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Zenon von Elea



Ãœber sein Leben ist kaum mehr bekannt als über das seines Lehrers Parmenides. Wie dieser ist er im süditalienischen Elea gebürtig, wo er sich wohl auch lange Zeit aufhält. Einen Besuch in Athen bezeugen Piaton und Plutarch: dort hören ihn angeblich Perikles, Kallias und Sokrates. Sein Werk, eine Sammlung von Paradoxa, attackiert Probleme, die hinter den Vorstellungen einer pluralistischen Welt verborgen hegen. Die Methodik ist neu. Aristoteles nennt Z. den »Erfinder der Dialektik«, der, ähnlich Sokrates, in seinen Gedankenexperimenten von allgemein akzeptierten Begriffen ausgeht, um sie in der Folge als absurd oder falsch zu beweisen.

      Seit Piaton vertritt die traditionelle Doxographie die Meinung, mit seinen Argumenten vor allem gegen Pluralität und Bewegung suche Z. den Beweis für die Ontologie des Parmenides zu liefern. Doch lassen sich nicht alle Argumente als Anker der eleatischen Lehre erklären - einige unter ihnen bringen auch diese in Schwierigkeiten. Inzwischen ist man zum Teil geneigt, Z. eine unabhängigere Position zuzuschreiben, doch gehen die Urteile über sein Verhältnis zu Parmenides, die Zielsetzung seines Werkes, die Qualität seiner Methodik und Argumente weit auseinander. Z. ist kaum ein Eleat im strengen Sinn. Sein Interesse an Fragen der Metaphysik scheint gering. Auch die seinen Argumenten oft nachgesagte logische Präzision läßt sich keinestalls auf die Absicht zurückfuhren, eine Theorie der Logik entwickeln zu wollen . Er errichtet kein eigenständiges philosophisches Lehrgebäude. Sein Ansatz ist negativ, destruktiv; sein Ziel ist Kritik. In einem gewissen Sinn ist Z. der erste der Sophisten. Doch der immens philosophische Gehalt einiger semer Paradoxa macht ihn — beinahe gegen seinen Willen — zu einem der großen Vorsokratiker.
      Seine Wirkungsgeschichte reicht weit. Wichtig ist sein Einfluß auf den Atomismus, und Gorgias Werk -Ãœber das Sichtseiende ist voller Referenzen an ihn. Piaton und Aristoteles setzen sich intensiv mit ihm auseinander. Doch nie ist Z. so leidenschaftlich diskutiert worden wie im 20. Jahrhundert — seit seiner Wiederentdeckung durch B. Russell. Von seinen Argumenten haben sich etwa zehn erhalten. Das vielleicht eindrucksvollste, die sog. Dichotomie , die die Bewegung in Frage stellt, soll kurz erörtert werden. Das berühmtere Paradox von »Achilles und der Schildkröte« erweist sich bei näherer Untersuchung als eine plastische Version der Dichotomie.
      Ein Körper durchläuft die Strecke AB. Auf seinem Weg berührt er zunächst den Punkt a:. die Mitte zwischen A und B. danach a;. die Mitte zwischen a, und B, dann a3, die Mitte zwischen a; und B, und so fort ins Unendliche. Auf der Strecke AB berührt der Körper also unendlich viele Punkte. Doch es ist unmöglich, eine unendliche Zahl von Punkten zu berühren. Folglich kann der Körper sein Ziel, B, mcht erreichen. In anderen Worten: Ein Körper aul dem Weg von A nach B vollzieht unendlich viele Handlungen. Es gibt auf dieser Strecke unendlich viele Punkte, und wenn der Körper B erreichen will, muß er sie alle berühren. Das bedeutet: Wenn etwas sich bewegt, vollfuhrt es unendlich viele Handlungen. Dem setzt Z. entgegen: Nichts kann unendlich viele Handlungen durchführen. Folglich gibt es keine Bewegung.
      Soll Z. nicht recht behalten, muß eine der beiden Thesen widerlegt werden. Gegen
läßt sich nur ein einziger ernsthafter Einwand vorbringen: ist nur wahr, wenn Raum unendlich teilbar ist. Doch auch die Zugrundelegung einer atormstischen Raumstruktur ist kein Argument gegen . Hinter der physikalischen Fassade dieses Paradoxes verbirgt sich ihr solides mathematisches Fundament: eine geometrische Strecke ist definitiv unendlich teilbar. Um so lebhafter wird These diskutiert. Warum ist es unmöglich, unendlich viele Handlungen durchzufuhren? Handelt es sich um eine physikalische oder um eine logische Unmöglichkeit? Drei klassische Argumente gegen tatsächlich für unendlich hält:
ist damit nicht entkräftet.
      Aristoteles diskutiert das Paradox zweimal. Für seine erste Lösung führt er den Faktor Zeit ein und formuliert die These von Z. neu: Bewegung kann nur in einem endlichen Zeitraum stattfinden. Um aber eme unendliche Reihe von Punkten zu berühren, ist ein unendlicher Zeitraum nötig. Dem steht die Endlichkeit unseres Lebens entgegen. Aristoteles gibt folgende Antwort: wie die endliche Strecke AB unendlich viele Punkte enthält, enthält auch eine bestimmte Zeit t unendlich viele Momente. Jedem Raumpunkt korrespondiert ein Zeitpunkt. Somit reicht eine infinit teilbare Zeit aus. um eine infinit teilbare Strecke mit allen ihren Punkten zu durchlaufen. Aristoteles sucht Z. mit der Annahme zu widerlegen, Zeit sei wie Raum ein Kontinuum. Doch bleibt von diesem Argument unberührt. Aristoteles selbst stellt lest, daß sein Einwand, aut die Zeit selbst angewendet, sich von allein erledigt: wie kann jener Körper eine finite Zeit durchlaufen, die sich nun ins Unendliche aufsplittert? Statt einer finden wir uns mit zwei Unendlichkeiten konfrontiert. Doch verfremdet Aristoteles Diskussion des Zeitproblems das Paradox ohnehin. In ihm spielt die Zeit keine konstitutive Rolle.
      Aristoteles schlägt noch eine zweite Lösung vor. Bewegt sich der Körper kontinuierlich, passiert er die allein potentiell existenten unendlichen Punkte und damit die Strecke. Pausiert er aber an jedem der Punkte, aktualisiert er sie; sie werden Realität, und er kann nicht mehr ankommen. So überzeugend diese Argumentation klingt- für ihre Wahrheit gibt es keinen zwingenden Beweis. Mehrere zum Teil ingeniöse moderne Lösungen, die stützen wollen, erweisen sich alle in vergleichbarer Weise als fehlerhaft. So läßt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur festhalten, daß wahrscheinlich falsch ist. es jedoch unmöglich scheint zu beweisen, daß falsch ist. In These , die so offenkundig die Begrenztheit all unseres Tuns verkündet, hegt in der Tat die Faszination der Dichotomie. Doch der schlüssige Beweis, pro oder contra, steht nach wie vor aus.
      Barnes. Jonathan: The Presocraric Philosophers. London ;I982. S. 231-295. Vlastos. Gregory: Zeno s Race Course. In: Journal ot the History ot Philosophy 4. 1966. S. 96-108.
      Peter Habermehl


