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Walser, Martin - Leben und Biographie



Martin Walser zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren der Nachkriegszeit. In seinen Romanen verbindet sich eine Analyse der Befindlichkeit des Kleinbürgers mit der kritischen Beobachtung der Entwicklung der Bundesrepublik.
      Walser wuchs in kleinbürgerlichen Verhältnissen am Bodensee auf. Bereits während seines Studiums, das er 1951 mit der Promotion über Franz Kafka zum Dr. phil. abschloss, war er beim SDR in Stuttgart als Reporter und Redakteur tätig. In dieser Zeit entstanden erste Hörspiele und Erzählungen. 1957 kehrte Walser an den Bodensee zurück, wo er seitdem als freier Schriftsteller lebt. Diese Heimat bildet den Hintergrund für die Prosawerke des Autors, in denen er sich mit den Auswirkungen von Leistungsdruck, Anpassungszwängen und Machtausübung beschäftigt. Seit den 1990er Jahren verarbeitet er vermehrt reale Stoffe, nicht zuletzt in dem autobiografischen Roman Ein springender Brunnen . Walser, der auch mit Theaterstücken politischen [Eiche und Angora, 1962) und privaten [Die Zimmerschlacht, 1967) Inhalts erfolgreich war und zudem in Reden, Interviews und Aufsätzen kontinuierlich Stellung zu aktuellen Themen bezog, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 1981 den Georg-Büchner-Preis und 1998 den Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Sein Buch Tod eines Kritikers wurde bereits vor Erscheinen zum Medienereignis, nachdem die FAZ den Vorabdruck wegen angeblicher »antisemitischer Tendenzen« des Romans verweigert hatte.

