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Philosophen biographisch

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Stirner, Max (d.i. Johann Caspar Schmidt)



Die Sammlung von St.s kleineren Schriften, die Bernd Laska 1986 unter dem Titel Parerga, Kritiken, Repliken herausgege-
ben hat. trägt auf der Rückseite die folgenden Zitate über St.:

»der hohlste und dürftigste Schädel unter den Philosophen«
; »ein verkommener Studiker, ein Knote, ein Ich-
Verrückter, otfenbar ein schwerer Psychopath« : »aus der Armut und der Enge hervorgetriebenes

Mittelmaß, ein rigoroser Monomane« .
      Daß sich Denker so unterschiedhcher Herkuntt in ihrer Ab-lehnung einig sind, lenkt bereits das Interesse auf den so scharf Kritisierten. Darüber hinaus ist die einheitliche Front der Kritiker durch die vielfältige Wirkung zu ergänzen, die von St.s Werk ausging. Trotz Marx Kritik, die in der Deutschen Ideologie ausführlich vorgetragen wird, gilt es als erwiesen, daß St. zu Marx eigener Entwicklung entscheidend beitrug: seine Ablösung von Feuerbach und die Entfaltung seines Ideologiebegriffs wurden nachdrücklich mit St. in Verbindung gebracht . Seit Ende des 19. Jahrhunderts betrachten viele Interpreten St.s Hauptwerk Der Einzige und sein Eigentum als einen Klassiker des anarchistischen Schrifttums. St.s Einfluß auf die Literatur, z.B. Turgenew und DostojewskI) auf russischer. Andre Gide und Andre Breton auf französischer Seite, gehörten in diesen Zusammenhang. Anderen erscheint St. als Vorläufer des französischen Existentialismus, ein Einfluß, den Nietzsche vermittelt haben mag. Schließlich trug Hans G. Helms Nachweise zusammen, die belegen, daß St. den italienischen und deutschen Faschisten als Quelle diente.
      So berechtigt solche Erörterungen der Wirkungsgeschichte sind, sollten sie nicht die Fragen nach der Person des Autors und der geschichtlichen Stellung seines philosophischen Schaffens verdrängen, denn auch St. und sem Werk sind zunächst in ihrer Zeit zu sehen. St.s Lebensspanne reicht von Napoleons Neuordnung Europas, über Restauration. Vormärz und die Revolution von 1848. bis zur post-revolutionären Reaktion. In philosophiehistorischer Perspektive überschneidet sich St.s Lebensweg mit dem Aufstieg Hegels, über dessen wirkungsmächtige Schulbildung bis zur Spaltung und dem langsamen Niedergang der Hegeischen Schule. St.s Lebensweg — die eher spärlich überlieferten Fakten wurden von seinem Biographen Mackay fleißig zusammengetragen, die Züge seines Vorbildes dabei doch gelegentlich geschönt — ist arm an bemerkenswerten Ereignissen: Mackay spricht von »der großen Zurückgezogenheit«, die er letztlich auf die Introvertiertheit St.s zurückführt. Aus semer familiären Herkunft ist erwähnenswert, daß er der einzige Sohn protestantischer Eltern war und den Vater früh verlor. Der Gymnasialbüdung in Bayreuth folgten Studienjahre in Berlin , Erlangen . Königsberg und nach längerer Unterbrechung aufgrund »häuslicher Verhältnisse« wieder Berlin . Nach einem nicht gerade glänzenden Lehramtsexamen . anderthalbjährigem Refe-rendanat an der Königlichen Realschule zu Berlin und weiteren Privatstudien bemühte sich St. erfolglos um Anstellung an einem öltentlichen Gvmnasium der Provinz Brandenburg. Eine erste Ehe endete bald mit dem Tod der jungen Frau im Kindbett. Im Jahre 1839 begann St. eine fünfjährige Unterrichtstätigkeit an einer Berliner Privatschulc. Seine philosophisch produktive Phase währte nur zehn Jahre: sie setzte 1842 mit Rezensionen und Artikeln ein. erreichte 1844 mit Der Einzige und sein Eigentum ihren Höhepunkt und versiegte dann in Ãœbersetzungen und Kompilationen . Die aufsteigende Linie seiner Produktivität überschnitt sich zeitlich mit St.s geselligem Verkehr im Kreise der bohemehaften Berliner Junghegelianer um Bruno Bauer. Im Umfeld dieser Gruppe der sogenannten »Freien« lernte St. seine zweite Frau. Marie Dähnhardt. kennen, durch deren Vermögen er in die Lage gesetzt wurde, seine Unterrichtstätigkeit einzustellen, um als philosophischer Schriftsteller zu privatisieren. Eine unsachgemäß realisierte Geschäftsidee - ein Milchvertrieb in Berlin - führte zum finanziellen Ruin des Ehepaars, das sich bald darauf trennte. St.s Lebensweg verliert sich m Not und Dunkelheit. Unter den dürren biographischen Fakten verdienen zwei Aspekte nähere Aufmerksamkeit, da sie für die philosophische Entwicklung St.s von entscheidender Bedeutung sind. Zunächst übte die Hegeische Philosophie einen direkten und bleibenden Einfluß auf ihn aus: als Student hörte St. nicht nur drei große Vorlesungszyklen bei Hegel selbst, sondern auch die Hegelianer P. K. Marheineke. Chr. Kapp und K.L. Michelet. Auch der zweite prägende Einfluß, den St. empfing und der in seinem Hauptwerk deutliche Spuren hmterließ. nämlich die durch die »Freien« vermittelte Auseinandersetzung mit Ludwig Feuerbach und Bruno Bauer, geht letztlich auf Hegel zurück. Daß es dennoch kaum detaillierte Untersuchungen von St.s Verhältnis zu Hegel gibt -- eine Lücke, auf die L. S. Stepelevich nachdrücklich hinweist und auch zu schließen trachtet —, erklärt sich einerseits aus der Tendenz der St.-Anhänger, Hegel rechts liegen zu lassen, andererseits aus einer gewissen Berührungsangst der Hegelforschung.
      Die Intention von St.s Hauptwerk - er ist ein Paradebeispiel des Denkers, der nur ein wirkliches Buch schrieb — ist die radikale philosophische Affirmation des einzigartigen Ichs. Anfang und Ende seines mit Goethes Formulierung: »Ich hab Mein Sach auf Nichts gestellt« betitelten Prologes mögen diese Intention illustrieren: »Was soll nicht alles Meine Sache sein! Vor allem die gute Sache, dann die Sache Gottes, die Sache der Menschheit, der Wahrheit, der Freiheit, der Humanität, der Gerechtigkeit; ferner die Sache Meines Volkes. Meines Fürsten, Meines Vaterlandes; endlich gar die Sache des Geistes und tausend andere Sachen. Nur Meine Sache soll niemals Meine Sache sein. >Pmi über den Egoisten, der nur an sich denkt!des Menschen Absolutes« in schroffem Gegensatz zum Bereich des Menschlich-Partikularen steht, statt zu erkennen, daß Hegel das Absolute gerade auf dieser Ebene suchte und konzipierte. Aus marxistischer Sicht bleibt St.s Gegenüberstellung von einzigartigem Ich und Gesellschaft selbst gesellschaftlich vermittelt. St.s diffamierende Gleichsetzung von Arbeiterklasse und Lumpenproletariat — hier offenbart sich seine Ahnungslosigkeit von den wirklichen Komponenten der sozialen Frage< - ist das notwendige Korrelat dieser simplifizierenden Sichtweise. Sollte nicht schließlich der geselligen Natur des Menschen, die St. auf verdinglichte Konsumverhältnisse reduziert und der er lediglich in seiner Karikatur des »Vereins der Egoisten« Tribut zollt, echte Anerkennung zukommen?
McLellan, David: Die Junghegelianer und Karl Marx. München 1974.
      Helms, Hans G.: Die Ideologie der anonymen Gesellschaft. Max Stirners >Einziger< und der
Fortschritt des demokratischen Selbstbewußtseins vom Vormärz bis zur Bundesrepublik. Köln
1966. Mackay. John Henry: Max Stirner. Sein Leben und Werk. Berlin 1898 .
     


