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Philosophen biographisch

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Strauss, Leo



Ein |ahr vor seinem Tode konzipierte St. eine Sammlung eigener Arbeiten, für die er den Titel Studies in Piatonic Politi-cal PhilosopH) wählte. Der Titel ist geeignet, Verwunderung hervorzurufen. Denn nur 2 der 15 Beiträge, die der 1983 postum veröffentlichte Band enthält, sind Platonischen Dialogen gewidmet. Die übrigen Autsätze befassen sich mit ganz anderen, auf den ersten Blick weit auseinanderhegenden Themen: mit Nietzsche und mit Xenophon, Thukydides und Machiavelli. mit dem unaufhebbaren Gegensatz von Jerusalem und Athen, mit Hobbes und Maimonides, mit Heidegger und dem Historismus. Allen Studien ist gemeinsam, daß sie die großen Themen des St.sehen Lebenswerkes zum Gegenstand haben. In welchem Sinne läßt sich dieses Werk als platonische Politische Philosophie begreifen? Worauf verweist St., wenn er sich als Platomker charakterisiert? Wie ist die Stellung seiner Politischen Philosophie zu der Piatons zu bestimmen? Im historischen Gewand einer Interpretation der Platon-Interpretation des Philosophen Alfarabi hat St. in der Mitte seines Lebens eine Antwort angedeutet: »Seine Haltung zum historischen Piaton«, so kann man dem, was er dann über sich selbst mitteilt. Ausdruck verleihen, »ist vergleichbar mit der Haltung Piatons selbst zum historischen Sokrates und mit der Haltung des Platonischen Sokrates selbst zu. sagen wir. dem historischen Ägypten: >Mit welcher Leichtigkeit ersinnst du. o Strauss. Platonische Reden< . Durch eben diese Tatsache offenbart er sich als ein wahrer Platoniker. Denn Platoniker sind nicht mit der historischen Wahrheit befaßt, da sie sich ausschließlich für die philosophische Wahrheit interessieren. Nur weil die öffentliche Rede eine Mischung von Ernst und Spiel erfordert, kann ein wahrer Platoniker die ernste Lehre, die philosophische Lehre, in einem historischen und also spielerischen Gewand präsentieren« .

