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Philosophen biographisch

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Toynbee, Arnold Joseph



T. ist mit seinem Hauptwerk A Study of History , entstanden in zwölf Bänden von 1934 bis 1961. als der Universalhistoriker par excellence des 20. Jahrhunderts ins Bewußtsein der Öffentlichkeit eingegangen. Die herausragende Leistung T.s besteht darin, daß er die Historiographie zur Kulturtheorie und Geschichtsphilosophie ausgeweitet hat. Seine akademische Karriere begann 1919, als er in London einen Lehrauftrag für Byzantinistik und neugriechische Sprache. Literatur und Geschichte erhielt; von 1925 bis 1956 hatte er dort eine Protessur für internationale Geschichte inne und war gleichzeitig Direktor des »Royal Institute of International Affairs«. Einen Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit machte zeitlebens das antike Gesellschafts- und Geschichtsverständnis aus . Während der langen Entstehungszeit von A Study of History beschäftigte er sich auch in anderen Werken mit ziviksarionsgeschichtlichen Problemen . T., der nach den beiden Weltkriegen zweimal an Friedenskonferenzen teilnahm, um das britische Außenministerium zu beraten, war sich im höchsten Maß der zeitgenössischen, seiner Ansicht nach in den entscheidenden, d.h. für alle Menschen vitalen Bereichen, destruktiven Entwicklungen bewußt. Bis in die 70er Jahre beschrieb er warnend in einigen Büchern die Diskrepanz zwischen dem rasanten technologischindustriellen Fortschritt und dem moralischen Selbstverständnis der Menschheit, das sich auf die lebensbedrohlichen globalen Gefahren nicht angemessen einstellt. Der daraus notwendig entstehenden moralischen Rückentwicklung hält T. sein christlich-humanistisches Ethos entgegen, für ihn Handlungsgrundlage und Verpflichtung, die westliche Welt aus ihrer existentiellen Krise herauszuführen.

