auszutragen hat, sind die zentralen Sujets der Romanliteratur der zweiten I lälfte des 19. Jahrhunderts.
     

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