      Die wichtigsten Bücher von Martin Walser
Ehen in Philippsburg 1957 In vier Teilen erzählt Walser in seinem Romanerstling vom exemplarischen beruflichen und gesellschaftlichen Auf- und Abstieg einiger Bewohner der fiktiven Stadt Philippsburg.
      Halbzeit 1960 Zur Zeit des Wirtschaftswunders vollzieht sich der Aufstieg des sprachgewaltigen Ich-Erzählers Anselm Kristlein.
      Das Einhorn 1966 Im zweiten Teil der Anselm-Kristlein-Trilogie versucht der Protagonist einen Sachroman über die Liebe zu schreiben.
      Der Sturz 1973 Nachdem Anselm Kristlein sein gesamtes Geld verspekuliert hat, steht er vor dem gesellschaftlichen Aus; sein Absturz droht.
      Ein fliehendes Pferd, 1978 Die Novelle um zwei Ehepaare, die sich zufällig im Urlaub begegnen, wurde das erfolgreichste Werk des Autors.
      Seelenarbeit 1979 Die deformierenden Folgen der Abhängigkeit stehen im Zentrum dieses Romans um den Chauffeuer Xaver Zürn.
      Brandung 1985 Als Dozent an einer kalifornischen Universität verliebt sich Helmut Halm in eine Studentin. Ein Roman über die Differenz von Schein und Sein sowie die Probleme des Alterns.
      Die Verteidigung der Kind-he/t, 1991 Mit der Geschichte der starken Bindung zwischen dem Außenseiter Alfred Dorn und seiner Mutter legt Walser einen Roman über die Zeit der deutschen Teilung vor.
      Ein springender Brunnen, 1998 Ein stark autobiografisch gefärbter Roman über eine Kindheit und Jugend zurZeit des Nationalsozialismus.
      Der Lebenslauf der Liebe, 2001 Der Roman erzählt die unglückliche Lebensgeschichte der reichen Düsseldorferin Susi Gern und ihre Suche nach dem Glück.
      Tod eines Kritikers, 2002 Der Schriftsteller Hans Lach gerät in Verdacht, den Literaturpapst Andre Ehrl-König ermordet zu haben, mit dem er in Streit geraten war.
      Halbzeit
Der rund 900 Seiten lange Roman Halbzeit ist der erste Teil der so genannten Anselm-Krist-lein-Trilogie von Martin Walser [Das Einhorn, 1966; Der Sturz, 1973). In der Geschichte um den gesellschaftlichen Auf- und Abstieg des Anselm Kristlein spiegelt sich die Entwicklung der Bundesrepublik in den 1950er und 1960er Jahren. Halbzeit konzentriert sich auf die Zeit des Wirtschaftswunders und bietet ein kritisches Panorama der Konsumgesellschaft. Inhalt: Der 35-jährige Anselm Kristlein, verheiratet und Vater dreier Kinder, versucht sich seit dem Abbruch seines Studiums als Vertreter. Als ihm ein Bekannter das Angebot unterbreitet, als Werbetexter zu arbeiten, steigt er innerhalb eines Jahres zum gefragten Experten auf. Diesen Karrieresprung verdankt Anselm seiner ausgeprägten Fälligkeit zur Anpassung. Er ist ein Rollenspieler, dem es aber aufgrund der beständigen Ausrichtung an gesellschaftlichen Vorgaben an einer fest umrissenen Identität mangelt. Doch obwohl Anselm unter dieser steten Außenorientierung leidet, ist er ein ausgesprochenes Gesellschaftstier. Da er seine Familie als Einschränkung seiner Freiheit erfährt, verbringt er die meiste Zeit im Kreis seiner Freunde oder bei einer seiner Geliebten. Mit dem Einstieg in die Werbeindustrie erhält er überdies Zugang zur höheren Gesellschaft, in der er mittels seines Talents zur »Mimikry« ebenfalls brillieren kann. Diese Fähigkeit erweist sich als unerlässlich, denn ob im privaten oder öffentlichen Bereich -überall stellt sich das Leben als Konkurrenzkampf dar. Auch die Gesetze der Konsumwelt, mit der Anselm in seinem neuen Beruf intensiv konfrontiert wird, beanspruchen universelle Geltung. Als Anselm die Verlobte eines Freundes für sich zu gewinnen versucht, arbeitet er mit den Mitteln des Werbefachmanns, der sich selbst als Produkt anpreist. Die deformierenden Auswirkungen der dauerhaften Konfrontation einer auf Konkurrenz und Konsum abgestellten Gesellschaft werden offenbar, als Anselm von einem Seminar in den USA krank zurückkehrt und sich einer Operation unterziehen muss. Ob er, wie am Ende des Romans angedeutet, seine Familie als Alternative zum gesellschaftlichen Treiben verstehen kann, bleibt offen. Aufbau: Der Roman ist nicht nach traditionellem Handlungsmuster aufgebaut; Wirklichkeit wird hier durch das Bewusstsein des Ich-Erzählers konstruiert, der seine eigene Geschichte aus der Rückschau berichtet. Darstellungen des äußeren Geschehens, Reflexionen und Rückblenden fließen ineinander; assoziative Sprünge treten an die Stelle einer linearen Abfolge.
      Der erste Teil des Romans beschreibt auf 366 Seiten einen einzigen Tag im Leben Kristleins. Hier wird der Leser mit dessen engerem Lebensumfeld - Familie, Freunde, Geliebte - sowie seinem bisherigen Werdegang vertraut gemacht. Die folgenden zwei Teile zeichnen den beruflichen Aufslieg des Protagonisten nach. Dem privaten Umfeld Kristleins im ersten Teil korrespondiert hier die berufliche Welt und die höhere Gesellschaft um den Fabrikanten Frantzke. Sowohl der Erzähler als auch das entworfene Panorama der Wirtschaftswunderwelt der 1950er Jahre sind als typisch gezeichnet.
      Obwohl Anselm in das berichtete Gesehen involviert ist, besitzt er doch als rückschauender Erzähler eine gewisse Distanz, die einen ironischen Blick auf das Erzählte ermöglicht und dem Leser so ein kritisches Bild der Konsumgesellschaft eröffnet.
      Wirkung: Die Meinungen zu diesem umfangreichen Werk waren direkt nach seinem Erscheinen geteilt. Viele Kritiker vermissten eine traditionelle Handlungsfolge und bemängelten die ungebremste Redewut des Ich-Erzählers sowie den Detailreichtum. Positiv vermerkt wurde hingegen die hohe Sprachvirtuosität des Autors. Mit zunehmender Distanz erfuhr Halbzeit eine freundlichere Bewertung. Der Roman gilt heute als eines der wichtigsten Werke von Walser und bedeutendes Zeugnis der Zeit des Wirtschaftswunders.