      Sein geschichtsphilosophisches Verständnis menschlicher Zivilisation entfaltet sich in A Study of History überaus komplex. T.s Werk ist der Versuch, die Geschichte der Menschheit auf einen Nenner zu bringen, Geschichte als einen universalen Sinnzusammenhang zu interpretieren. Aufgrund umfassender geschichtlicher und praktisch politischer Kenntnisse und unter Berücksichtigung anthropologischer und ethnologischer Ergebnisse sucht T.. die treibenden Kräfte der geschichtlichen Entwicklung der Menschheit aufzudecken. Durch das Studium aller jemals bestehenden Zivilisationen möchte er die Gesetze herausfinden, die ihren Aufstieg und Untergang bestimmen und auf diese Weise auch die Zukunftsaussichten der Zivilisation feststellen.
      T. ist Anhänger der Lebensphilosophie Henri Bergsons. Für diesen wirkt eine geistige Kraft, ein »elan vital«, im Universum und erhält es nicht nur in seinem Zustand, sondern treibt seine Entwicklung voran. In der Methode ist T.s Werk ähnlich wie Oswald Spenglers Untergang des Abendlandes eine vergleichende Kulturmorphologie. Seiner Geschichtsanschauung liegen zwei Leitgedanken zugrunde. Das Gesetz von Herausforderung und Antwort steuert die historischen Abläufe: die kleinste Einheit für das Begreifen der Geschichte ist nicht der Nationalstaat, sondern der Kulturkreis. T. ist wie Spengler der Ãœberzeugung, daß die Träger der Geschichte nicht Völker, Nationen. Staaten sind, sondern die übergreifenden Kulturkreise. Aus dem gesamten Geschichtsstotf läßt sich eine Anzahl deutlich voneinander unterschiedener Kulturen herausdestilheren. deren Abläufe man miteinander vergleichen kann: so lassen sich Rückschlüsse allgemeiner Art aut die Ursachen von Enstehung. Wachstum. Niedergang und Auflösung der Kulturen gewinnen.
      Geschichtsbetrachtung also wie bei Spengler als Kulturvergleich. Während aber Spengler den Ablaut der Kulturen sich zwangsläufig in einer Art biologischem Determinismus vollziehen sieht, läßt T. dagegen der menschlichen Gestaltungsfreiheit einen Spielraum. Sowohl der Zvklentheorie wie dem Evolutionsgedanken nimmt er den deterministischen Charakter, den sie bei Spengler und Herbert George Wells mit sich führen. Träger der Geschichte ist nicht ein überindividueller. sei es ein zyklischer oder linear-progressiver Vorgang, sondern immer und ausschließlich der Mensch selbst als freier, schöpferischer, sich entscheidender Wille. Daher gibt es für T. auch keine sicheren Zukunftsprognosen. Der englische Historiker erklärt mit Nachdruck, »daß man auf dem Gebiet unserer Untersuchungen nicht zwangsläufig annehmen könne, daß dieselben Ursachen auch dieselben Wirkungen erzeugen«.
      Unter Kulturen im Sinne T.s sind »Hochkulturen« zu verstehen. Jede Hochkultur ist die gemeinsame Erfahrung einer Menschengruppe, ist der Versuch, das Leben auf eine höhere Ebene zu führen. Dies ist ein schöpterischer Akt, der eine qualitative Veränderung der betreffenden Gesellschaft herbeiführt. So erscheint im Zuge der Entwicklung neben dem primitiven Menschen der Kulturmensch. Diese umwälzende Veränderung kann man nur erklären durch das Gesetz von Herausforderung und Antwort. T. glaubt feststellen zu können, daß der für die Entstehung der ersten Kulturen wirksame Anreiz von einer natürlichen Umgebung ausging, die nicht besonders günstige Lebensbedingungen anbot, sondern im Gegenteil eher eine Herausforderung für den Menschen bedeutete. Alle Kulturen der zweiten und dritten Generation sind durch Adoption oder Abstammung entstanden. Hier ist es die menschliche Umgebung, die innere und äußere Spannung einer sich auflösenden Gesellschaft, von der die Impulse ausgehen, den Problemen mit neuen schöpferischen Lösungen beizukommen. Wachstum realisiert sich in einer Kette erfolgreicher Antworten auf Herausforderungen. Anrufen und Aufgaben, die sich in steigendem Maße die Gesellschaft selbst stellt, so daß sich das Aktionsfeld von der Umwelt in das Innere des Sozialkörpers verlegt. Im Falle der westlichen Kultur ist dieser schöpferische Akt die Entstehung der Kirche. Deutlich wird, daß T. seine Begriffe aus der christlichen Anthropologie gewinnt. Der Mensch als Geforderter, für den es keine neutrale Situation gibt: Aus jeder Situation hört er den Anruf heraus, jede Situation birgt in sich die Möglichkeit des Versagens und der Bewährung.
      Wenn Wachstum in einer Kette schöpterischer Antworten aut sich immer neu ergebende und zunehmend selbstgestellte Daseinstorderungen besteht, so ergibt sich der Niedergang aus einem Nachlassen dieser schöpferischen Potenz. T. weist alledeterministischen Erklärungsversuche zurück, die die Kulturen einem biologischen oder kosmischen Geschick unterworfen sehen; Kulturen gehen an ihrem eigenen Versagen zugrunde, nicht an Schicksalsschlägen oder Katastrophen, die über sie hereinbrechen.
      Ging T. in den ersten Bänden seiner Study oj History noch von einer philosophischen Gleichwertigkeit der Kulturen aus. so ändert er im fünften Band diese Annahme durch die Einführung eines qualitativen Prinzips, das sich in den höheren Religionen verkörpert. Als Vertreter einer höheren Art von Gesellschaften stehen diese Religionen in dem selben Verhältnis zu den Kulturen wie jene zu den primitiven Gesellschatten. T. gibt damit seine Vorstellung der zyklisch ablaufenden Geschichte aut und konstatiert stattdessen eine progressive Reihe von Weltstufen, die von den primitiven Gesellschaften über die primären und sekundären Kulturen zu den höheren Religionen aufsteigen, in denen die Geschichte ihr Endziel erreicht. Nach seinen eigenen Worten kommt das Studium der Geschichte zu »einem Punkt, wo die Zivilisation ihrerseits wie die Kleinstaaten der modernen abendländischen Welt zu Beginn unserer Untersuchung nicht sehr deutlich faßbare Studiengebiete für uns sind und ihre historische Bedeutung verloren haben, außer insofern sie dem Fortschritt der Religion dienen«. Beim Studium der Universalgeschichte ist der Religionsgeschichte der Vorrang einzuräumen: »Denn Religion ist schließlich die Aufgabe des Menschengeschlechts«, weil »Erlösung die wahre Bestimmung und der wahre Sinn des Erdenlebens ist«. Für T. erfüllt die Kultur eine dienende Funktion, indem sie dazu beiträgt, eine stets tiefere religiöse Einsicht zu wecken, mit dem Ziel, eine einzige, reife, höhere Religion hervorzubringen.
      Die zyklischen Bewegungen, durch welche die Kulturen entstehen und untergehen, bilden nicht die gesamte Geschichte. Sie sind einem höheren Prinzip geistiger Universalität untergeordnet, das durch die Weitreligionen dargestellt wird. So erhält die Geschichte von neuem den Charakter eines Fortschrittes und Zweckes und wird ein geistiger Evolutionsprozeß, wie Hegel und die anderen idealistischen Geschichtsphilo-sophen des 19. Jahrhunderts sie aufgefaßt haben.
      T.s Studie zur Weltgeschichte, seine Interpretation des kulturmorphologisch geordneten, universalhistorischen Materials, nimmt Kategorien zu Hilfe, die aus dem christlichen Verständnis der menschlichen Existenz gewonnen sind. Seine Leistung besteht darin, Wells und Spengler kombiniert zu haben, indem er beide in einem wichtigen Punkt, in ihren Aussagen über den Menschen, korrigierte. Beide hatten ihre Vorstellung des Menschen an der Natur orientiert, Wells am Gedanken der Evolution, Spengler am Gedanken eines starren zyklischen Geschichtsablaufs. T. gewinnt für sein Geschichtsbild die Dimension des Metaphysischen zurück. In der Spannung zwischen Natur und Ãœbematur hegt die Welt der Freiheit, die Geschichte. Macht T. die christliche Anthropologie zur Prämisse seiner Geschichtsdeutung, so steht und fällt mit deren Annahme oder Ablehnung auch T.s Werk.

