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Proust, Marcel - Leben und Biographie



Marcel Proust hat den modernen Roman revolutioniert und ein bis heute ebenso anspruchsvolles wie faszinierendes und unvergleichliches Erzählwerk hinterlassen.
      Proust entstammte einem reichen Elternhaus; der Vater war ein renommierter Medizinprofes-sor. Im Alter von neun Jahren erlitt Proust einen schweren Anfall von Asthma, das ihn zeitlebens beeinträchtigen, seine Lebensweise bestimmen und schließlich auch Ursache seines langsamen Sterbens werden sollte. Finanziell unabhängig und seit der Gymnasialzeit mit zahlreichen Intellektuellen sowie Angehörigen der Oberschicht befreundet, widmete er sich der Literatur in gelegentlichen Artikeln für Zeitungen und als regelmäßiger Gast bedeutender Salons.

      Neben regelmäßigen Badeaufenthalten an der normannischen Küste unternahm Proust 1900 zwei Venedig-Reisen. Nach dem Tod der
Eltern 1903/05 zog sich Proust aus gesundheitlichen Gründen allmählich, in seinen letzten Jahren weitgehend in seine Pariser Wohnung zurück, wo er sein Hauptwerk in einem Wettlauf mit der Zeit fertigstellte. Dessen Protagonist erweckt den trügerischen Eindruck, als habe sich auch Proust selbst zunächst passiv dem mondänen Eeben gewidmet. Richtig ist, daß schon dieses wie auch sein bewegtes homoerotisches Gefühlsleben ihn zu einer ausgedehnten und ungeheuer sensiblen Korrespondenz veranlasste.
      Darüber hinaus veröffentlichte Proust bereits 1896 mit Freuden und Tage einen Band mit Skizzen und Erzählungen, die in vielem die Suche nach der verlorenen Zeit ebenso ankündigen wie der erste, Fragment bleibende Anlauf zu dem Roman unter dem Titel Jean Santeuil . Von einer stärker essayistischen Seite näherte sich seit 1908 auch das Projekt Gegen Sainte-Beuve dem Opus magnum. während Prousts Ã"sthetik durch seine Ãobersetzung von John -> Ruskins Sesam und die Lilien {1906) beeinflusst wurde.
      Der erste Teil des Hauptwerks hatte noch auf Kosten des Verfassers erscheinen müssen, für den zweiten Teil erhielt Proust aber 1919 den Prix Goncourt, sodass er noch vor seinem Tod den wachsenden Ruhm gewahrte.
      Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Der Romanzyklus über das Erleben von Zeit und Erinnerung, mit seiner Fülle lebendiger Charaktere, mit dem Zauber des Paris der Belle Epoque, ist eines der eindrucksvollsten Bücher der Weltliteratur.
      Entstehung: Prousts zahlreiche Bekanntschaften gingen als fiktionalisierte Charaktere, die oft aus mehreren Vorbildern montiert sind, in den Roman ein, an dem er ab 1909 kontinuierlich arbeitete. Berühmt ist die von Zeitnot geprägte Entstehung. Proust änderte, ergänzte, erweiterte und verwarf große Abschnitte seines Texts sogar noch in den Korrekturabzügen. Die späteren Teile sind also nicht bis zur selben Endgültigkeit durchgesehen und autorisiert wie die drei ersten, jedoch stand derSchlussvon vornherein fest. Das Werk ist ein Dokument des Schreibens gegen den Tod, hat fragmentarische Züge und ist doch ein Ganzes.
      Inhalt: Hauptthemenkomplexe sind Zeit, Liebe, Gesellschaft und Kunst. Das subjektive Wesen der Zeit, das deT Erzählverlauf nachzeichnet, manifestiert sich in der nicht erzwingbaren, durch Sinneseindrücke ausgelösten glückhaften »unwillkürlichen Erinnerung«. Am berühmtesien ist die Episode um den wiedererkannten Geschmack eines in Tee getauchten Madeleine-Gebäcks. Die Liebe basiert primär auf dem willkürlichen Bedürfnis des Einzelnen, das sich auf einen beliebigen Gegenstand richtet, weshalb auch Freundschaft letztlich unmöglich bleibt. Verlangen wird indirekt, durch Eifersucht, erzeugt; daher sind alle Beziehungen auf Dauer unglücklich. Erotik ist oft durch Homosexualität verkörpert, von der bloßen »Inversion« bis zum Sadomasochismus.
