Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Autoren

Index
» Autoren
» Saint-Exupery, Antoine de

Saint-Exupery, Antoine de - Leben und Biographie



Wind, Sand und Sterne
Mit Wind, Sand und Sterne legte Antoine de Saint-Exupery eines der großen Werke der Erlebnisdichtung vor.
      Inhalt: Die Sammlung vereint Berichte über die Abenteuer des Schriftstellers als Pilot aus der Zeit 1926-35. In einer Mischung aus schwärmerischem Erzählen und Reflexionen beschreibt Saint-Exupery Grenzsituationen, die den Anlass für die Frage nach der Bestimmung des Menschen bilden. Er schildert seine Erlebnisse als Berichterstatter im Spanischen Bürgerkrieg und setzt in Kapiteln wie Die Kameraden seinen Gefährten aus der Frühzeit der Postfliegerei ein Denkmal.

      Herzstück des Buchs ist das 6. und 7. Kapitel In der Wüste, der Bericht über das Schlüsselerlebnis einer Notlandung mit anschließendem Hunger- und Durstmarsch, das bis hin zu dem Märchen Der kleine Prinz weiterwirken sollte. Saint-Exupery hatte sich im Herbst 1935 entschlossen, die vom französischen Luftfahrtministerium ausgesetzte Prämie von 150000 Francs für den schnellsten Flug von Paris nach Saigon zu erlangen. Am 28. Dezember 1935 hoben Saint-Exupery und sein Freund Andre Prevot ab. Zwei Tage später, nachts um 2 Uhr 45, glaubte Saint-Exupery sich über Kairo, sah aber keine Lichter und setzte ohne jede Orientierung in der Wüste, etwa 200 km westlich von Kairo auf. So gut wie unverletzt, machten sich die Flieger auf die Suche nach einer Siedlung und wurden schließlich - kurz vor dem Verdursten - von Beduinen gerettet.
      Wirkung: Die von der Literaturkritik zunächst als unwesentlich beurteilten Berichte aus dem Spanischen Bürgerkrieg trugen ihrem Verfasser Saint-Exupery die Gegnerschaft der Franquis-ten ein.

      Der kleine Prinz
Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupery ist das meistgelesene Werk des Autors und gilt als literarische Umsetzung seines moralischen Denkensund seiner Welterkenntnis. Entstehung: Das Buch, das Saint-Exupery selber illustriert hat, entstand während des Zweiten Weltkriegs sowie nach der Emigration des Verfassers in die USA.
      Inhalt: Der Zufall will es, dass der kleine Prinz und Saint-Exupery einander mitten in der Sahara treffen, nachdem der Dichter mit seinem Flugzeug abgestürzt ist - ein Reflex seines tatsächlichen Absturzes 200 km westlich von Kairo 1935. Der kleine Prinz bittet zutraulich: »Sei doch bitte so freundlich und zeichne mir ein Lämmchen«. Nach längerer Unterhaltung wird klar, dass der kleine Prinz von dem kleinen Asteroiden B 612 stammt, den 1909 ein türkischer Astronom entdeckt hat. Auf seiner Reise durch das Universum lernte er Menschen verschiedensten Typs kennen, denen gemeinsam war, dass sie sich an Ã"ußerlichkeiten orientierten und nur mit sich selbst beschäftigten. Erst auf der Erde und im Gespräch mit verschiedenen Tieren erfuhr der kleine Prinz, dass die natürliche Einsamkeit des Einzelnen nur mit Hilfe von echten Gefühlen wie Freundschaft oder Liebe zu überwinden sei. Nachdem er von einer Schlange gebissen wurde, fällt der kleine Prinz lautlos in den Sand und ist am folgenden Morgen verschwunden. Saint-Exupery hat inzwischen sein Flugzeug repariert und kann in seine Welt zurückkehren. Saint-Exupery stellt die Erwachsenenwelt als äußerlich, selbstgenügsam und herzlos dar. Et entschuldigt sich bei den Kindern sogar dafür, dass er sein Buch vom Kleinen Prinzen einem Erwachsenen gewidmet habe, nämlich dem Freund Leon Werth, weil dieser im kriegerischen Europa habe zurückbleiben müssen, wo er nun friere und Hunger leide. Schließlich wird die Widmung korrigiert und präzisiert: »Für Leon Werth, als er noch ein kleiner Junge war.«
Das Buch entstand in der für Saint-Exupery schwierigen Zeit im fremden New York und ist Dokument einer beinahe kindlichen Sehnsucht nach Frankreich, nach den alten Freunden und den eigenen frühen Jahren des Aufbruchs und der unbeschwerten Abenteuer.
      Wirkung: Der kleine Prinz avancierte binnen kurzer Zeit nach seinem Erscheinen zu einem der größten Bucherfolge der Nachkriegszeit und wurde in über 50 Sprachen übersetzt. Weltweit schätzen auch heute noch Leser das leidenschaftliche Plädoyer für Freundschaft und Mit-menschlichkeit. Der Stoff wurde in zahlreichen Theaterstücken umgesetzt und sogar zum Chansontext verarbeitet . Saint-Exuperys Illustrationen sind heute lukrative Objekte der Merchandising-Industrie.


Condorcet, marie jean antoine xicolas, marquis de

Sein Tod war unwürdig. Doch als gälte es. das Ende zu überhöhen, haben die Biographen dem fünfzigjährigen - »- " '" Mann, der am Morgen des 2$. März l im Gefängnis von Bourg-la-Rcine tot aufgefunden wurde, im nachhinein den Schierlingsbecher in die Hand gedrückt. »Sie sagten: .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Philosophen biographisch

 Tags:
Saint-Exupery,  Antoine  de      





Impressum | Datenschutz

Tags: a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Kontact Sitemap
Copyright © litde.com