     
Hablützel. Peter: Bürgerliches Krisenbewußtsein und historische Perspektive. Zur Dialektik von
Geschichtsbild und politischer Erfahrung bei Arnold joseph Toynbee. Zürich 1980. Dawson. Christophen Toynbee s Study of History. In: Schulin, Ernst: Universalgeschichte.
      Gütersloh 19-4. S. 136-144. Henningen. Manfred: Menschheit und Geschichte. Untersuchungen zu Arnoldjoseph Toynbees
A Study of History. München 196"?. Anderle. Otmar: Das universalhistorische System Arnold Joseph Toynbees. Frankfurt am Main/
Wien 19SV
Martina Lunau


Eichendorff, joseph von

Geb. 10.3.1788 aufschloß Lubowitz bei Ratibor/Oberschlesien; gest. 26.11.1857 in Neiße »Es ist ein wunderbares Lied in dem Waldesrauschen unserer heimatlichen Berge; wo du auch seist, es findet dich doch einmal wieder, und wärs durchs offene Fenster im Traume, keinen Dichter noch ließ seine Heimat .....
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Frische fahrt - joseph von eichendorff

Laue Luft kommt blau geflossen, Frühling, Frühling soll es sein! Waldwärts Hörnerklang geschossen, Mut ger Augen lichter Schein; 5 Und das Wirren bunt und bunter Wird ein magisch wilder Fluß, In die schöne Welt hinunter Lockt dich dieses Stromes Gruß. Und ich mag mich nicht bewahren! 10 Weit von eu .....
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Mondnacht - joseph von eichendorff

Es war, als hätt der Himmel Die Erde still geküßt, Daß sie im Blütenschimmer Von ihm nun träumen müßt. Die Luft ging durch die Felder, 5 Die Ähren wogten sacht, Es rauschten leis die Wälder, So sternklar war die Nacht. Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, 10 Flog durc .....
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Sehnsucht - joseph von eichendorff