      Nicht ohne satirische Distanz werden die Spielregeln der großen Welt geschildert, deren Falschheit besonders in der Dreyfus-Affäre zum Vorschein kommt. Ein riesiges Personeninventar, das sich aus dem Großbürgertum und dem adligen Faubourg Saint-Germain, aber ebenso der Welt der Domestiken zusammensetzt, wird in einem sich auch technisch verändernden Paris über mehrere Tausend Seiten vorgestellt. Das Panorama der meist impressionistischen Künste und ihrer Vertreter um die Jahrhundertwende schließlich wird vor allem fÃoT das Theater, die Musik, die Malerei und die Literatur repräsentiert durch die in den Salons mehr oder minder respektierten Künstler. Das Erleben ihrer Werke reflektiert sich in der nuancenreichen Sprache und den tiefen Reflexionen des Erzählers, der einer regelrecht platonischen Kunslmetaphysik huldigt: Angesichts des Zerstörungswerks der Zeit überlebt der Künstler in seinem Werk.
      Aufbau: Der Roman wird in der Ich-Form erzählt. Das erleichtert die Innensicht, impliziert aber das Risiko einer Verwechslung des empirischen Autors mit dem subtil konstruierten Erzähler, für den zudem im Text der Vorname »Marcel« erwogen, jedoch nicht bestätigt wird.
      Der einem autobiografischen Entwicklungsroman ähnelnde Erzählbeginn gilt der Kindheit des Helden Anfang der 1880er Jahre, seiner extremen Mutterbindung und dem Scheitern seiner Erziehung zu Willensstärke und Selbstständigkeil. Die Zeitebene, von der aus der Erzähler sich erinnert, ist trotz geringer Widersprüche der Chronologie etwa auf 1919 anzu-setzen, wurde von Proust also ursprünglich in die Zukunft projiziert. Hs wird aber nicht lineaT berichtet, auch kann sich die Schilderung von Matineen und Soireen unnaturalistisch über Hunderte von Seiten erstrecken. Trotz Ansätzen zu einer Gliederung durch Teile, Kapitel oder Ãoberschriften wird die Megastruktur nur von den sieben Bänden bestimmt, die z.T. postum erschienen:
Der erste Band, In Swanns Welt , umfasst drei Teile, deren erster mit dem Erwachen des Erzählers und den Erinnerungen an sein Leben beginnt, zu seinen Aufenthalten als Kind in dem Dorf Combray überleitet, das durch die »unwillkürliche Erinnerung« schließlich ganz gegenwärtig wird, worauf der in der dritten Person erzählte Binnenroman Eine Liebe von Swann das für Eifersucht und deren Auflösung im Vergessen modellhafte Drama um Swann und Odette schildert, bis der Leser in ein stark verändertes Paris um 1918 geführt wird.
      Der zweite Band, Im Schatten junger Mädchenblüte , zeigt den Erzähler bis zu einem Zerwürfnis in Gilberte Swann verliebt, sodann bei einem Ferienaufenthalt mit der Großmutter in dem Küstenort Balbec, wo er eine »kleine Schar« von reizenden Mädchen kennen lernt.
      Der folgende Band, Die Welt der Guermantes , führt den Erzähler in das mondäne Milieu des Hochadels ein. Er erlebt den Tod der Großmutter als Entfremdung von der vertrauten PeTson sowie Swanns Sterben als Abtreten aus der Gesellschaft.
      Sodom und Gomorra ist die Welt der männlichen und der weiblichen Homosexualität. Erstere begreift der Erzähler durch Beobachtung des Barons Charlus. Letztere berargwöhnt er bei seiner Geliebten Albertine, mit der er in Balbec lebt, von der er sich trennt und die er schließlich beinahe heiratet.
      Die Gefangene , der fünfte Band, zeigt Albertine, die provisorisch bei dem Erzähler in Paris wohnt. Obwohl er sie systematisch überwacht, entflieht sie der Bindung.
      Die Entflohene ist Albertine, die vor einer möglichen Rückkehr zum Erzähler stirbt. Während er mit einer Freundin der Toten vertraut wird, erforscht er Albertines Liebesleben, das ihm gleichgültig wird. Er reist und wird von seiner Jugendfreundin Gilberte eingeladen.