      Ein fliehendes Pferd
In seinem bis heute erfolgreichsten Werk entwirft Martin Walser eine anschauliche Analyse der aus dem Druck der Leistungsgesellschaft resultierenden Identitätsprobleme.
      Inhalt: Helmut Halm, ein 46-jähriger Studienrat aus Stuttgart, und seine Frau Sabine verbringen ihren Urlaub wie gewohnt am Bodensee. Dort läuft ihnen zufällig Klaus Buch, ein ehemaliger Studienkollege Helmuts, mit seiner 18 Jahre jüngeren Frau Helene über den Weg. Die Männer haben sich seit 23 Jahren nicht gesehen. Während der folgenden vier läge, die beide Paare gemeinsam verbringen, kommt es zwischen Helmut und Klaus immer häufiger zu Unstimmigkeiten. Helmut, der sich nach außen stets aufgeschlossen und fortschrittlich gibt, fühlt sich innerlich seit langem überfordert von den öffentlichen Vorgaben der Leistungsgesellschaft. Gern würde er seiner ausgeprägten Lethargie nachgeben, doch glaubt er den gesellschaftlichen Anforderungen entsprechen zu müssen, um nicht lächerlichkeit zu wirken.
      Der erfolgreiche Klaus in seinem jugendlichen Auftreten ist für Helmut der Inbegriff all jener öffentlichen Gebote. Er sieht ihn als Bedrohung, denn er glaubt sich vor diesem »Macher« nichtrechtfertigen zu können. Hinzu kommt, dass in Helmuts Ehe Probleme aufbrechen, weil sich Sabine von der aktiven Lebensweise Klaus' angezogen fühlt, während Helmut selbst der erotischen Anziehungskraft Helenes erliegt. Die Spannungen zwischen den Männern nehmen zu, bis die Situation auf einer Segeltour der beiden eskaliert; Helmut stößt Klaus in stürmischem Wetter über Bord. Dieser wird von seiner Frau und den Halms für tot gehalten. Helene entlavt seinen Lebensstil als reine Fassade - in Wirklichkeit ist er seelisch, beruflich und finanziell am Ende. In ihre Erklärungen platzt der tot-geglaubte Klaus; wortlos verlässt er mit seiner Frau die Halms.
      Aufbau: Das Geschehen wird in personaler Erzählperspektive aus der Sicht Helmut Halms geschildert. Walser macht den Leser mit den Gedanken seines Protagonisten vertaut. Hiermit ist von Beginn an einsehbar, dass Helmut hinter seinem äußeren Auftreten ein gänzlich anderes Wesen verbirgt. Die Figur des Klaus Buch hingegen wird allein von außen gesehen; erst am Ende des Geschehens deckt ein langer Monolog Helenes seine wahre Identität auf. Diese Perspek-tivierung entspricht den entgegengesetzten Lebensstrategien der beiden. Während Helmut sich aus der Gesellschaft zurückzieht, versucht Klaus die öffentlichen Erwartungen möglichst umfassend zu erfüllen.
      Hiermit sind zwei Möglichkeiten der Flucht vor dem Druck der Leistungsgesellschaft charakterisiert. Dieses zentrale Thema der Flucht wird durch eine ausgeprägte Leitmotivik vermittelt, die im Symbol des fliehenden Pferdes gipfelt: Während eines Ausflugs der beiden Paare fängt Klaus übermütig ein durchgegangenes Pferd ein und führt es zu seinem Besitzer zurück. Helmut sieht hier seine eigene Situation gespiegelt; er fühlt sich von der aufdringlichen, aktiven Art Klaus' bedroht und fürchtet, von diesem in seiner wahren Identität erkannt zu werden. Ihm entgeht, dass sich auch Klaus hinter einer Fassade verbirgt. Erst als dieser Helmut während der gemeinsamen Segeltour drängt, sich seinem eigenen Lebensstil anzuschließen, wird offenbar, dass beide sich gegenseitig etwas vorgemacht haben.
      Am Schluss beginnt Helmut, seiner Frau das Geschehene zu erzählen. Walser lässt seinen Protagonisten hierbei den ersten Satz der Novelle wörtlich aufgreifen und macht sie somit zu dessen eigener Erzählung. Wirkung: Seit ihrem Erscheinen erhielt die Novelle eine positive Einschätzung. Als gelungen wurden vor allem die Komplexität und ökonomische Struktur sowie die treffende Gesellschaftsanalyse hervorgehoben. In dem Roman Brandung machte Walser die Figur Helmut Halm erneut zum Protagonisten.
      Symbol
Abgrenzung: Unter einem Symbol versteht man ein bildhaftes Zeichen, das auf allgemeine Zusammenhänge verweist. Wesentlich ist die Abgrenzung von der Allegorie, bei der die sichtbare Darstellung auf eine zweite, die eigentliche Bedeutung enthaltende Ebene verweist, und von der Metapher, bei der nicht das im wörtlichen Sinn Gegebene, sondern etwas Ähnliches gemeint ist. Goethe: -»Goethes Bestimmung des Symbolbegriffs durch die Abgrenzung von der Allegorie wurde zu einem wesentlichen Bestandteil der Literaturtheorie. Beim Symbolwerde im Besonderen das Allgemeine geschaut; durch dieses Verfahren sei das Wesen der Literatur überhaupt definiert. Wesentlich für das Symbol ist eine gewisse Unbestimmtheit, d.h. das mit dem Symbol Gemeinte ist nicht eindeutig festzulegen, sondern bleibt interpretationsbedürftig. Einschränkung: Im 19. Jahrhundert fand abweichend von dieser umfassenden Konzeption eine Einschränkung auf die symbolische Akzentuierung einzelner Bereiche oder die Verwendung so genannter Dingsymbole statt.
     