      Der Platoniker St. entschied sich dafür, seine Politische Philosophie und die sie leitende Frage nach dem rechten Leben beinahe durchweg in der Form historischer Interpretationen und Kommentare zur Entfaltung zu bringen. Wie im Falle des Plato-nikers Alfarabi waren für diese Entscheidung zunächst historische Gründe ausschlaggebend, Erwägungen, die die besondere Lage der Philosophie im Auge hatten. War die konkrete Situation für den mittelalterlichen Philosophen maßgeblich vom Herrschaftsanspruch der Offenbarungsreligionen bestimmt, die den Zugang zum philosophischen Leben und die Erinnerung an die Philosophie in ihrer authentischen Gestalt abzuschneiden drohten, so begann und ging St. seinen philosophischen Weg in einer Zeit, in der der Historismus beanspruchte, die Philosophie zu ihrem Ende gebracht, wenn mcht zu einer Sache der Vergangenheit gemacht zu haben.
      Nachdem St. Ostern 1917 am Gvmnasium Phihppinum in Marburg das Abitur abgelegt hatte, studierte er Philosophie, Mathematik und Naturwissenschaften an den Universitäten Marburg. Frankfurt a.M.. Berlin und Hamburg, unterbrochen von eineinhalb Jahren Heeresdienst als deutscher Soldat im Ersten Weltkrieg. Ende 1921 wurde er von Ernst Cassirer mit einer Dissertation über Das Erkenntnisproblem in der philosophischen Lehre Fr.H. Jacohis promoviert. 1922 ging St. nach Freiburg i.Br.. um seine Studien bei Edmund Husserl und lulius Ebbinghaus fortzusetzen. Dort begegnete er zum erstenmal Martin Heidegger. Den Eindruck, den Heidegger aut ihn machte, schildert St. fünf Jahrzehnte später so: »Ich besuchte von Zeit zu Zeit seine Vorlesung, ohne ein Wort zu verstehen, aber ich begritt, daß er von etwas von höchster Wichtigkeit für den Menschen als Menschen handelte. Einmal verstand ich etwas: als er den Beginn der Metaphysik interpretierte. Ich hatte niemals dergleichen gehört oder gesehen — solch eine gründliche und intensive Interpretation eines philosophischen Textes. Auf meinem Weg nach Hause besuchte ich Franz Rosenzweig und sagte ihm, daß verglichen mit Heidegger Max Weber, der von mir bis dahin als die Inkarnation des Geistes der Wissenschaft betrachtet wurde, ein Waisenknabe sei« . Von 1925 bis 1932 war St. Mitarbeiter der Akademie für die Wissenschaft des Judentums in Berlin, in deren Auftrag er die philosophischen Schriften der Moses Mendelssohn-Jubüäumsausgabe edierte und kommentierte. Ais die Akademie ihre Tätigkeit 1932 einstellen mußte, verschlug ihn »ein in gewisser Weise gnädiges Schicksal« im Gefolge intensiver Hob-bes-Forschungen zunächst nach Paris, Anfang 1934 dami nach England. 1938 übersiedelte St. in die Vereinigten Staaten. Er lehrte zehn Jahre an der »New School for Social Research« in New York. 1949 wurde er an die Umversity of Chicago berufen und 1959 zum »Robert M. Hutchins Distinguished Service Professor« ernannt. Nach der Emeritierung lehrte er bis zu seinem Tode als »Scott Buchanan Distinguished Scholar-in-Residence« am St. John s College. Annapolis, das sich unter dem bestimmenden Einfluß des Philosophen [acob Klein, der dort von 1938 bis 1978 unterrichtete, zu einem philosophisch-pädagogischen Zentrum eigener Art entwickelt hatte. St. war Klein seit 1920. seit ihrem ersten Zusammentreffen an der Universität Marburg, in enger Freundschaft verbunden. Gleichfalls bis in das Marburg der 20er Jahre reichten seine Verbindungen zu Karl Löwith. Hans-Georg Gadamer und Gerhard Krüger zurück. In Paris kamen später Alexandre Kojeve und Alexandre Koyre, in Oxford Ernest Barker und in New York Kurt Riezler hinzu.
