Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Philosophen biographisch

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Tauler, Johannes



In manchem Jahr wagte ich nicht zu denken, daß ich unseres Vaters, des hl. Dominikus Sohn bin und mich für einen Prediger zu halten, da ich erkannte, daß ich dessen unwürdig bin. Und obwohl mir als Priester das Almosennehmen doch erlaubt ist, schrecke ich davor zurück. Hätte ich das, was ich jetzt weiß, gewußt, als ich noch meines leiblichen Vaters Sohn war: ich hätte von seinem Erbe gelebt und nicht von Almosen.« Diese persönliche Bemerkung, die unvermittelt in einer Predigt fällt, zeugt von einem selbstkritischen Verhältnis T.s zu seinem Beruf und von Zweifeln an seiner Berufung. Er faßt in ihr aber auch pointiert seine Stellung in der kirchengeschichtlichen Situation seiner Zeit, die geprägt ist durch den von ihm selbst hautnah erlebten religiösen Aufbruch breiter Volksschichten.

      T tritt um 1315 in Straßburg ins Kloster ein. Dem einjährigen Noviziat schließen sich die üblichen sechs Jahre Studium der Logik, der Naturwissenschaften und der Theologie an. Einen akademischen Titel hat T. nie erworben, was er offenbar auch als eine bewußte Absage an die Wissenschaftsgläubigkeit spätscholastischer Theologie verstanden wissen wollte, »denn es gibt einen großen Unterschied zwischen denen, die der hl. Schrift leben, und denen, die sie nur lesen . Die sie lesen, die wollen gegrüßt und geehrt sein, sie verachten die, die ihr leben, und halten sie für Affen und verrückte Leute und verfluchen und verjagen und verdammen sie. Die aber ganz der Schrift leben, die halten sich selbst für Sünder und erbarmen sich der anderen.« Nach der Priesterweihe wird T. Prediger in seiner Heimatstadt Straßburg, wo die Dominikaner nicht nur die sieben Nonnenkonvente, sondern auch zahlreiche Beginenhäuser zu betreuen haben. In diesen Häusern haben sich Frauen zu geistlichen Gemeinschaften zusammengeschlossen, die auf ihre Weise »der Schrift leben wollen«, ohne einem der kirchlich anerkannten Orden beitreten zu müssen. Es ist kein Zufall, daß neben den Predigten, die T. als Seelsorger hier, aber auch in einer größeren Öffentlichkeit hält, keine systematischen Schriften überliefert sind: T.s Lehre ist vor allem anderen dialogisch, auf den Hörer bezogen; in der konkreten Situation der Predigt artikuliert sie sich in immer neuen Zugriffen. Nie vergißt er über der Faszination des geistlichen Lebens die Menschen, die ihm gegenübersitzen und die wissen wollen, wie sie ihren Glauben im Alltag leben können. Daher lehnt er es auch ab, »ohne Weise und ohne Wege« von Gott und der Gottesbegegnung zu sprechen, denn »das verstehen viele Leute äußerlich und werden vergiftete Menschen« - bei aller Bewunderung, die er Meister Eckhart entgegengebracht hat, eine deutliche Spitze gegen dessen Predigtstil.
      Im Jahr 1339 werden die Dominikaner, die sich in der Auseinandersetzung zwischen Johannes XX

II.