      Der letzte Band trägt den Titel Die wiedergefundene Zeit und zeigt den Erzähler in Tansonville, wo er seine Kindheit wiederentdeckt, und im Paris während des Ersten Weltkriegs. Der Kreis schließt sich: Nach einem langen Sanatoriumsaufenthalt nimmt der gealterte Erzähler an einer Matinee bei der Prinzessin von Guermantes, dereinstigen MadameVer-durin, teil, bei der er bestürzt feststellt, wie sehr die Zeit alle Bekannten verändert hat. Durch unwillkürliche Erinnerungen, die ihm in der punktuellen Identität von Vergangenheit und Gegenwart die Substanz der Zeit im erinnernden Ich offenbaren, wird er nachdrücklich von seiner Verpflichtung überzeugt, sein Talent zum Schreiben nunmehr ganz dem Festhalten dieser Erkenntnis zu widmen und beginnt mit der Suche nach der verlorenen Zeit. Wirkung: Proust erlebte noch den Prix Gon-court; doch erst nach seinem Tod wurde seine überragende weltliterarische Position erkannt. Das Werk ist einer der wirkungsmächtigsten Erzähltexte. Trotz eines Proust-Kults blieb ihm bis zur Jahrhundertmitte Kritik nicht erspart.
      Von linker und rechter Seite wurde er zunächst als Großbürger, Dandy, Halbjude und Homosexueller beargwöhnt. Außer dem an-spuchsvollen Stil provozierte das Handlungsmilieu, dem der Autor snobistisch verhaftet schien, das er aber über viele Jahre auch studiert hatte, um es literarisch sezieren zu können. Freilich geht die Leistung weit über eine Sozialanalyse hinaus: Prousts anthropologische Beobachtungen von äußerster Subtilität ergründen, parallel zur Psychoanalyse, mit den überlegenen Mitteln der Literatur die Mechanik des Seelenlebens.
      Ferner zeigen sich bei ihm in der optischen Zerlegung der scheinbar einen Albertine bereits Sichtweisen nicht nur der Fotografie, sondern auch des Films. Berühmt sind Prousts komplexe Syntax und seine bilderreiche Sprache, die zentrale Metaphern systematisch ausführt und so nuancenreich Gefühle und Gedanken nachschafft.
      Der Roman wurde in alle Weltsprachen übertragen. Schon 1926-30 unternahmen Rudolf Schottlaender, Franz Hessel und Walter -^Benjamin eine unvollendete deutsche Ãobersetzung. Die bahnbrechende Ãobertragung von Eva Re-chel-Mertens wird seit 1994 durch Luzius Keller revidiert. 2002 legte Michael Kleeberg zudem eine Neufassung von Combray vor. Lange galt das Werk als unverhlmbar; inzwischen wird - von diversen Anläufen abgesehen und nach Volker Schlöndorffs Teiladaption Eine Liebe von Swann - der Film Le temps re-trouve von Raul Ruiz auch der unorthodoxen Struktur des Buches visuell gerecht. Ãoberdies erscheint seit 1998 sogar eine ebenso raffinierte wie erfolgreiche, mehrteilige Comic-Version von Stephane Heuet.
      Hauptfiguren in »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« von Marcel Proust
Der Erzähler: Der Sohn einer großbürgerlichen Pariser Familie, um 1880 geboren, ist verwöhnt und von fragiler Gesundheit. Er ist nacheinander in Gilberte Swann, die Herzogin von Guermantes und Albertine Simonet verliebt. Nachdem er lange an seinem literarischen Talent gezweifelt und Zeit verloren hat, veranlasst ihn die Erinnerung an seine Kindheit spät, den Roman seines tebens zu schreiben.
      Bathilde: Die Großmutter des Erzählers ist eine vornehme, aber gütige bürgerliche Dame. Die Freundin der Marquise de Villeparisis hat eine Vorliebe für die Briefe der Mme de Sevigne. Wie ihre Tochter gibt sie den Wünschen des Erzählers meist nach, sorgt sich aber wegen seiner Willensschwäche. Sie stirbt zu seinem großen Schmerz infolge eines Schlaganfalls. Francoise: Sie ist zunächst Köchin der Tante Leonie in Combray und nach deren Tod Dienerinder Familie in Paris. Die ergebene und sentimentale Frau bäuerlicher Herkunft hilft dem Erzähler aufopferungsvoll bei seinen Manuskripten. Charles Swann: Der reiche Sohn eines jüdischen Börsenmaklers ist Kunstkennerund Inbegriff der Eleganz. Er besitzt bei Combray das Gut Tansonville und besucht als Nachbar die Familie des Erzählers. Nach einer Episode unglücklicher Liebe zu der Kokotte Odette heiratet er sie. Als er an Krebs stirbt, hat er es nicht erreicht, die Tochter Gilberte seiner alten Freundin, der Herzogin von Guermantes, vorzustellen. Odette de Crecy: Die einstige Halbweltsdame erobert Swann durch ein raffiniertes Spiel. Obwohl nicht gesellschaftsfähig, gelingt es ihr, einen eigenen Salon zu führen. Nach Swanns Tod heiratet sie Monsieur de Forcheville, und wird später die Geliebte des Herzogs von Guermantes; ihr Aussehen widersteht dem Alter.