Ludwig achim von arnim - von volksliedern â–  an kapellmeister reichardt

[...] Ein schönes Lied in schlechter Melodie behält sich nicht, und ein schlechtes Lied in schöner Melodie verhält sich und verfängt sich, bis es herausgelacht; wie ein Labyrinth ist es: einmal hinein, müssen wir wohl weiter; aber aus Furcht vor dem Lindwurm, der drin eingesperrt, suchen wir gleich .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Im abstände folgt mörike von den lyrikern dieser zeit der unglückliche - deutsch-ungar- nikolaus lenau (niembsch von strehlenau), i802-i850.

Auch Lenau fand den Ausgleich zwischen romantischem Wesen und der wirklichen Welt nur in seiner Dichtung. Er hat den Sprung aus der romantischen Befangenheit seines Wesens in die Realität der Welt um 1840 wohl gewagt und ist nach Amerika gegangen, um Farmer zu werden; aber vor der Wirklichkeit .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Hellmut holthaus wahrhaftige geschichte von der spazierfahrt oder mit dem auto sieht man etwas von der welt

1. Erster Arbeitsschritt: Motivationsphase Methode: Vor Lektüre der Erzählung können die Schüler von Autospazierfahrten, z. B. an Sonntagen, berichten. 1.1. Wie sehen unsere Sonntagsausflüge aus? 1.2. Warum unternimmt man Spazierfahrten mit dem Auto? 2. Zweiter Arbeit .....
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Index » Erzählungen der Gegenwart

Arnim, achim von (eigentl. karl joachim friedrich ludwig von a.)

