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Roth, Philip - Leben und Biographie



Philip Roth ist einer der wichtigsten US-amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts, der auf satirisch-humorvolle Art das Leben jüdischer Amerikaner darstellt.
      Aufgewachsen in einem jüdischen Viertel der Stadt Newark unweit New York, war Roth im Anschluss an sein Literaturstudium zwischen 1956 und 1958 Dozent an derUniversityof Chicago. 1959 begann sein Leben als freier Schriftsteller mit Goodbye, Columbus, einer Sammlung, die neben der titelgebenden Novelle fünf Short Stories enthält. Die zum Teil satirischen Geschichten stehen im Spannungsfeld zwischen jüdisch-europäischen Traditionen und der Anpassung an den American Way of Life.

      Nach Anstellungen an verschiedenen Universitäten als »Writer in Residence« und dem Erscheinen zweier seiner Romane führte der satirische, heftig umstrittene dritte Roman Portnoys Beschwerden zu weltweiter Bekanntheit des Autors. Ende der 1970er Jahre wandte sich Roth mit den Romanen der Zuc/termon-Tri-logie und weiteren Veröffentlichungen mit seinem literarischen Alter Ego Nathan Zuckerman der Problematik der Schriftstellerei und literarischen Wirklichkeitsgestaltung zu. Seit den frühen 1990er Jahren steht im umfangreichen Romanwerk von Roth vor allem die amerikanische Zeit- und Gesellschaftsgeschichte im Vordergrund, wobei Zuckerman auch in vielen dieser Romane eine tragende Rolle einnimmt. Hervorzuheben sind hier vor allem Operation Shylock und Der menschliche Makel .
      Roth erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter den renommierten PEN Faulkner Award und den Pulitzerpreis.
      Portnoys Beschwerden