und Kaiser Ludwig von Bayern auf die Seite des Papstes gestellt hatten, aus dem kaisertreuen Straßburg vertrieben. T. geht mit seinem Konvent nach Basel und pflegt von dort aus, gemeinsam mit dem Weltpriester Heinrich von Nörd-lingen, engen Kontakt zu einem größeren Kreis von »Gottesfreunden«, Männern und Frauen, deren Ziel die radikale Nachfolge Christi ist. Im selben Jahr führt ihn eine Reise nach Köln, der letzten Wirkungsstätte Eckharts. ein Anlaß, sich intensiver mit den umstrittenen Gedanken des Meisters auseinanderzusetzen, den er zu Beginn der 20er Jahre wohl noch persönlich in Straßburg kennengelernt hat. Diese doppelte Begegnung, mit Eckhart und den Gottesireunden, wird es gewesen sein, die — vor dem Hintergrund der äußeren Erschütterung seines gewohnten Lebens - die Krise auslöste, in der T. das mystische »Stirb und werde!« unmittelbar erlebte. Ihm wird klar, daß man ein strenges Leben nach der Schrift führen kann auch außerhalb kirchlicher Organisationsformen, oder, wie er in der eingangs zitierten Predigt sagt, ohne ein »Sohn des hl. Dominikus« zu sein. Gleichzeitig wird er sich der Verantwortung bewußt, die das Predigtamt und der Beruf des Seelsorgers mit sich bringen: Selbst noch auf der Suche, unter seinen eigenen Schwächen leidend, die ihn häufig in die Gottferne, in die »Nacht« führen, wenden andere sich um Hilfe an ihn. Eine freilich legendäre Lebensbeschreibung bringt diese Erfahrung treffend auf den Punkt: Er, der eben noch lächelt über den Mann, der wissen will, was er doch nicht versteht, muß sich in dessen geistliche Obhut begeben. Es macht die unbedingte Glaubwürdigkeit der Predigten T.s aus, daß er die mögliche Erfolglosigkeit des eigenen religiösen Bemühens nicht leugnet. Von daher ist der Grund seiner Lebenslehre die Ermahnung zur Selbsterkenntnis, die ihr Ziel in der Demut hat. Sie ist es, die ihm seine Unwürdigkeit bewußt macht und ihn gerade so befähigt zur Predigt.
      Wie Eckhart, dessen Einfluß durchgehend spürbar ist, scheut T. nicht davor zurück, dem bereits zum Ordenslehrer avancierten Thomas von Aquin zu widersprechen und sich - vor allem in der Anthropologie - neuplatomscher Tradition, deren Aktualität Albert der Große in Köln noch einmal autgezeigt hatte, anzuschließen. So spricht er nicht nur von einem sinnlichen und einem geistigen Leben des Menschen, sondern außerdem von einem geistlichen. Dieses geistliche Leben ist der Raum, in dem die Gottesbegegnung stattfindet. Er benennt es mit zwei Begriffen, zwischen denen konsequent zu unterscheiden ist. In göttlicher Perspektive ist es der »grünt«, der sichjedem menschlichen Einfluß entzieht. In menschlicher Perspektive ist es das »gemüete«, in dem die Begegnung mit Gott vom Menschen selbst initiiert werden kann und muß: »Wenn das Gemüt geordnet und gut ausgerichtet ist, so geht auch alles andere gut; und ist das Gemüt abgewandt, so ist alles abgewandt, ob man sich dessen bewußt ist oder nicht.« Mit dieser Unterscheidung vermeidet T. mißverständliche Aussagen über die »unio mysnca«.
      Vorsichtiger als Eckhart, scheint er seinen Zuhörern doch hilfreicher zu sein. Was er sagt, ist stets reflektiert aut die Brauchbarkeit für das konkrete Leben. Er weist gangbare Wege zu dem. was er den »weselichen ker«. die radikale Umkehr, nennt: die Nachfolge Christi in Betrachtung und Leben , und die »arebeit«. die tägliche Mühe, die ihren Sinn im Wohl des Nächsten hat. T. reagiert damit bewußt auf die soziale Wirklichkeit der autstrebenden Städte. Er konnte so als moderne Leitfigur verstanden werden, da er. ganz im Sinne seines Ordens, nicht den gesellschaftlichen Wandel von einer pseudo-mysnschen Position aus bekämptt, sondern ein neues Ethos aulzeigt. Jedoch weckt er keine falschen Hoffnungen: Ausgehend von seinem eigenen Leben, das er mit Blick aut den liturgisch-heilsgeschichtlichen Ablauf von Auferstehung. Himmelfahrt und Pfingsten verallgemeinert, betont er immer wieder: frühestens mit vierzig Jahren kann man ein »Mensch des Himmels« werden, und erst um die fünfzig herum kann einem »der Heilige Geist in der edelsten und höchsten Weise zuteil werden«.
      Nach vier Jahren Verbannung kehrt T. nach Straßburg zurück, von wo aus er 1346 noch emmal nach Köln reist. Nach seinem Tod bemächtigt sich seiner sehr rasch die Legende. Seine Lebenslehre wirkt bis zu Luther und zur Mvstik des Barock: aber auch der spanische Karmeht Johannes vom Kreuz greift im 16. Jahrhundert auf ihn zurück, wenn er von der Möglichkeit des Scheiterns an Gott spricht.
      Haas. Alois M.: Nim din selbes war. Studien zur Lehre von der Selbsterkenntnis bei Meister Eckhart. Johannes Tauler und Heinrich Seuse. Freiburg 1971.
      Mieth. Dietmar: Die Einheit von vita activa und vita contemplativa in den deutschen Predigten und Traktaten Meister Eckharts und bei Johannes Tauler. Regensburg 1969.
      Filthaut. Ephrem M. : Johannes Tauler. Ein deutscher Mystiker. Gedenkschrift zum 600. Todestag. Essen 1961.