Johann wolfgang goethe - 'lyrische gedichte von johann heinrich voß

[...] Und hier ist wohl der Ort, zu bemerken, welchen Einfluß auf Bildung der unteren deutschen Volksklasse unser Dichter haben könnte, vielleicht in einigen Gegenden schon hat. Seine Gedichte bei Gelegenheit ländlicher Vorfälle stellen zwar mehr die Reflexion eines dritten als das Gefühl der Geme .....
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Jean paul (d.i. johann paul friedrich richter)

Geb. 21.3.1763 in Wunsiedel; gest. 14.11.1825 in Bayreuth »Ich habe ihn ziemlich gefunden, wie ich ihn erwartete: fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist, voll guten Willens und herzlich geneigt, die Dinge außer sich zu sehen, nur nicht mit dem Organ, womit man sieht« . Den Weimarer Klassike .....
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Jean paul (d.i. johann paul friedrich richter)

»Ich habe ihn ziemlich gefunden, •wie ich ihn erwartete: fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist, voll guten Willens und herzlich geneigt, die Dinge außer sich zu sehen, nur nicht mit dem Organ, womit man sieht« . Den Weimaraner Klassikern, auf der Suche nach Bündnispartnern und Gefolgsleut .....
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Angelus silesius (d.i. johannes scheffler)