Geb. 26. 1. 1781 in Berlin; gest. 21. 1. 1831 in Wiepersdorf »Von Rechts wegen sollte dieses Büchlein in jedem Hause... am Fenster, unterm Spiegel, oder wo sonst Gesang- und Kochbücher zu hegen pflegen, zu finden sein, um aufgeschlagen zu werden in jedem Augenblick der Stimmung oder Unstimmung.« Jo .....
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Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Faust (teil i: i808, teil 2: i832) tragödie von johann wolfgang von goethe

Zahlreiche Verfilmungen und ständig neue Theateraufführungen seheinen die dauerhafte Aktualität des >Faust< zu beweisen. Als Sage hat das Leben des Doktor Faustus schon vor Goethes Zeit immer wieder Menschen in ihren [Sann gezogen. Goethe hat die Puppenspielversion wahrscheinlich bereits in seiner K .....
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Der simplicissimus (i668) - roman von hans jakob christoffel von grimmeishausen

Hans Jakob Christoffcl von Grimmelshausen wird als Begründer des deutschen Prosaromans angesehen, das Werk geht auf Grim-mclshauscns Erfahrungen im Dreißigjährigen Krieg zurück. Im hessischen Gelnhausen wuchs er im einfachen, protestantischen Bürgermilieu auf und geriet mit 15 jähren unter die Söld .....
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Autobiographie im zeitalter des mißtrauens: le miroir qui revient von alain robbe-grillet und livret defamille von patrick modiano

1. Die autobiographischen Texte des Nouveau Roman als Abkehr vom experimentellen Roman? Als traditionelle Gattung wurde die Autobiographie lange von denjenigen Autoren gemieden, die sich zur literarischen Avantgarde zählten. Als 1984 ein "nouveau romancier" wie Alain Robbe-Grillet nahezu gleichz .....
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Index » Autobiographie

Novelle von heinrich von kleist

Novelle Kleist ist in keinem seiner Stücke Ideendramatiker, sondern immer Wirklichkeitsdichter. Dies trifft genauso für seine Prosawerke zu. 'Es gibt im deutschen Schrifttum keine Novellen, deren Form und Vortrag so konzentriert, so kristallisch sind wie diejenigen Kleists." . Zu einer Zeit, da man .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Die bedeutung von vorüberlegungen und wie sie fehlschlagen können

Wenn mir mal wieder die Zeit davonläuft, wenn ich die Gliederung eines Buches zum zehnten Mal ändere oder wenn ich statt in Bamberg in Amberg lande, obwohl ich doch in jedem Fall vorher die Termine, das Buch, die Reise gut geplant habe, dann denke ich an eine Strophe von Bertolt Brecht : Ja, mach n .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ja, mach nur einen Plan

Arbeits-zzeitplan von paul maar

Man entnimmt ihm, wie viele Seiten der Autor pro Tag schreiben muss, um rechtzeitig fertig zu werden. Am Anfang sieht es noch ganz gut aus, aber dann stockt die Arbeit und Maar macht gleichsam Seiten-Schulden, die er erst am Ende gerade noch ausgleichen kann. Solche Arbeitspläne gibt es schon lan .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ja, mach nur einen Plan

Die recherche: von teilnehmender beobachtung, tratsch und ausführlicher lektüre

Wie aber schreibt man realistisch? Nehmen wir an, du willst einen Roman über eine TV-Serien-Schauspielerin verfassen. Es soll um hinterhältige Gemeinheiten gehen, die ihr von neidischen Kollegen angetan werden, also richtiges »TV-Mobbing«. Sie soll mit Drogen Probleme bekommen. Der Beleuchter soll s .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Der Autor auf der Lokomotive

Gestohlene stunden und gewonnene zeit: der alltag von autorinnen

Wenn dagegen die Dichterin und Erzählerin Marie Luise Kaschnitz im Cafe schrieb, bedeutete es für sie eine kleine Flucht aus dem Hausfrauen- und Mutteralltag. Sie verstand es als wichtigste Aufgabe, für die Familie da zu sein. Ihre literarischen Werke entstanden so zuweilen in gestohlenen Momenten: .....
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Karl mays verwechslung von ich und »ich«

Obwohl er sich seiner Ersatzfigur sehr nah fühlte, trat Goethe nie ernsthaft als Werther auf und spielte nur dann und wann mit der Rolle. Ein anderer ging da einige Schritte weiter. Es war der Abenteuerschriftsteller Karl May , der ganz besonders unter der Verwechslung seiner selbst mit seinen Helde .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ich ist ein anderer

Geburt und existenz von buchpersonen sowie einige bemerkungen zum stil

In dem Gedicht »Der Zauberlehrling« von Johann Wolfgang Goethe erlebt ein Nachwuchsmagier eine Katastrophe. Erst geht noch alles gut: Mit einem Zauberspruch verwandelt er einen Besen in einen Wasserträger, obwohl er noch nicht ohne Hilfe seines Meisters zaubern darf. Als der Besen aus dem nahen Flu .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Eigenwillige Figuren

Alfred döblin: »hamlet oder die lange nacht nimmt ein ende« (i956) - ein füllhorn von geschichten

Die bohrende Frage nach der Schuld »Es lebe der Döblinismus!« So schreiben im Jahre 1913 auf der Rückreise nach Paris Guillaume Apollinaire und Robert Delaunay, die Wortführer der avantgardistischen Literatur und Malerei in Frankreich, an Döblin. In den Hauptstädten der europäischen Kultur hatte .....
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Index » Roman Chronik