      Joachim Theisen


Johannes r. becher (i89i-i958)

I. Debüt - Aus Bechers Briefen an den Freund Bachmair April 1914 - Aufruhr und Melancholie: O: wie ich mich manchmal nach Anständigkeit sehne! Blutig beinah. Und einem Menschen nach, der einem den Kopf hält, und die Haare ein wenig streichelt. Und 'Du" sagt, tief und voll und immer mehr aus dem Hi .....
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Immer zu benennen - johannes bobrowski

Immer zu benennen: den Baum, den Vogel im Flug, den rötlichen Fels, wo der Strom zieht, grün, und den Fisch im weißen Rauch, wenn es dunkelt 5 über die Wälder herab. Zeichen, Farben, es ist ein Spiel, ich bin bedenklich, es möchte nicht enden gerecht. .....
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Hölderlin in tübingen - johannes bobrowski

Bäume irdisch, und Licht, darin der Kahn steht, gerufen, die Ruderstange gegen das Ufer, die schöne Neigung, vor dieser Tür 5 ging der Schatten, der ist gefallen auf einen Fluß Neckar, der grün war, Neckar, hinausgegangen um Wiesen und Uferweiden. 10 Turm, daß er bewohnbar sei wie ein Tag, de .....
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Johannes robert becher (i89i-i958).

Er steigert die Gewalt der Aussage durch Verstümmelung des sprachlichen Ausdrucks wie etwa in seinem Werk 'Ewig im Aufruhr": Vorbereitung Der Dichter meidet strahlende Akkorde. Er stößt durch Tuben, peitscht die Trommel schrill. Er reißt das Volk auf mit gehackten Sätzen . . . Die neue Welt .....
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Johannes r. becher (i89i-i958): spreewald -bertolt brecht (i898-i956): der rauch

Harmonie in Ãœberfülle Als Rebell betrat Johannes R. Becher die literarische Arena. »Der Dichter meidet strahlende Akkorde. / Er stößt durch Tuben, peitscht die Trommel schrill. / Er reißt das Volk auf mit gehackten Sätzen.« So beginnt das berühmt gewordene Gedicht Vorbereitung, das 1916 in Beche .....
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Johannes bobrowski (i9i7-i965): dorfmusik - umarmung durch den reim

Beim ersten Lesen des Gedichts Dorfmusik meldeten sich in meiner Erinnerung sofort die Verse von Detlev von Liliencrons Die Musik kommt. »Klingling, bum-bum und tschingsdada, / Zieht im Triumph der Perserschah? / Und um die Ecke brausend bricht s / Wie Tubaton des Weltgerichts, / Voran der Schellent .....
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Johannes robert becher - neckar bei nÃœrtingen

Die Ufer sind so flach, daß auch die Wiesen Sanft mitzufließen scheinen mit dem Fluß. Ein uferloses grünes Ãœberfließen, Ein Ãœberfluß, drin alles mitziehn muß! Die Apfelbäume blühn. Ein weicher Schimmer Liegt überm Land. Es blüht aus dir heraus. Still. Nur der Fluß, das Blühn . .. Ich wünsch mir .....
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Albrecht, johannes

Pseud. für: Johann-Albrecht Keiler Biograhe: *12.8.1 in Breslau. J. Al- brecht lebte während der Kriegsjahre in Hirschberg im Riesengebirge, danach in Ilmenau in Thüringen. Das Studium der Chemie in Berlin schloss er mit Diplom und Promotion zum Dr. rer. nat. ab, Habilitation 1971. Albrecht arbeite .....
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Johannes r. becher - unser bund

Wenn unser Bund das wird, was er sein kann und wozu unserer Ansicht nach die Kräfte vorhanden sind, dann wird dieser Augenblick, wo wir hier versammelt sind, nicht nur eine Bedeutung haben für die gesamte proletarisch-revolutionäre Literatur, sondern er wird ein Ereignis sein in der Geschichte der A .....
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Johannes r. becher - das große bündnis

[•••] Wenn ich nun von unserer realistischen, von unserer revolutionären Literatur spreche, so gilt der heißeste Gruß, der Ausdruck der engsten brüderlichen Solidarität unseren Freunden in Deutschland selbst, die es unter den Bedingungen der schlimmsten Verfolgung und der täglichen Bedrohung .....
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Johannes r. becher - verteidigung der poesie

Für manchen Leser mag es eine Enttäuschung sein, daß in dem vorliegenden Buch, das den Titel trägt 'Verteidigung der Poesie -Vom Neuen in der Literatur", kaum die Rede ist von der Technik des Gedichts und den verschiedenen Arten der Dichtung. Darin kommt unser besonderer Standpunkt dem Prinzip der P .....
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Johannes r. becher - meine poetische konzeption

Meine Bemerkungen sind Bemühungen. In der 'Verteidigung der Poesie", in der 'Poetischen Konfession", in 'Macht der Poesie" und in dem abschließenden Band 'Das poetische Prinzip" bin ich bemüht, unsere allgemeine ästhetische Theorie von der künstlerischen Gesetzmäßigkeit dadurch zu ergänzen und zu v .....
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Johannes r. becher - der prägnante punkt