Datum der Taufe 23. 12. 1624 in Breslau; gest. 9. 7. 167J in Breslau Johannes A.S., so nannte sich Johannes Scheffler, der Sohn eines nach Breslau übergesiedelten polnischen Adeligen und einer Schlesierin, nach seiner Konversion zum Katholizismus am 12. Juni 1653. Der öffentlich vollzogene Konfessi .....
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Albrecht, johannes

Pseud. für: Johann-Albrecht Keiler Biograhe: *12.8.1 in Breslau. J. Al- brecht lebte während der Kriegsjahre in Hirschberg im Riesengebirge, danach in Ilmenau in Thüringen. Das Studium der Chemie in Berlin schloss er mit Diplom und Promotion zum Dr. rer. nat. ab, Habilitation 1971. Albrecht arbeite .....
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Die stillen im lande - johann heinrich jung: henrich stillings jugend

Entstehung Johann Heinrich Jung , der seine I.ebensgeschichte unter dem Pseudonym Henrich Stilling veröffentlichte, kam 1770 nach Straßburg, um dort Medizin zu studieren. Im Kreise der Tischgesellschaft bei Johann Daniel Salzmann wurde er mit Goethe bekannt, der im neunten Buch von Dichtung und Wah .....
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Goethes größter bucherfolg - johann wolfgang goethe: die leiden des jungen werthers

Entstehung Die Handlung des Romans fußt z.T. auf Erlebnissen Goethes in Wetzlar und Ehrenbrcitstein; die Hauptfiguren sind nach historischen Personen beschrieben. Goethe war nach Beendigung seines Jurastudiums in Straßburg 1771 in Frankfurt als Anwalt tätig. Hierzu war, wie sich bald herausstellte .....
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Die 'erlebnisdichtung johann wolfgang goethe: lyrik

Entstehung In den sieben Jahren zwischen der Abreise aus Leipzig am 28. August 1768 und der Ankunft in Weimar am 7. November 1775 hat Goethe nur etwa siebzig Gedichte geschrieben, wenn man 'die beiläufigen Stammbuchverse, Gelegenheitssprüche, Widmungen, die versifizierten Tagebucheintragungen und g .....
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Johann gottfried herder: volkslieder

Entstehung Im September 1773 kündigte Herder dem Verleger Hartknoch in Riga 'ein Bändchen alte Volkslieder" an. Es war eine Sammlung in zwei Teilen, deren jeder in zwei Bücher unterteilt war. Der erste Teil war überschrieben Englisch und Deutsch, der zweite Englisch-Nordisch und Deutsch. I. 1 enthi .....
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Johann wolfgang goethe (i749-i832): trilogie der leidenschaft, dritter teil: aussöhnung

Das Doppelglück der Töne wie der Liebe Mittel- und Hauptteil der Trilogie der Leidenschaf ist die »Elegie«, auch bekannt unter dem Titel Marienbader Elegie. Sie entstand Anfang September 1823 auf der Rückfahrt Goethes von Marienbad nach Weimar. Voraufgegangen war die große Enttäuschung einer Alte .....
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Die entdeckung der naturpoesie johann gottfried herder: auszug aus einem briefwechsel über oßian und die i jeder alter völker

Herder wurde 1 764 mit den Gesängen Ossians bekannt, als in Deutschland die ersten Übersetzungen erschienen. Es waren Gesänge in rhythmisierter Prosa: die F.pen Vingal und Tetnora sowie einundzwanzig kürzere Prosagedichte. Teils waren es Funde altgälischer Volksdichtungen aus dem schottischen Hoch .....
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Ein wirrwarr von komik und tragik eriedrich maximilian klinger

Sturm und Drang Analyse Im Herbst 1776 schrieb Klinger in Weimar 'eine Comocdic der Wirrwarr ", wie er am 4. September dem Freund Krnst Schleiermacher mitteilt. Er war damals schon ein bekannter Bühnenautor; im Jahre zuvor hatte er mit seinem Trauerspiel Die Zwillinge den Preis der Ackermannsch .....
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Die idylle: maler müller und johann heinrich voß

Einleitung Die Gattungsbezeichnung Idylle wurde aufgrund eines fruchtbaren philologischen Irrtums als 'kleines Bild" verstanden. Man leitete das Wort etymologisch vom griechischen Kidyllion - Bildchen - her. Renate Böschenstein und andere vor ihr haben darauf aufmerksam gemacht, daß das Stammwort F .....
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Johann heinrich voß: die pferdeknechte, der Ährenkranz, der siebzigste geburtstag

Analyse Die Pferdeknechte und Der Ährenkranz, die bei der Erstveröffentlichung 1775 nebeneinander standen, wurden in späteren Ausgaben voneinander getrennt. Die Ausgabe von F.va D. Becker, auf die sich diese Analyse stützt, bringt den Text der Erstausgabe ohne die späteren Veränderungen und Erweit .....
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Johann christian günther - abschiedsaria

