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Smith, Adam - Leben und Biographie



In seinem Hauptwerk Eine Untersuchung über das Wesen und die Ursachen des Reich tums der Nationen beschreibt Adam Smith systematisch die liberalen Wirtschaftstheorien des 18. Jahrhunderts und gilt seither als Begründer der klassischen Nationalökonomie.
      Smith studierte 1737-46 an den Universitäten Glasgow und Oxford Moralphilosophie und Literaturwissenschaft. 1751 wurde er Professor für Logik, 1752 für Moralphilosophie in Glasgow. Zu Ruhm gelangte Smith mit seiner Theorie der ethischen Gefühle , in der er eine Theorie sozialen Handelns entwarf. 1764 gab er sein Lehramt auf, um als Privatlehrer den Herzog von Buccleuch auf dessen Reise durch Frankreich zu begleiten. Dabei lernte er einige der Enzyklopädisten, wie z.B. -•Voltaire, Denis ^Diderot und Jean Le Rond d'Alembert kennen, und hielt Kontakt zu Vertretern der physio-kratischen Schule der Ökonomie. Zurück in England, arbeitete Smith 1767-76 an der Fertigstellung seines Hauptwerks.


      Klassische Nationalökonomie
Ursprung: Ihren eigentlichen Beginn nimmt die klassische Nationalökonomie nach vereinzelten Ansätzen in der Antike und im Mittelalter in den wirtschaftspolitischen Erörterungen des Merkantilismus und v.a. der Physiokraten. Durch sein Hauptwerk Eine Untersuchung über das Wesen und die Ursachen des Reichtums der Nationen erlangte Adam Smith den Ruf eines Vaters der Volkswirtschaftslehre und gilt zu Recht als Schöpfer der klassischen Lehre.
      Bedeutung: Die klassische Nationalökonomie - eine heute nicht mehr übliche Bezeichnung für die wissenschaftliche Disziplin der Volkwirtschaftslehre - bezeichnet ein Teilgebiet der umfassenderen Wirtschaftswissenschaften und kann u.a. in Wirtschaftspolitik und Wirtschaftstheorie unterteilt werden. Dabei ist die Wirtschaftspolitik bestrebt, den Einsatz verschiedener wirtschaftspolitischer
Instrumente und Maßnahmen hinsichtlich der Erreichung vorgegebener Ziele sowie die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu analysieren. Die Wirtschaftstheorie versucht dagegen, die ökonomischen Zustände, Prozesse und Abhängigkeiten einerseits aus den Verhaltensweisen der Wirtschaftssubjekte und andererseits aus den vorgefundenen Rahmenbedingungen zu erklären.
      Weiterentwicklung: Die Entwicklung der Volkswirtschaftslehre im 20. Jahrhundert ist v.a. durch eine immer weiter gehende Anwendung mathematischer Verfahren und die zunehmende Differenzierung in Teildisziplinen gekennzeichnet. Beispiele hierfür sind u.a. Wohlfahrtstheorie, Einkommens- und Beschäftigungstheorie, Spiel- und Entscheidungstheorie oder Wettbewerbstheorie.

     
Eine Untersuchung über das Wesen und die Ursachen des Reichtums der Nationen
In seinem monumentalen Werk, einer in fünf »BücheT« unterteilten Abhandlung von mehr als 1000 Seiten, die auch unter dem Tiel Der Wohlstand der Nationen erschien, beschreibt Adam Smith systematisch die liberalen Wirtschaftstheorien des 18. Jahrhunderts und fasst sie zu einer einheitlichen Lehre zusammen. Smith gilt seither als Begründer der klassischen Nationalökonomie und als Wegbereiter des wirtschaftlichen Liberalismus. Inhalt: Smith betont die Bedeutung der Arbeit für den gesellschaftlichen Reichtum der Nationen - und unterscheidet sich damit von den Physiokraten, die als Quelle des Wohlstands die landwirtschaftliche Urproduktion identifizierten. Der Ertrag der Arbeit wiederum ist abhängig von der Arbeitsteilung, deren Umfang durch die Größe des Marktes bestimmt wird. Sie führt zu Produktivitätssteigerung und ist für Smith quasi gleichbedeutend mit ökonomischem Fortschritt. Der Austausch der arbeitsteilig produzierten Güter erfolge auf dem Markt, auf dem sich ein Wert oder Preis bilde; darüber hinaus stelle der Marktmechanismus sicher, dass die Produktionsfaktoren entlohnt würden und der volkswirtschaftliche Ertrag auf Rente, Lohn und Gewinn verteilt werde. Eine zentrale Rolle in Smiths Analyse nimmt das egoistische Verhalten der Menschen ein, das er, zumindest innerhalb gewisser sittlicher Grenzen, als positiv ansieht. Die egoistischen Interessen führen zur Steigerung des Gemeinwohls. Die wohltuende Wirkung des Eigennutzes ist für Smith die Folge einer natürlichen Ordnung, die trotz gelegentlicher Störungen die harmonische Gestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse gewährleiste. Daraus ergibt sich auch seine Forderung nach weitgehender Abstinenz staatlicher Eingriffe in das gesellschaftliche Leben. Eine freie, nicht von Eingriffen des Staats beschränkte Wirtschaftsverfassung sei einer gebundenen vorzuziehen. Der Staat übernimmt wohldefmierte Aufgaben, wie etwa die Bereitstellung öffentlicher Güter oder die Vorgabe institutioneller Rahmenbedingungen. Wirkung: Das Werk wurde überaus positiv aufgenommen und verhalf Smith zu literarischem und wissenschaftlichem Ansehen. In Deutschland trugen die freiheitlichen Ideen Smiths entscheidend zur ordnungspolitischen Gestaltung der sozialen Marktwirtschaft bei.
     


Von gadamer zu jauß: hermeneutik und Ästhetik

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