      Philosophie im ursprünglichen Verstände ist für St. der Versuch. Meinungen über alle Dinge und Wesen durch Wissen oder evidente Erkenntnis zu ersetzen. Sie ist. mit dem Platonischen Gleichnis zu reden, das Bestreben, aus der Höhle der durch Traditionen. Gesetze und Konventionen geprägten historischen Existenz zum Licht zu gelangen. Eben die Möglichkeit einer solchen Befreiung und eines solchen Autstiegs wurde vom Historismus geleugnet. Er bestritt die wesentlich unhistorische Sache der Philosophie, billigte ihr nicht mehr als die Beschreibung der Innenausstattung der vorgefundenen oder zugewiesenen Höhle zu und reduzierte sie so auf eine »Weltanschauung«, die von der jeweiligen Kultur oder Epoche, der sie entstammt und die sie beleuchtet, radikal abhängig bleiben muß. Die Philosophie, die den »Geist ihrer Zeit« ausdrücken sollte, wies nicht nur den Versuch, die Dinge sub specie aeternitatis zu betrachten, weit von sich. Sie zeigte sich auch außerstande, ihrer Zeit eine Orientierung zu geben. In Gestalt der modernen Kulturphüosophie erklärte sie sich selbst zu einem »Bereich« unter anderen, zu einer »Kulturprovinz« neben Kunst, Religion. Politik, Wirtschaft usw. Das Wissen darum, daß die Philosophie zuallererst eine Lebensweise ist, verblaßte im selben Maße, in dem die Frage nach dem Einen, was not tut, im Bereichs- oder Provinz-Denken »relativiert« wurde. Daß der Historismus der Politik und der Religion nichts entgegenzusetzen hatte, sobald aus diesen »Bereichen« eine Antwort mit dem Anspruch höchster Autorität auf die Frage gegeben wurde, die die Philosophie im Ernst nicht mehr stellte, geschweige denn zu beantworten vermochte, brauchte niemanden zu überraschen. Solche und ähnliche Ãœberlegungen veranlaßten St., den Historismus selbst als Prüfstein für die »Möglichkeit des Philosophierens im ursprünglichen Sinne zu nehmen und ihn zum Ausgangspunkt eines Unterfangens zu machen, das darauf hinzielte, den durch die Tradition wie die Polemik gegen die Tradition verstellten natürlichen Horizont der Politischen Philosophie zurückzugewinnen. Sollte der Aufstieg aus der Höhle gelingen, mußte er bei den mächtigsten Meinungen der Zeit ansetzen und deren stärkste Vorurteile in Frage stellen. Er mußte sich in der Befreiung vom Historismus bewähren.
      St. bahnte sich seinen Weg über historische Untersuchungen, die zum einen die causes celebres der Philosophiegeschichte wiederaufnehmen, zum anderen die geschieh thehen Voraussetzungen des »historischen Bewußtseins« ans Licht heben sollten. In seinen beiden ersten Büchern hatte St. den Streit zwischen Aufklärung und Orthodoxie wieder in Gang gebracht . Seit Anfang der 30er Jahre begann er. parallel dazu, die »Querelle des Anciens et des Modenies«, die von seinen Zeitgenossen nahezu ausnahmslos als obsolet, da historisch entschieden betrachtet wurde, neu zu beleben. St. zeigte in eindringlichen Auseinandersetzungen mit den Gründervätern der modernen Philosophie , 1936: Thoughts on MachiaveUi. 1958) ebenso wie in der direkten Konfrontation der Modernen mit den Antiken . daß in der Philosophie und für die Philosophie nichts entschieden ist. was »historisch entschieden« wurde, daß die fundamentalen Probleme evidenter sind als die verfügbaren Lösungen und daß alle Versuche, einen »Fortschritt« der Philosophie ins Werk zu setzen, indem man ihr Gebäude auf einer fraglos geltenden Grundlage errichtet, um den Preis des Absehens von der Fragwürdigkeit der Grundlage und um den noch weit höheren Preis des schließlichen Vergessens ihrer Frag-Würdigkeit erkauft sind. Gegen die Verengung des Frage-Horizontes und die Gefahr der Versteinerung der Philosophie im Traditionalismus. ob antiker oder moderner Provenienz, macht St. das Verständnis der Philosophie als Skepsis in der prägnanten, anfänglichen Bedeutung des Wortes geltend: Philosophie als Selbstdenken, Bewegung, individueller Vollzug, unverkürztes Fragen — als »die wirkliche Suche nach Wahrheit, die beseelt ist von der Ãœberzeugung, daß diese Suche allein das Leben lebenswert