Schweig du doch nur, du Hälfte meiner Brust; Denn was du weinst, ist Blut aus meinem Herzen. Ich taumle so und hob an nichts mehr Lust Als an der Angst und den getreuen Schmerzen, Womit der Stern, der unsre Liebe trennt, die Augen brennt. Die Zärtlichkeit der innerlichen Qual Erlaubt mir kaum, ein .....
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Adam, max

Pseud. für: Gerd Müller Biograhe: *2.8.1 in Chemnitz. M. Adam hat in Leipzig Journalistik studiert. Er schrieb für mehrere Zeitungen und war für verschiedene Pressestellen tätig. 1989 promovierte er zum Thema Öffentlichkeitsarbeit. M. Adam lebt in Berlin und Potsdam. Er arbeitet freischaffend publ .....
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Max frisch burleske

Analyse Die Burleske ist die Fabel des Hörspiels 'Herr Biedermann und die Brandstifter" , aus dem Frischs Welterfolg 'Biedermann und die Brandstifter: ein Lehrstück ohne Lehre" entstand. Die Burleske selbst ist zwar eine Tagebuchnotiz1, aber, dem Charakter von Frischs literarischem Tagebuch entsp .....
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Max von der grün das stenogramm

l. Erster Arbeitsschritt: Plenum 1.2. 1.3. 1.4. Lernziele: — Gliederungsabschnitte der Erzählung gegeneinander abgrenzen; — erkennen, daß es weniger auf den Unfall selbst als auf seine Impulsfunktion für bestimmte Reaktionen und Verhaltensweisen der Vorbeifahrenden ankommt; -— Indizi .....
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Johannes robert becher - neckar bei nÃœrtingen

Die Ufer sind so flach, daß auch die Wiesen Sanft mitzufließen scheinen mit dem Fluß. Ein uferloses grünes Ãœberfließen, Ein Ãœberfluß, drin alles mitziehn muß! Die Apfelbäume blühn. Ein weicher Schimmer Liegt überm Land. Es blüht aus dir heraus. Still. Nur der Fluß, das Blühn . .. Ich wünsch mir .....
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Johann wolfgang goethe - selige sehnsucht

Sagt es niemand, nur den Weisen, Weil die Menge gleich verhöhnet: Das Lebendge will ich preisen, Das nach Flammentod sich sehnet. In der Liebesnächte Kühlung, Die dich zeugte, wo du zeugtest, Ãœberfällt dich fremde Fühlung, Wenn die stille Kerze leuchtet. Nicht mehr bleibest du umfangen In der Fin .....
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Johann wolfgang goethe - suleika

In tausend Formen magst du dich verstecken, Doch, Allerliebste, gleich erkenn ich dich; Du magst mit Zauberschleiern dich bedecken, Allgegenwärtige, gleich erkenn ich dich. An der Zypresse reinstem, jungem Streben, Allschöngewachs ne, gleich erkenn ich dich; In des Kanales reinem Wellenleben, Alls .....
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Johann wolfgang goethe - an den mond (letzte fassung)

Füllest wieder Busch und Tal Still mit Nebelglanz, Lösest endlich auch einmal Meine Seele ganz; Breitest über mein Gefild Lindernd deinen Blick, Wie des Freundes Auge mild Ãœber mein Geschick. Jeden Nachklang fühlt mein Herz Froh- und trüber Zeit, Wandle zwischen Freud und Schmerz In der Einsamkei .....
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Johann wolfgang goethe - prometheus

Bedecke deinen Himmel, Zeus, Mit Wolkendunst, Und übe, dem Knaben gleich, Der Disteln köpft, An Eichen dich und Bergeshöhn; Mußt mir meine Erde Doch lassen stehn Und meine Hütte, die du nicht gebaut, Und meinen Herd, Um dessen Glut Du mich beneidest. Ich kenne nichts Ärmeres Unter der So .....
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Johann wolfgang goethe - heidenrÖslein

Sah ein Knab ein Röslein stehn, Röslein auf der Heiden, War so jung und morgenschön, Lief er schnell, es nah zu sehn, Sahs mit vielen Freuden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. Knabe sprach: Ich breche dich, Röslein auf der Heiden! Röslein sprach: Ich steche dich, Daß du ewig d .....
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Johann wolfgang goethe - willkommen und abschied

Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde! Es war getan fast eh gedacht. Der Abend wiegte schon die Erde, Und an den Bergen hing die Nacht; Schon stand im Nebelkleid die Eiche, Ein aufgetürmter Riese, da, Wo Finsternis aus dem Gesträuche Mit hundert schwarzen Augen sah. Der Mond von einem Wol .....
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