      Gilberte Swann: Die Tochter von Charles und Odette ist das rotblonde Mädchen, in das sich der Erzähler als Kind verliebt. Sie heiratet später Saint-Loup, mit dem sie eineTochter hat, und erneuert die Freundschaft mit dem Erzähler. Oriane: Die Herzogin von Guermantes, die einstige Princesse des Laumes, mit ihrem Vetter Basin verheiratet, ist eine der elegantesten, charmantesten, unnahbarsten, geistvollsten und auch rücksichtslosesten Frauen von Paris. Eine alte Freundschaft verbindet sie mit Swann. Der Erzähler verliebt sich in sie und erhält durch sie Zugang zu jenen Kreisen des Hochadels, die, wie sie selbst, allmählich ihren Glanz verlieren. Palamede: Der Baron de Charlus, jüngerer Bruder des Herzogs von Guermantes, ist ein hochmütiger Aristokrat, intelligent, elegant, grausam, gefühlvoll. Dem Erzähler macht er Avancen, denn er ist homosexuell. Später ist ermit dem Geiger Morel liiert und gleitet immer stärker in das Milieu der Unterwelt ab. Während des Krieges sympathisiert er mit den Deutsehen. Am Ende begegnet er dem Leser als hinfälliger Greis.
      Robert: Der Marquis de Saint-Loup ist ein junger Offizier aus der Guermantes-Familie. Der blonde, schöne und liebenswürdige Robert schließt in Balbec Freundschaft mit dem Erzähler und lässt sich in der Kaserne in Doncieres von ihm besuchen. Er heiratet nach seiner Liaison mit der Schauspielerin Rachel Gilberte Swann, gibt aber heimlich homoerotischen Neigungen nach. Im Ersten Weltkrieg fällt er. Albertine Simonet: Die dunkelhaarige, sportliche, respektlose junge Frau stammt aus dem Großbürgertum, ist aber ohne Vermögen. Der Erzähler lernt sie in Balbec als Mitglied einer »kleinen Schar« von sechs Mädchen kennen; eine
Beziehung beginnt, in deren Verlauf sie beim Erzähler in Paris wohnt, aber - wegen lesbischer Neigungen von ihm wie eine Gefangene kontrolliert - entflieht und, bevor sie zurückkehren kann, schließlich bei einem Reitunfall ums Leben kommt.
      Madame Verdurin: Mit ihrem Mann widmet sich die enorm reiche, intrigante »Padrona« ihres kleinen Kreises ganz dem Ehrgeiz, die Salons des Hochadels zu übertreffen. Sie hat Odette und Swann eingeladen, versammelt Künstler und Wissenschaftler, präsentiert dem Erzähler und Charlus Speise- und Musikgenüsse; am Ende ist sie, zweimal verwitwet, Gattin des Prinzen von Guermantes und hat so den Kampf um das Fau-bourg Saint-Germain gewonnen. Bergotte: Der berühmte Romancier wird von dem Erzähler bewundert, seit er ihn im Hause Swanns kennen gelernt hat. Er verkehrt auch beiden Guermantes, verliert aber allmählich an Popularität. Der Künstler stirbt nach einem Anfall, den er im Museum beim Betrachten eines Ver-meer-Bildes erleidet.
      Elstir: Der Maler, der in früheren Jahren dem Salon der Verdurins angehörte, schuf ein Porträt Odettes. Der Erzähler lernt den typischen Impressionisten, der an Claude Monet erinnern soll, in seinem Atelier in Balbec kennen, wo ihn auch Albertine besucht. Von den Guermantes wird er geschätzt, aber nicht verstanden. Vinteuil: Der Klavierlehrer lebt bis zu seinem frühen Tod zurückgezogen mit seiner lesbischen Tochter in Montjouvain bei Combray. Kaum jemand kennt ihn als Komponisten: Er hat eine Sonate geschaffen, die zur »Hymne« der Liebe von Swann und Odette wurde. Sein Meisterwerk ist jedoch ein Septett, das ebenfalls im Salon der Verdurins erklingt.
     


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