macht, und die bestärkt wird durch das Mißtrauen gegen den natürlichen Hang des Menschen, sich mit zufriedenstellenden, obschon nicht-evidenten und nicht-bewiesenen Ãœberzeugungen zufriedenzugeben« iFaräbi s PlatO). In einem der denkwürdigsten philosophischen Dialoge des Jahrhunderts, in dem Dialog, den St. und der Hegelianer Alexandre Kojeve über Tyrarmis und Weisheit, antikes und modernes Denken, das Ende der Geschichte und die Zukunft der Philosophie miteinander führten, umreißt St. seine sokratische Absage an allen Dogmatismus folgendermaßen: »Die Philosophie als solche ist nichts anderes als das echte Bewußtsem der Probleme, d.h. der fundamentalen und umfassenden Probleme. Es ist unmöglich, über diese Probleme nachzudenken, ohne einer Lösung, der einen oder der anderen der sehr wenigen typischen Lösungen zuzuneigen. Der Philosoph hört jedoch in dem Augenblick auf, ein Philosoph zu sein, in dem die subjektive Gewißheit < einer Lösung stärker wird als sein Bewußtsein des problematischen Charakters dieser Lösung. In diesem Augenblick ist der Sektierer geboren« .
      Der natürliche Horizont der Politischen Philosophie ist der Horizont, in dem die Philosophie selbst als Problem sichtbar wird, in dem sie keine Selbstverständlichkeit ist. sondern ihr Recht begründen und behaupten muß. Er wird erschlossen im Hinsehen und Hinhören auf die vorphilosophische Welt der Bürger, ihrer Tugenden, ihrer Gesetze, ihrer religiösen und moralischen Verbindlichkeiten. Er wird abgesteckt durch die politische und die theologische Alternative, durch die menschliche und die übermenschliche Autorität, in deren Namen die Philosophie in Frage gestellt werden kann. Er wird gewonnen im Dialog mit den Meinungen über das rechte Leben, über das Gute und über das Gerechte. Nach St. eigenem Zeugnis war »das theologisch-politische Problem das Thema« seiner Untersuchungen, und Jacob Klein sagte 1970 in Gegenwart des Freundes, dessen vorrangiges Interesse habe von Anfang an zwei Gegenständen gegolten: der Frage Gottes und der Frage der Politik. Mit der letzteren setzt sich St. vor allem in On Tyranny . Satural Right and History und The City and Man auseinander; mit der Frage der Götter, der Offenbarung und des Glaubens vor allem in Thoughts on MachiaveUi, Socrates and Aristophanes , Jerusalern and Athens . Liberalism Ancient and Modern und The Argument and the Action ofPlato s Laws . Stets ist es die Frage nach dem Einen, was not tut, die St. bestimmt, sich den Antworten wie den Ansprüchen von Theologie und Politik zu stellen: Ihren Antworten, weil die Politische Philosophie den Streit über das Richtige suchen muß und die Konfrontation mit den Alternativen nicht fliehen darf, wenn anders sie ihre eigene Kraft und Stärke beim Versuch, die Frage nach der Ordnung der menschlichen Dinge zusammenhängend und umfassend zu beantworten, zur vollen Entfaltung bringen soll: ihren Ansprüchen, weil die Politische Philosophie immer auch politische Philosophie, politisches Handeln im Dienst der Philosophie, Schutz und Verteidigung des philosophischen Lebens war und sein muß.
      Im engsten Zusammenhang mit seinen Studien zum theologisch-politischen Problem steht St. Nachdenken über die Kunst des sorgfältigen Schreibens, deren Wiederentdeckung und Neubelebung in unserem Jahrhundert mit seinem Namen verbunden ist . Der Versuch, Meinungen über das Ganze durch Erkenntnis zu ersetzen, und die Weigerung, sich bei nicht evidenten, nicht ausgewiesenen Ãœberzeugungen zu beruhigen, lassen die Philosophie in ein Spannungsverhältnis zu den politischen Gemeinwesen geraten, in denen sie ihrer Sache nachgeht, weil sie eine Bedrohung für deren unabdingbares Lebenselement, für die Meinungen, den Glauben, die Ãœberzeugungen der Bürger, darstellt. Die Kunst des sorgfältigen Schreibens soll dem