Kunst kommt von kunst

Die Musik, die Literatur, die Malerei, sie alle kennen ja die Variation von Themen, das Zitat, die Weiterführung von Gedanken, die ein Vorgänger entwickelt hat. Die Kunst insgesamt gleicht darin einem unendlichen Teppich, an dem immerzu fortgewebt wird. Da nimmt jemand ein vorgegebenes Muster auf un .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Die Karte der »Schatzinsel«

Heinrich von kleist

Heinrich von Kleists literarische Bedeutung wurde erst Jahre nach seinem Tode erkannt und begriffen. Er war, wie Thomas Mann ihn charakterisiert, 'völlig einmalig, aus aller Hergebrachtheit und Ordnung fallend, radikal in der Hingabe an seine exzentrischen Stoffe bis zur Tollheit, bis zur Hysterie, .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Der widerstreit von ich und gesellschaft

Der Österreicher Robert Musil hatte zwar mit seiner Schülergeschichte Die Verwirrungen des Zöglings Törless beim Publikum und bei der Kritik einen frühen Erfolg, aber dieser Erfolg wiederholte sich nicht für die späteren Werke. Die Diskussion um die Bedeutung des Musilschen Romanwerks insgesamt s .....
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Index » Gegenströmungen zum Naturalismus (ca. 1890-1918)

Erster teil: literatur in der weimarer republik von der republik in die diktatur

In der kurzen Zeitspanne zwischen dem 3. und 9. November 1918 war die Monarchie verschwunden und Deutschland eine Republik geworden, zumindest dem Namen nach. Am 3. November weigerten sich in Kiel über 40 000 Matrosen, auf Befehl der Heeresleitung - ohne Zustimmung der Reichsregierung - gegen Engla .....
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Index » Von der Weimarer Republik bis zum Ende des Dritten Reiches

Zur geschichte der auslegung von den anfängen bis zu luther

Jeder Versuch einer Skizze der hermeneutischen Positionen und Modelle könnte den falschen Eindruck hervorrufen, es gebe eine kontinuierliche Entwicklung von den Ursprüngen der griechischen Philosophie bis zu den >Zielformen< der zeitgenossischen Hermeneutik von Hans-Georg Gadamer und Paul Ricceur. G .....
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Index » Grundfragen der Textanalyse » Hermeneutische Modelle

Zur geschichte der hermeneutik von luther bis schleiermacher

Die außerordentliche Bedeutung Martin Luthers für den Fortschritt der Auslegungskunst ist nicht zu bezweifeln und schon von Karl Holl prägnant charakterisiert worden . Gerhard Ebe-ling hat in einer grundlegenden Untersuchung Luthers Schriftprinzip aus dessen exegetischen Schriften abgeleitet . Natür .....
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Index » Grundfragen der Textanalyse » Hermeneutische Modelle

Von der werkinterpretation zur form- und funktionsanalyse im soziokulturellen kontext

Wolfgang Kayser gehört mit Staiger zu den Hauptvertretern der Werkinterpretation. Sein erstmals 1948 erschienenes Buch »Das sprachliche Kunstwerk« war für Generationen von Germanistinnen und Germanisten eine Einführung in die Literaturwissenschaft oder mindestens eine Einführung in die Werkinterpret .....
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Index » Verfahren der Textanalyse » Formen - textimmanenter - Analyse

Zur kritischen diskussion von isers konzepten

Schon Hans Ulrich Gumbrecht fragte 1977 in seiner Rezension von »Der Akt des Lesens«, ob es nun möglich werde, die Wirkungsstruktur einzelner Texte verbindlich zu beschreiben . Eine solche universal gültige Beschreibung des Wirkungspotentials eines Textes wäre aber kaum etwas anderes als die >objekt .....
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Index » Verfahren der Textanalyse » Wirkungsästhetik

Zur bestimmung von begriff und gegenstand

Forschungsarbeiten zur Theorie, Praxis und Rezeption der Übersetzung haben in den letzten vier Jahrzehnten international immer mehr an Bedeutung und Umfang gewonnen, so daß die zahlreichen Publikationen zum Thema kaum mehr überschaubar sind. Dabei bleibt die Beschäftigung mit Fragen der Übersetzung .....
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Index » Grundfragen der Textrezeption » Übersetzungstheorie, Übersetzungswissenschaft, Übersetzungsforschung

Literaturgeschichtsschreibung von der antike bis ins i6. jahrhundert

Auch wenn man von einer Literaturgeschichtsschreibung im engeren Sinn erst seit dem späten 18. Jahrhundert sprechen darf, läßt sich ihre Entstehung über die altphilologischen Disziplinen seit dem Humanismus bis in die Antike zurückverfolgen. Das erste überlieferte Modell findet sich im 4. Kapitel .....
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