Walser, martin

Geb. 24.3. 1927 in Wasserburg am Bodensee Was haben der Bodensee und der Pazifik gemeinsam? Besonders ähnlich sind sie sich nicht, und doch spielen beide wichtige Rollen im Werk eines Mannes, der auszog, um einer der bedeutendsten Schriftsteller der Nachkriegszeit zu werden. Seiner Herkunft schämt .....
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Walser, martin

Großmutters Nase Kopplin, Wolfgang. In: Beispiele, 1969, S. 100 - 103. .....
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Martin walser: »brandung« (i985) - ein campus- und liebesroman

Einwanderer in Amerika auf Zeit Helmut Halm, den Protagonisten des Romans »Brandung«, kennt der Leser vorhergehender Erzählbände Walsers bereits aus der Novelle »Ein fliehendes Pferd« . Solche Verkettungen waren im Werk Walsers nicht neu. Die Gestalt des Anselm Christlein durchwandert gleich drei .....
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Walser, martin

W. ist ein freundlicher Mensch mit einem unbestechlichen Blick, für den das Schreiben einem Mittel zum Ãœberleben gleichkommt. Wenn er nicht selbst redet, dann ist seine Hand fast immer in Bewegung, macht Striche, zeichnet Figuren, notiert Sätze, Gedanken, Beobachtungen. Dieses Sichbewegen — »wer .....
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Opitz, martin

Er müsse sich »hefftig verwundern«, schreibt O. in der Vorrede zu seinen Teutschen Poemata , »daß / da sonst wir Teutschen keiner Nation an Kunst und Geschickligkeit bevor geben/doch biß jetzund niemandt under uns gefunden worden/so der Poesie in unserer Muttersprach sich mit einem rechten fleiß und .....
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Martin luther (i483-i546): aus tiefer not schrei ich zu dir