subversiven Charakter der Philosophie und den Gefahren, die mit ihm für die Philosophie einerseits, für die Gesellschaft andererseits verbunden sind. Rechnung tragen. Indem sie unterschiedlichen Adressaten Unterschiedliches mitteilt, ungleichen Lesern Ungleiches zu bedenken gibt, soll sie die Philosophen vor Zensur und Verfolgung, die Nichtphilosophen aber vor der Philosophie schützen. Auf die rhetorischen Kunstgriffe und Stilmittel, deren sich die Philosophen bis etwa zum Ende des iS. Jahrhunderts bei der exoterisch-esoterischen Präsentation ihrer Philosophie bedienten, ist St. in zahlreichen Kommentaren eingegangen. Er hat sie bei Lessing und Spinoza, bei Piaton und Maimonides. bei Rousseau und Lukrez untersucht. In subtilen Interpretationen hat er gezeigt, welche Bedeutung der Kunst des sorgfältigen Lesens für ein angemessenes Verständnis so unterschiedlicher exoterisch-esoterisch konzipierter Bücher wie Piatons Politeia. Xenophons Hieron, Machiavellis Discorsi oder Rousseaus Premier Discours zukommt.
      Jenseits aller politischen Erwägungen bedienen sich Philosophen der Kunst des sorgfältigen Schreibens, um Leser, die dazu fähig sind, zum Selbstdenken zu verleiten und zu erziehen. Wer einen exoterisch-esoterisch geschriebenen Text angemessen zu interpretieren versucht, kommt nicht umhin, sich nach Kräften auf die darin verhandelte Sache einzulassen. Wer alle Anstrengungen unternimmt, einen Philosophen so zu verstehen, wie dieser sich selbst verstanden hat. hat die größten Aussichten, sich von seinen Voreingenommenheiten zu befreien und in eine Denkbewegung zu gelangen, die ihn, je mehr er sich der Intention und dem Wahrheitsanspruch des Autors öffnet, zur eigenen Auseinandersetzung mit den tundamentalen Problemen hinfuhrt. Im Umkreis »hermeneutischer« Reflexionen dieser Art ist die tiefste Begründung für die Entscheidung von St. zu suchen, seine Philosophie auf dem Wege historischer Interpretationen zu entfalten. Aus dem gleichen Grunde steht St. lebenslange Auseinandersetzung mit Nietzsche und mit Heidegger unter dem verschwiegenen Motto Sokrates verstehen. Das Problem des Sokrates ist in fast allen Büchern von St. gegenwärtig. Aber St. hat wohl nirgendwo so fern von aller Konvention auf die beiden Denker der Moderne geantwortet, die den stärksten Einfluß auf ihn ausgeübt haben, wie in seinem Spätwerk: Socrates and Aristophanes, Xenoplwn s Socratic Discourse , Xenophon s Socrates . Hier ist alles dazu getan, den historischen Abstand zwischen Kommentar und Text, zwischen der Interpretation und den Phänomenen zum Verschwinden zu bringen. Es mag hinzugefügt werden, was St. in seiner Interpretation Alfarabis ausspricht: »damit, daß Strauss die kostbarste Erkenntnis nicht in systematischen < Werken, sondern in der Gestalt einer historischen Darstellung mitteilt, deutet er seine Sicht bezüghch der >Originalität< und >Individualität< in der Philosophie an: was als der >originale< oder >persönliche< >Beitrag< eines Philosophen sichtbar wird, ist unendlich viel weniger bedeutsam als sein privates und wahrhaft originales und individuelles Verständnis der notwendigerweise anonymen Wahrheit«.
      Meier, Heinrich: Carl Schmitt. Leo Strauss und »Der Begriff des Politischen«. Zu einem Dialogunter Abwesenden. Stuttgart 1988. Tarcov, Nathan/Pangle, Thomas L.: Epilogue- Leo Strauss and the History of Political Philoso-phy. In: Strauss, Leo/Cropsey.Joseph : History of Political Philosophy. Chicago London
- 1987, S. 907-938. Bruell, Christopher: Strauss on Xenophon s Socrates. In: Political Science Reviewer. 14. 1984.
      S. 263-318. Bernadeti, Seth: Leo Strauss »The City and Man«. In: Political Science Reviewer. 8. 1978,
P. 1-20. Gourevitch, Victor: PhilosopH) and Pohtics. In: Review of Metaphysics. 22. 1968, S. 58—84 und
281-328.