Es schienen so golden die Sterne, Am Fenster ich einsam stand Und hörte aus weiter Ferne Ein Posthorn im stillen Land. Das Herz mir im Leib entbrennte, Da hab ich mir heimlich gedacht: Ach, wer da mitreisen könnte In der prächtigen Sommernacht! Zwei junge Gesellen gingen Vorüber am Bergeshang, Ic .....
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Auf eine weise des joseph freiherrn von eichendorff - peter rühmkorf

In meinem Knochenkopfe da geht ein Kollergang, der mahlet meine Gedanken ganz außer Zusammenhang. Mein Kopf ist voller Romantik, 5 meine Liebste nicht treu — Ich treib in den Himmelsatlantik und lasse Stirnenspreu. Ach, war ich der stolze Effendi, Der Gei- und Tiger hetzt, .....
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Joseph freiherr von eichendorff (i788-i857)

Von allen Romantikern ist der Schlesier Eichendorff der volkstümlichste geworden. Auf Schloß Lubowitz bei Ratibor geboren, blieb er seiner Heimat und ihren Wäldern sein ganzes Leben lang verhaftet, selbst dann noch, als sein väterlicher Besitz in andere Hände überging. Er studierte in Halle und Hei .....
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Joseph roth: »radetzkymarsch« (i932) - ein episches requiem

Das Ende der Vielvölker-Monarchie Den jungen Robert Musil drillte man fünf Jahre lang in den Militärerziehungsanstalten von Eisenstadt und Mährisch-Weißkirchen, Rainer Maria Rilke fünf Jahre lang in der Kadettenschule St. Polten und der militärischen Oberrealschule Mährisch-Weißkirchen; Carl Jose .....
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Joseph freiherr von eichendorff (i788-i857): sehnsucht - poesie in der poesie

Sehnsucht Es schienen so golden die Sterne, Am Fenster ich einsam stand Und hörte aus weiter Ferne Ein Posthorn im stillen Land. Das Herz mir im Leibe entbrennte; Da hab ich mir heimlich gedacht: Ach, wer da mitreisen könnte In der prächtigen Sommernacht! Zwei junge Gesellen gingen Vorüber am Ber .....
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Joseph freiherr von eichendorff (i788-i857): mondnacht

Weinend muss mein Blick sich senken Nikolaus Lenau . Schilflieder, Nr. 5 - Schilflieder, Nr. 5 Auf dem Teich, dem regungslosen, Weilt des Mondes holder Glanz, Flechtend seine bleichen Rosen In des Schilfes grünen Kranz. Hirsche wandeln dort am Hügel, Blicken in die Nacht empor; Manchmal regt s .....
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Peter rühmkorf (geb. i929): auf eine weise des joseph freiherrn von eichendorff

Des Mühltals Idylle in Moll Auf eine Weise des Joseph Freiherrn von Eichendorff In einem Knochenkopfe da geht ein Kollergang, der mahlet meine Gedanken ganz außer Zusammenhang. Mein Kopf ist voller Romantik, meine Liebste nicht treu — Ich treib in den Himmelsatlantik und lasse Stirnenspreu. Ac .....
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Joseph von eichendorff - mondnacht

Es war, als hätt der Himmel Die Erde still geküßt, Daß sie im Blütenschimmer Von ihm nun träumen müßt. Die Luft ging durch die Felder, Die Ähren wogten sacht, Es rauschten leis die Wälder, So sternklar war die Nacht. Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande, Als .....
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Breuer, w. arnold

Biografie: *17.8.1 in Heidenheim/ Brenz. W. Arnold Breuer war von 1974 bis 1980 Regierungsinspektoranwärter bzw. Regierungsinspektor z.A. bei der Oberfinanzdirektion Stuttgart. Er schied auf eigenen Wunsch aus der Beamtenlaufbahn aus, arbeitete als Filmstatist in Berlin und war und ist nebenberuflic .....
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Osso, eis —» eis, egon und eis, otto ott, arnold e.