Lieder wurden schon vor 1500 im Gottesdienst gesungen und bereits im Spätmittelalter traten an die Stelle lateinischer Hymnen auch deutsche Lieder. Aber erst mit der Reformation erhält das Kirchenlied seinen festen Platz im Gottesdienst und im Gemeindeleben. Als Bitte, Ermahnung oder Lobgesang, als .....
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Der liebsten augenschein - martin opitz (i597-i639): jetzund koempt die nacht herbey

Jetzund kompt die Nacht herbey / Vieh und Menschen werden frey / Die gewünschte Ruh geht an; Meine Sorge kompt heran. Schone glänzt der Mondenschein; Und die güldnen Sternelein; Froh ist alles weit und breit / Ich nur bin in Trawrigkeit. Zweene mangeln überall An der schonen Sterne Zahl; Diese Ste .....
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Kurtmartin magiera in den sand geschrieben

Analyse Die Geschichte ist nur auf dem Hintergrund der europäischen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse zu verstehen. Die Industriestaaten brauchen mehr Arbeitskräfte, als ihre eigene Bevölkerung stellen kann. Einige Staaten haben einen Ãœberschuß an arbeitsfähigen Menschen, die nu .....
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Barkawitz, martin

Biograhe: *1 in Hamburg. M. Barkawitz studierte nach einer kaufmännischen Ausbildung und Berufstätigkeit in diesem Fach Germanistik und Soziologie. Mit seiner Abschlussarbeit über John Sinclair stellte er sich beim Bastei Verlag vor und bewarb sich gleichzeitig als Autor. Seit 1997 hat er ca. 50 Jer .....
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Bick, martina

Biografie: *1 in Bremen. M. Bick studierte Philosophie, Musikwissen- schaft und Germanistik in Münster und Hamburg. Anschließend war sie in verschiedenen Berufen tätig. Bevor sie sich dem Krimigenre zuwandte veröffentlichte sie Kurzgeschichten und Gedichte in Anthologien und im Rundfunk. Im Som .....
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Fiess, martina

Biografie: T7.10.1 in Pforzheim. M. Fiess studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Politologie und promovierte in Philosophie. Sie war als Journalistin, Sachbuchautorin und Re- dakteurin tätig; heute arbeitet sie als Konzeptionerin und Texterin für Presse und Werbung. Sie ist Mitglied bei den Büc .....
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Wieland, christoph martin

»Freuen Sie sich mit mir! Herr Wieland hat die ätherischen Sphären verlassen, und wandelt wieder unter den Menschenkindern.« Gotthold Ephraim Lessings ironische Bemerkung im 63. Literaturbrief , den er W.s Trauerspiel Lady Johanna Gray , dem ersten deutschen Drama in Blankversen, widmet, bezieht sic .....
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Martin, hansjörg

Biografie: 1.11.1920 Leipzig, tll.3.1 Mallorca. H. Martin studierte an der Leipziger Kunstakademie Gebrauchsgrafik und angewandte Kunst. Nach dem Krieg zog er als Maler und Zirkusclown durch Norddeutschland, arbeitete als Leiter des Volksbildungswerks in einer norddeutschen Stadt, war Schaufensterde .....
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Martini, manuela

Pseudonym Biografie: *21.10.1 in Mainz. M. Martini studierte Literaturwissenschaft, arbeitete als Regieassistentin, drehte Werbe-, Industrie- und Dokumentarfilme . Zahlreiche längere Aufenthalte in Australien. M. Martini lebt in München und zeitweise in Australien. Ihr erster Kriminalroman Outback .....
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Walser, robert

»Der Roman, woran ich weiter und weiter schreibe, bleibt immer derselbe und dürfte als ein mannigfaltig zerschnittenes Ich-Buch bezeichnet werden können.« W. wuchs in einer großen Familie als siebentes von acht Kindern auf. Kein Wun- der, daß ihm nur eine nachlässige Erziehung zuteil wurd .....
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Muser, martin

Biografie: 20.7.1965 in Stuttgart. M. Muser studierte Kommunikationswissenschaften an der Hochschule der Künste Berlin und arbeitet als Stoffentwickler und Dramaturg für Film- und Fernsehen in Berlin. Kriminalromane: 1997 Granitfresse, Argument 2023; 2001 Das ohmsche Gesetz, Argument 2063 Kontakt .....
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Schüller, martin