      Heinrich Meier


Heinrichs bildungsgang - kreisbewegung oder teleologische entwicklung?

Mit der Bewertung des Schlusses vor allem der zweiten Fassung des Grünen Heinrich hängt eng die Frage zusammen, ob und wenn ja, in welcher Weise der Held eine stringente Entwicklung durchmacht. Geht man davon aus, daß Heinrich am Ende des Romans das Ziel aller Bemühungen um die Integration von Ich u .....
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Leonhard, rudolf

Das verlassene Dorf Neis, Edgar. In: Mond in der Lyrik, 1971, S. 65 - 67. Der mongolische Totenkopf Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwart, 1991, S. 544 - 546. .....
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Stolberg, friedrich leopold graf zu

An die Natur Sowinski, Bernhard und Schuster, Dagmar. In: Sturm und Drang, 1992, S. 62 - 65. An die Natur Sowinski, Bernhard. In: Sturm und Drang, 1992, S. 66 - 67. Der Mond Neis, Edgar. In: Mond in der Lyrik, 1971, S. 65 -67. Lied, auf dem Wasser zu singen, für meine Agnes Kranz, Gisbe .....
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Strauss, ludwig

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Strauss und torney, lulu von

Die Mutter Strauß und Torney, Lulu von. In: WW 6, 1955/56, S. 345 - 346. Die Tulipan Groß, Eugenie. In: Gedichtstunde, 1964, S. 148 - 152. Reichert, Winfried. In: Wege zur Ballade, 1976, S. 509-516. Libussa Neis, Edgar. In: Sechsundsechzig Balladen, 1991, S. 104- 107. .....
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Lulu von strauss und torney (i873-i956).

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Wenn nicht mehr zahlen und figuren - novalis (friedrich leopold freiherr von hardenberg, i772-i80i): das eine geheime wort

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Ard, leo p.

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Feks, leo

Pseud. für: Walter Foelske Biografie: *1 in Köln. L. Feks lebt in Köln. Seit 1980 veröffentlicht er -meist unter seinem richtigen Namen, Romane und Erzählungen sowie Hörspiele, Theaterstücke und Beiträge zu Anthologien. Sein Krimidebüt gab er mit Die leere Mitte. Kriminalromane: 1998 Die leere .....
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Leonhard, rudolf

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Goeckingk, leopold friedrich günter von

Als der erste Schnee fiel Pfeiffer, Johannes. In: Wege zur Dichtung, 1969, S. 113- 115. Kronauer, Brigitte. In: Frankfurter Anthologie 15, 1992, S. 17-20. .....
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Winter, leon de

Der als Autor und Filmemacher bekannte Leon de Winter gehört zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Nachkriegsgeneration in den Niederlanden. Mit dem Roman Hoffmans Hunger gelang ihm in den 1990er Jahren auch international der Durchbruch bei einem breiten Lesepublikum. Besonderer Beliebtheit er .....
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Johann Leonhardt wurde 1859 in Schäßburg geboren, besuchte dort das Gymnasium und studierte anschließend in mehreren deutschen Städten Theologie und Germanistik. Persönliche Kontakte mit Literaten und Künstlern sowie ein systematisches Studium der Museen und des Theaterlebens prägten entscheidend s .....
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Johann leonhardt - dramatik

Der Bildungsweg und auch die literarischen Arbeiten Johann Leonhardts stehen im Zeichen des 19. Jh., es läßt sich vor allem der Einfluß M. Alberts, T. Teutschs und Fr. W. Schusters feststellen. Leonhardt schrieb seine Dramen in einer Zeit, in der Vertreter jüngerer Generationen ihre Zweifel an den e .....
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So verschiedene Autoren wie Hans Albert und Werner Hofmann stimmen in der Ansicht überein, daß die Ideologie ein teleologisches Konstrukt ist. — 'Ideologie ist meist final gerichtet", resümiert beispielsweise Werner Hofmann. Dies ist zweifellos richtig, denn der Ideologe ordnet, wie die hier durch .....
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Ranke, leopold von

Leopold von Ranke gilt als der Gründer der modernen deutschen Geschichtswissenschaft. Die von ihm entwickelte Quellenkritik beansprucht bis heute als »historische Methode« Gültigkeit. 1795 als Spross einer lutherischen Theologenfamilie in Thüringen geboren, studierte Ranke in Leipzig und Halle Theo .....
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Uris, leon

Leon Uris ist einer der erfolgreichsten US-amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Seine literarische Methode, bedeutende historische Ereignisse der jüngeren Geschichte von einem fiktiven Personal durchleben zu lassen, fand bei Kritikern und Historikern zuweilen wenig Verständnis, stieß bei Les .....
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Für Johann Wolfgang von Goethe ist er »von keinen außerordentlichen Gaben«, aber »ein Strebender«. Für die Nachwelt »durfte er in dem Frankfurter genialen Kreise als dienendes Glied aus- und eingehen« . Goethe wirft ihm vor, er habe das Sujet der Gretchen-Tragödic im ersten Teil des Faust plagiier .....
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