Pseud. für: Wilfried Otterstedt Biografie:*. A. E. Ott arbeitete nahezu ausschließlich als Hörfunkautor und veröffentlichte seit Beginn der 60er-Jahre eine Vielzahl von Kriminalhörspielen, überwiegend in der Produktion Radio Bremen. Seine Stücke sind konventionelle Spannungs- und Detektivgeschichten .....
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Joseph gÖrres - einleitung zu: die teutschen volksbücher

Die Schriften, von welchen hier die Rede ist, begreifen weniger nicht als die ganze eigentliche Masse des Volkes in ihrem Wirkungskreis. Nach keiner Seite hin hat die Literatur einen größeren Umfang und eine allgemeinere Verbreitung gewonnen, als indem sie, übertretend aus dem geschlossenen Kreis de .....
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Arnold gehlens kraut und rüben

Im Mitteilungsblatt des Rheinisch-Westfälischen Verleger- und Buchhändler-Verbandes wurde unlängst ein Festvortrag veröffentlicht, den der Soziologe Arnold Gehlen, Professor an der Technischen Hochschule in Aachen, vor den Mitgliedern dieses Verbandes gehalten hat. Thema: »Soziologische Beiträge .....
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Index » wer schreibt provoziert

Roth, joseph

»Mein stärkstes Erlebnis war der Krieg und der Untergang meines Vaterlandes, des einzigen, das ich je besessen: der österreichisch-ungarischen Monarchie.« Dieses Bekenntnis R.s aus den letzten Wochen der Weimarer Republik erklärt wichtige Ursachen jener Orientierungslosigkeit, die sein Leben und Wer .....
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Scheffel, joseph victor von

»Neben seiner Bibel« brauchte jeder echte Deutsche »nur noch ein Buch Scheffels« im Hause, urteilte ein Biograph im Todesjahr des Autors. Diese Begeisterung und der für die Maßstäbe des iy. Jahrhunderts unglaubliche Markterfolg seiner Werke sind es, die das Interesse noch auf die Person S.s lenken, .....
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Scholl, albert arnold

Retrospektiv Ried, Georg. In: Interpretationen moderner Lyrik, 1981, S. 103- 111. .....
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Scheffel, joseph victor von

Wanderlied Bollenbeck, Georg. In: Gedichte und Interpretationen 4, 1983, S. 300-310. .....
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Roth, joseph

Geb. 2.9.1894 in Brody/Galizien; gest. 27.5.1939 in Paris »Mein stärkstes Erlebnis war der Krieg und der Untergang meines Vaterlandes, des einzigen, das ich je besessen: der österreichisch-ungarischen Monarchie.« Dieses Bekenntnis R.s aus den letzten Wochen der Weimarer Republik erklärt wichtige Ur .....
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Triffst du nur das zauberwort - Ãœber joseph von eichendorff

Joseph von E. hörte auf seinem nächtlichen Spaziergang im Garten plötzlich schnelle, klappernde Schritte. Seine kleine Schwester stürzte auf ihn zu. »Joseph, komm, du hast versprochen, mit mir in der Oder zu schwimmen.« Der Mond schien prächtig. Von den Bergen rauschten die Wälder durch die stille N .....
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Joseph von eichendorff

Ein Jahr vor Beginn der Französischen Revolution wird Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff am 10. Mär/ 1788 auf dem Schloss Lubowitz bei Ra-tibor in Ãœberschlesien geboren. In dieser Region wachst man zweisprachig auf: Die Menschen beherrschen das Deutsche und das Polnische. Die Familie Eic .....
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'joseph und seine brüder

Aber auch die Josephromane von Thomas Mann stellen sowohl die Entwicklung eines Helden — des symbolischen Namensträgers eines viel weiter reichenden Mythos — als auch die Summa eines bestimmten Kulturkreises dar. Der junge Joseph ist nicht Individualität im modernen Sinne, denn er ist in seiner .....
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Brodsky, joseph

Joseph Brodsky steht sowohl biografisch als auch poetisch in der direkten Nachfolge der großen Dichter des Goldenen und des Silbernen Zeitalters der russischen Literatur. Als einziges Kind jüdischer Eltern wuchs Brodsky im Leningrad nach der Blockade auf. 1957 schrieb er erste Gedichte und veröffen .....
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Conrad joseph

Joseph Conrad gehört zu den großen europäischen Erzählern der frühen Moderne. Der Sohn polnischer Eltern hatte ein wechselvolles Leben: Als er fünf Jahre alt war, wurde sein Vater wegen der Beteiligung an einem Aufstandsversuch nach Sibirien verbannt, wohin ihn die Familie begleitete. Die Mutter st .....
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