Biografie: *29.3.1 in Haan. M. Schüller lebt und arbeitet in Köln, seit 1999 als Schriftsteller. Von 1995 bis 1998 schrieb er eine regelmäßige Glosse in der Kölner Stadtrevue. Langjährige, prägende Erfahrung als Nachttaxifahrer und Musiker. Kriminalromane: 2000 Jazz, Köln-Krimi 18, Emons; 2001 Kill .....
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Spiegelberg, martin

Biografie: *1 in Hamburg. M. Spiegelberg trat schon als Schüler mit verschiedenen Schul- und Amateurbands auf. 1976 war er Mitbegründer der Band »Kitty Winter Gipsy Nova«. 1977 wurde er zum Berufsmusiker und spielte in der Folge mit seiner Band zwei Schallplatten ein. Er arbeitete mit Bill Ram-sey z .....
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Martin opitz - deutsche poemata

Ãœber des hochgelehrten und weitberühmten Danielis Heinsii Niederländische Poemata Die deutsche Poesie war ganz und gar verloren, Wir wußten selber kaum, von wannen wir geboren, Die Sprache, vor der vor [1] viel Feind' erschrocken sind, Vergaßen wir mit Fleiß und schlugen sie in Wind. Bis Euer[2] .....
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Martin opitz - buch von der deutschen poeterei

Das I. Kapitel Vorrede [...] Wiewohl ich mir von der deutschen Poeterei, auf Ersuchung vornehmer Leute und dann zu besserer Fortpflanzung unserer Sprachen, etwas aufzusetzen vorgenommen, bin ich doch solcher Gedanken keineswegs, daß ich vermeine, man könne jemanden durch gewisse Regeln und Gesetz .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Luther, martin

Im Jahre 1521 trat L., ein 38jähriger Mönch, in Worms vor den Kaiser und die Reichsstände. Als Wortführer in eigener Sache verteidigte er seine Wirksamkeit und seine Schriften, dazu die Gewissensfreiheit, ohne zu widerrufen. Ein Akt öffentlichen Widerstands, der in der deutschen Geschichte seinesgle .....
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Martins, toby

auch unter dem Pseud.: Brian Aber-crombie Biografie: *22.3.1 in Freiburg i.Br. T. Martins studierte Jury, Psychologie und Geschichte in Tübingen, Freiburg i.Br. und Austin/Texas . Seit 1985 arbeitet er als Journalist in Hamburg und hat sich durch zahlreiche Fachpublikationen einen Namen gemacht. Na .....
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Robert walser: »jakob von gunten. ein tagebuch« (i909) - bericht eines künftigen dieners

Von Vorschriften umstellt Den literarischen Rang des 1878 im schweizerischen Biel geborenen Robert Walser haben Autoren wie Robert Musil, Hermann Hesse, Walter Benjamin und vor allem Franz Kafka früh erkannt. Doch läßt sich Walser, bei seinem ständigen Rollenwechsel, in seinem Werk und im Wandel .....
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Gottfried keller: martin salander (i886)

In seinem letzten Roman, dem 1886 im Vorabdruck erschienenen Martin Salander, greift Gottfried Keller im Anschluss an die Ideale der 1848er Revolution noch einmal das Thema der bürgerlichen Ordnung und einer liberal demokratischen Gesellschaft auf. Damit diskutiert er zugleich die Krage nach der Erz .....
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Index » Bürgerlicher Realismus » Der späte Realismus (1870-1900)

Wieland, christoph martin

Geb. 5.9.1733 in Oberholzheim bei Biberach; gest. 20.1.1813 in Weimar »W. war in der Nähe von Biberach, einer kleinen Reichsstadt in Schwaben, 1733 geboren. Sein Vater, ein evangelischer Geistlicher, gab ihm eine sorgfältige Erziehung und legte bei ihm den ersten Grund der Schulkenntnisse. Hierauf .....
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