Der Roman Portnoys Beschwerden zeichnet eine scharfe Karikatur des jüdischen Lebens im Amerika des 20. Jahrhunderts. Das Klischee von der jüdischen Übermutter wird genauso überspitzt dargestellt wie das Bild des hypochondrischen Vaters oder des orientierungslosen jüdischen intellektuellen Sohns. Die sexuellen Fantasien des Romanhelden und seine problematische Beziehung zu Frauen krönen die Satire auf das vorurteilsbeladene Bild der Juden in Amerika und führen es ad absurdum. Inhalt: Der 33-jährige Alexander Portnoy berichtet seinem Psychoanalytiker Dr. Spielvogel, wie sein Leben verlief. Er beginnt mit seiner Kindheit in einem jüdischen Viertel in Newark. Zwischen einer Übermutter, einer übergewichtigen Schwester und einem weichen, hypochondrischen Vater aufwachsend, entwickelt Portnoy bald Anzeichen eines ödipalen Komplexes. Der hervorragende Schüler und Student vollzieht äußerlich eine an den American Way of Life angepasste Entwicklung, die ihn schließlich zum amtlich bestellten Verteidiger der Menschenrechte in New York werden lässt. Hier wird ihm bewusst, was er schon lange ahnte, dass er die Vorurteile der Juden durch die nichtjüdischen »Gojim« zwar äußerlich bekämpfen kann, in ihrem Inneren jedoch nicht zu zerstören vermag. So steht denn von früher Jugend an diesem äußerlich angepassten Leben Portnoys der Versuch gegenüber, sich mittels Sexualität in allen Spielarten aus dem jüdisch-amerikanischen Mittelklassedasein und den dort an ihn gestellten Erwartungen zu befreien. Zunächst entwickelt Portnoy als Teenager exzessive Selbstbefriedigungspraktiken, die ihn schließlich zu einem ausschweifenden Sexualleben mit häufig wechselnden Partnerinnen treiben. In den Beziehungen, zunächst mit Jüdinnen, dann auch mit nichtjüdischen »Schicksen«, versucht Portnoy stets aufs Neue seine Überlegenheit zu beweisen und fällt doch stets seinen Minder-wertigkeits- und Schuldkomplexen anheim, die sich bis zu konkreten Kastrationsängsten aus-wachsen. Sein letztes Verhältnis mit dem ungebildeten, aber in allen sexuellen Praktiken bewanderten Mannequin Mary Jane Reed, die er »The Monkey« nennt, gefährdet Portnoys berufliche und emotionale Existenz.
      Nach einer Nacht zu Dritt, gemeinsam mit einer Prostituierten, zu der Portnoy »The Monkey« in Rom überredet, verlässt er sie kurze Zeit später und flieht nach Israel, wo er das Gefühl genießt, nicht mehr Teil einer Minderheit zu sein. Bald erkennt er jedoch, nicht zuletzt durch seine Impotenz, dass er als Amerikaner auch hier Außenseiter ist.
      Aufbau: Portnoy befindet sich in der Praxis des jüdischen Psychoanalytikers Dr. Spielvogel und erzählt dort, von Assoziationen geleitet, seine Lebensgeschichte, ohne dass sich der Psychoanalytiker in seinen Bericht einmischt. So entsteht eine Erzählung des Helden aus der Ich-Perspektive, die entsprechend subjektiv und überzeichnet ausfällt. Portnoy bedient sich dabei wiederholt jiddischer Redewendungen. Wie der gesamte Roman, so ist auch die Rahmensituation, in deT erzählt wird, eine Persiflage. Dr. Spielvogel ist das Klischee des österreichisch-jüdischen Freud-Schülers. Er schaltet sich erst am Ende des Romans ein, nachdem Portnoy sein Leben ausgebreitet hat, mit der Frage, ob man nun mit deT Therapie beginnen könne. Der als Eintrag eines psychologischen Handbuchs aufgemachte Absatz über »Portnoys Beschwerden« zu Beginn des Romans belegt zudem, dass Spielvogel Portnoy als Forschungsobjekt benutzt.
      Wirkung: Der große Erfolg, den dieser Roman seit Erscheinen in den USA und weltweit erlangt hat, ging einher mit anhaltenden Kontroversen. Während die Befürworter in Portnoys Beschwerden eine gelungen Satire über die Probleme der amerikanischen Juden sahen, warfen nicht wenige Philip Roth Antisemitismus und Nestbeschmutzung vor. Auch die weit reichenden Schilderungen des ausschweifenden portnoyschen Sexuallebens boten immer wieder Anlass für heftige Kritik.
      Der menschliche Makel
In seinem jüngsten Roman brandmarkt Philip Roth die politische Korrektheit in den USA als Zeichen einer scheinheiligen, moralisch verkommenen Gesellschaft. Inhalt: Im Sommer 1998 ist die ganze Nation entrüstet über die Affäre von US-Präsident Bill Clinton mit seiner Praktikantin Monica Lewins-ky. Auch Coleman Silk, ein Altphilologe um die 70 an einem Ostküsten-College, wird von Sittenwächtern verfolgt. Man beschuldigt ihn des Rassismus, weil er zwei abwesende Studenten als »dunkle Gestalten, die das Seminarlicht scheuen«, bezeichnet hat, ohne zu wissen, dass es sich um Schwarze handelt. Das College eröff-net eine Hexenjagd, die Cole-mans Frau so aufregt, dass sie einen Schlaganfall erleidet und stirbt.
      Coleman verlässt daraufhin die Hochschule, an der er sich als Dekan mit unpopulären Maßnahmen zahlreiche Feinde gemacht hat. Eine ehemalige Kollegin, deren Annäherungsversuche er stets zurückgewiesen hat, denunziert ihn als sexuellen Lüstling, der seine 34-jährige Geliebte, eine einfache Putzfrau, ausbeute. Auch vor deren Ex-Mann, einem brutalen Vietnam-Veteranen, muss sich Coleman in Acht nehmen. Schließlich kommt ein jahrzehntelang gehütetes Geheimnis ans Licht, »der menschliche Makel«, von dem nicht einmal Colemans verstorbene Frau je erfahren hat: Er selbst ist ein Schwarzer mit sehr heller Haut. Aufbau: In seinem spannenden, stilistisch ausgefeilten und von Dirk van Gunsteren einfühlsam ins Deutsche übertragenen Roman erzählt Roth von der Kehrseite des amerikanischen Traums von Aufstieg und Glück. Als Erzähler tritt wieder Roths Alter Ego auf, der Schriftsteller Nathan Zuckerman. Er ist Colemans Nachbar und hört sich dessen Lebensgeschichte bei Samstagabend-Drinks an. Colemans Lebenswelt ist ein absurder Kosmos aus Heuchlern und selbsternannten Moralaposteln. Ständig muss er seine wahre Identität verleugnen, was ihm zunehmend schwer fällt. In den 1950er Jahren gibt er sich als weißeT Jude aus und macht Karriere um den Preis, sich von seiner Familie, aus der er stammt, trennen zu müssen. Seine
Lebenslüge wird zum Erfolgsrezept. Ironie, bitterer Humor, flammende Anklage und sarkastischer Kommentar wechseln in dieser Geschichte mit herzerweichenden Szenen, z.B. dem Tanz der beiden alten Männer im Mondschein. Coleman, der seine Hautfarbe verleugnen mus-ste, um erfolgreich zu sein, ist am Ende auf sich allein gestellt, ohne soziale Bindung, ohne Identität.
      Wirkung: Der von der Kritik im In- und Ausland gerühmte, mit dem PEN/Faulkner Award ausgezeichnete Roman ist der Abschluss von Roths Trilogie über die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts, zu der auch Amerikanisches Idyll und Mein Mann, der Kommunist 1998) gehören. Der menschliche Makel wurde 2002 von Robert Benton mit Anthony Hopkins und Nicole Kid-man verfilmt.
     