'Wenn man zu jung ist, urteilt man nicht richtig; ist man zu alt, desgleichen. Wenn man nicht genug an eine Sache denkt, wenn man zuviel an sie denkt, versteift man sich darauf und vernarrt sich in sie. Wenn man sein Werk, unmittelbar nachdem man es fertiggestellt hat, betrachtet, ist man noch ganz .....
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Schlaf, johannes

Als Abschluß ihrer gemeinsamen Arbeit sammelten Arno Holz und S. 1892 die Ergebnisse in dem Band Neue Gleise . Im Januar des nächsten Jahres erlitt S. einen Nervenzusammenbruch, der ihn in eine Krise warf, die bis 1898 andauerte. Er selbst nannte als Gründe seine finanzielle Notlage und die Unzufrie .....
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Schenk, johannes

Bericht der Knopfpresserin Olga Baschba Gnüg, Hiltrud. In: Aufbrüche, 1979, S. 37 -38. .....
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Poethen, johannes

Empfängliche Zwischenzeit Lotz, Erich. In: Almanach für Literatur und Theologie 4, 1970, S. 54 - 65. Floß Poethen, Johannes. In: Begegnung mit Gedichten, 1977, S. 24-28. Im Labor der Träume Poethen, Johannes. In: Gedicht mein Messer, 1969, S. 138 - 141. .....
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Linke, johannes

Holzfäller Böger, Eduard. In: Gedichtstunde, 1964, S. 194 - 196. .....
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Johannes bobrowski (i9i7-i965)

Johannes Bobrowski wurde 1917 in Tilsit in Ostpreußen geboren und wuchs in Königsberg auf. Von den Bildungserlebnissen dieser Stadt und von den Eindrücken, die er während seiner Sommerferien in der archaischen Welt der deutsch-litauischen Memeldörfer sammelte, zehrte er zeitlebens. Dem Abitur 1937 f .....
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Johannes schlaf

Wenn zuvor darauf hingewiesen wurde, daß in dieser Zeit neben Dichtungen mit ausgesprochen novellistischem Charakter auch zahlreiche andere Werke zu finden sind, für die der Gattungsbegriff der 'Erzählung" angemessener ist, so gilt das fast ausnahmslos für die Dichtungen Schlafs, dessen Schaffen sic .....
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Becher, johannes r.

Leben und Werk von Johannes R Becher sind geprägt durch Krieg, Revolution und Exil, aber auch durch Morphiumsucht und Suizidversuche. Als Dichter und SED-Parteigenosse schwankte er zwischen Selbsterhöhung und -preisgäbe . Becher war Sohn eines Münchner Amtsrichters. Zum Einschnitt in seinem jungen .....
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Kepler, johannes

Johannes Kepler ist durch die Entdeckung der später nach ihm benannten drei Prinzipien der Planetenbewegung bekannt. Er fand heraus, dass sich die Planeten in elliptischen Bahnen um die Sonne bewegen. Seine astronomischen Erkenntnisse ermöglichten den Schritt von geometrischen Beschreibungen der Hi .....
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Angelus silesius (d.i. johannes scheffler)

Datum der Taufe 23. 12. 1624 in Breslau; gest. 9. 7. 167J in Breslau Johannes A.S., so nannte sich Johannes Scheffler, der Sohn eines nach Breslau übergesiedelten polnischen Adeligen und einer Schlesierin, nach seiner Konversion zum Katholizismus am 12. Juni 1653. Der öffentlich vollzogene Konfessi .....
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Becher, johannes r(obert)

In der DDR galt er lange als »der größte deutsche Dichter der neuesten Zeit«. Walter Ulbricht meinte 1958, »daß die Hauptstraße der neueren deutschen Dichtung von Goethe und Hölderlin zu B. und durch ihn durch weiterführt«; westliche Kritiker sahen in ihm meist nur den »literarischen Apparat-schik«. .....
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Bobrowski, johannes

»Zu schreiben habe ich begonnen am Ilmensee 1941, über russische Landschaft, aber als Fremder, als Deutscher. Daraus ist ein Thema geworden, ungefähr: die Deutschen und der europäische Osten. Weil ich um die Memel herum aufgewachsen bin, wo Polen, Litauer, Russen, Deutsche miteinander lebten, unter .....
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Hadloub, johannes

Die Bezeichnung der Großen Heidelberger Liederhandschrift als lanesse-Kodex geht auf ein Gedicht dieses Lyrikers zurück: Er berichtet darin, daß die beiden Züricher Patrizier, Rüdiger Manesse und sein Sohn Johannes Liederbücher gesammelt hätten. Die in Zürich entstandene Große Heidelberger Liederha .....
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