Moritz, karl philipp

Geb. 15.9.1756 in Hameln; gest. 26.6.1793 in Berlin M., der erste psychologische Schriftsteller der deutschen Literatur und Mitbegründer der idealistischen Kunsttheorie, hat in seinem Anton Reiser eine Kindheit und lugend geschildert, für deren Scheußlichkeit es in der Weltliteratur wenige Paralle .....
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Novalis (d.i. georg philipp friedrich von hardenberg)

Geb. 2.5.1772 auf Gut Oberwiederstedt bei Mansfeld; gest. 25.3.1801 in Weißenfels Der schwäbische Spätromantiker Justi-nus Kerner übersendet am 25. Januar 1810 Ludwig Uhland einen Auszug aus dem biographischen Porträt des N., das August Coelestin Just, ehemaliger Vorgesetzter und väterlicher Freund .....
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Roth, joseph

Geb. 2.9.1894 in Brody/Galizien; gest. 27.5.1939 in Paris »Mein stärkstes Erlebnis war der Krieg und der Untergang meines Vaterlandes, des einzigen, das ich je besessen: der österreichisch-ungarischen Monarchie.« Dieses Bekenntnis R.s aus den letzten Wochen der Weimarer Republik erklärt wichtige Ur .....
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Harsdörffer, georg philipp

G1648, kurz vor dem Ende des Dreißigjährigen Krieges, beschäftigte sich der Rat der Stadt Nürnberg auf drei Sitzungen mit einem Lobgesang H.s auf den schwedischen Feldmarschall Carl Gustaf Wrangel. Man verstand den Text als antikaiserliches und antibayerisches »Pasquill« und befürchtete daher, »daß .....
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Groth, klaus

Abendfreden Hubert, Gerda. In: Abend und Nacht in Gedichten, 1963, S. 165 - 169. De Snee Martens, Peter. In: Klaus Groth-Gesellschaft, Jahresgabe 1982, S. 33 - 55. De Soen, de harr er banni leef Schulz, Kurd. In: Klaus Groth-Gesellschaft, Jahresgabe 1969, S. 15 - 19. Lied vom Docter Höwel .....
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Harsdörffer, georg philipp

Friedenshoffnung Springer-Strand, Ingeborg. In: Gedichte und Interpretationen 1, 1982, S. 245 - 254. .....
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Knorr von rosenroth, christian

Morgenandacht Gajek, Bernhard. In: Zeitwende 55, 1984, S. 103 - 117. .....
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Aries, philippe

Das Nahe als tern. das Selbstverständliche als Produkt historischer Entwicklung erscheinen zu lassen — mit dieser Sichtweise hat A. auch in der Bundesrepublik eine nach Zehntausenden zählende Leserschaft gefunden, ein Interesse für Mentalitäten und Lebensweisen geweckt, das inzwischen zahlreiche S .....
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Nicolai, philipp

Ein geistlich Braut-Lied Kleßmann, Eckart. In: Frankfurter Anthologie 16, 1993, S. 17-21. .....
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Roth, friederike

Auf und nirgends an Härtung, Harald. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 261 - 264. Mimosen Harig, Ludwig. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 265 - 268. Wir beide Härtung, Harald. In: Frankfurter Anthologie 12, 1989, S. 257-260. .....
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Zesen, philipp von

Ach! Schönste Ingen, Ferdinand van. In: Rezeption und Produktion, 1972, S. 121 - 136. An ihren Hochgeehrten freunt Herrn Philip Caesies von Fürstenau Kabeil, Aage. In: Orbis litterarum 5, 1947, S. 180- 186. Ein Jambisch Echonisch Sonnet Kaiser, Gerhard. In: Augenblicke, 1987, S. 78 - .....
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Melanchthon, philipp (d.i. philipp schwarzerd)

In seiner Einleitung zu Luthers Psalmen-Kommentar schreibt M. 1519. es sei nutzlos zu wissen, daß Gott die Welt erschaffen hat, wenn dieser Gott mcht weise und barmherzig ist. Diese Art der Erkenntnis sei den Christen eigen, sie übersteige alle Philosophie. So sehr M. die Philosophie liebt, ihre Erk .....
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Morgenandacht - christian knorr von rosenroth

Morgenglanz der Ewigkeit, Licht vom unerschöpften Lichte, Schick uns diese Morgenzeit Deine Strahlen zu Gesichte 5 Und vertreib durch deine Macht Unsre Nacht. Die bewölkte Finsternis Müsse deinem Glanz entfliegen, Die durch Adams Apfelbiß 10 Uns, die kleine Welt, bestiegen, Daß wir, Herr, durch dei .....
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Trost - eugen roth

Du weißt, daß hinter den Wäldern blau die großen Berge sind. Und heute nur ist der Himmel grau und die Erde blind. 5 Du weißt, daß über den Wolken schwer die schönen Sterne stehn. Und heute ist aus dem goldenen Heer kein einziger zu sehn. Und warum glaubst du dann nicht auch, 10 daß uns die Wolke .....
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Joseph roth: »radetzkymarsch« (i932) - ein episches requiem

Das Ende der Vielvölker-Monarchie Den jungen Robert Musil drillte man fünf Jahre lang in den Militärerziehungsanstalten von Eisenstadt und Mährisch-Weißkirchen, Rainer Maria Rilke fünf Jahre lang in der Kadettenschule St. Polten und der militärischen Oberrealschule Mährisch-Weißkirchen; Carl Jose .....
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Ein psychologe seiner selbst: karl philipp moritz und sein »anton reiser«

Sehr eindrucksvoll, vielleicht unerreichbar, tut dies Karl Philipp Moritz in seinem Werk »Anton Reiser. Ein psychologischer Roman«. Hier beschreibt er die Kindheit und Jugend von Anton Reiser. Eine ganze Menge von dem, was der Held erlebt, stimmt mit dem überein, was Moritz selbst erlebt hat. Und d .....
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Bauelemente des französischen romans der 80er jahre am beispiel ausgewählter romane von philippe sollers und tahar ben jelloun

1. Philippe Sollers: "homo ludens" oder die subversive Kraft des hyperrealistischen Sprachspiels "Le roman fait, pour ainsi dire, la transition entre la vie reelle et la vie imaginaire. L'histoire de chacun est, ä quelques modifications pres, un roman assez semblable ä ceux qu'on imprime, et les .....
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Der spielerische umgang mit der absurdität des alltags in den romanen von patrick deville und jean-philippe toussaint

Der Franzose Patrick Deville und der Belgier Jean-Philippe Toussaint, beide 1957 geboren, zählen mit ihren Kurzromanen zu den richtungsweisenden Nachwuchsautoren der achtziger Jahre. Toussaints Debüt 1985 mit La salle de bain war ein Erfolg, an den er mit drei weiteren Romanen, Monsieur , L'appareil .....
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Kleine, dorothea

Biografie: *6.3.1 in Krappitz/ Oberschlesien. D. Kleine studierte Journalistik und arbeitete im Zeitungswesen, bevor sie freie Schriftstellerin wurde. Sie arbeitete hauptsächlich für das Fernsehen der damaligen DDR, für das sie zwischen 1968 und 1985 die Szenarien für rund zehn Kriminalfilme entwick .....
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Puschmann, dorothea

Biografie: 27.12.1956 in Osnabrück. D. Puschmann ist gelernte Buchhändlerin. Sie arbeitete zunächst im Verlagswesen in den Bereichen Herstellung, Werbung und Vertrieb, studierte dann Sozialpädagogik und ist seit 1988 freischaffende Künstlerin . Seit 1998 ist sie auch als Schrift- stellerin tätig. S .....
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Moritz, karl philipp

M., der erste psychologische Schriftsteller der deutschen Literatur und Mitbegründer der idealistischen Kunsttheorie, hat in seinem Anton Reiser eine Kindheit und Jugend geschildert, für deren Scheußlichkeit es in der Weltliteratur wenige Parallelen gibt; der Roman beruht auf nichts anderem als der .....
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Novalis (d. i. georg philipp friedrich freiherr v. hardenberg)

»Was war jene Blume, welche / Weiland mit dem blauen Kelche / So romantisch süß geblüht / In des Ofterdingen Lied? / Wars vielleicht die blaue Nase / Seiner mitschwind-süchtgen Base, / Die im Adelsstifte starb? / Mag vielleicht von blauer Färb / Ein Strumpfband gewesen sein, / Das beim Hofball fiel .....
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Roth, joseph

»Mein stärkstes Erlebnis war der Krieg und der Untergang meines Vaterlandes, des einzigen, das ich je besessen: der österreichisch-ungarischen Monarchie.« Dieses Bekenntnis R.s aus den letzten Wochen der Weimarer Republik erklärt wichtige Ursachen jener Orientierungslosigkeit, die sein Leben und Wer .....
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Zesen, philipp von

»Ach! Gott gebe mir, nach so langem herümschwärmen, endlich einmahl einen festen und gewissen sitz«, lesen wir in einem Brief vom 31. Juli 1674. Der Wunsch ging nicht in Erfüllung, und Z. blieb weiterhin ohne »guhte bestallung von diesem oder jenem Fürsten«. Dabei hatte alles recht hoffnungsvoll beg .....
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