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Philosophen biographisch

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Schweitzer, Albert



Als er. mit einjähriger Verspätung, Anfang November 1954 den Friedensnobelpreis entgegennahm, mag neben ehrlicher Bewunderung bei vielen auch eine Art von wohliger Sentimentalität aufgekommen sein. Jedenfalls spiegelte die noch junge, dafür überschwengliche Popularität des greisen Urwalddoktors mit dem ungebändigten Haar, dem mächtigen Schnauzbart und dem altväterlichen Auftreten verbreitete Sehnsüchte der zwischen neuen Kriegsängsten und Lust am Konsum schwankenden Zeitgenossen nach einer Gegenwelt stiller, unversehrter Humanität. Eine gemütvoll verbrämte Ethik im Winkel ist die Sache des »nüchternen Idealisten« von Lanibarene jedoch keineswegs. Sem philosophischer Ansatz läuft vielmehr auf nichts Geringeres als ein »Weltexperiment« hinaus. Er hat die unerbittliche Diagnose einer Zeit zur Voraussetzung, die »von einem Fortschnttswillen geleitet wird, der veräußerlicht ist.« Da er sich auf »materielle Leistungsfähigkeit« beschränkt, habe er die sinnvolle »Orientierung verloren«, die »ethischen Vernunftideen«, auf denen jede »wahre... Kultur beruht«. Im »unverlierbaren Kinderglauben..., daß der aus der Wahrheit kommende Geist stärker ist als die Macht der Verhältnisse«, unternimmt Seh. gegen alle aus der Erfahrung herrührenden Zweifel den Versuch, einen Weg aus dieser Krise aufzuzeigen. Dabei betont er, daß jede »Umgestaltung ... der sozialen und politischen Gemeinschaft... in ganz ausschheßlicher Weise« von den vielen Einzelnen ausgehen müsse, deren Selbstbesinnung und Mündigkeit in der modernen Industnege-seDschaft vielfach bedroht sei. Gemäß der aufklärerischen Tradition, auf die er sich, in vollständigem Widerspruch zu einer Gegenwart beruft, »die alles, was sie irgendwie als rationalistisch und freisinnig empfindet, als lächerlich, minderwertig, veraltet und schon längst überwunden ansieht«, erscheint es ihm daher grundsätzlich notwendig, »das Vertrauen in das eigene Denken« zu stärken. Sch.s ethisches Paradox besteht also darin, daß er etwas »verlangt, was die Lebensverhältnisse, in die wir hineingestellt sind, verneinen«. Er mutet dem Individuum im Rahmen seiner jeweiligen Möglichkeiten die Einheit von Erkenntnis und Handeln zu und vertraut dem allmählichen »Einfluß ... auf die Gesamtgesinnung«. Den eigenen Entschluß, sich »nie« direkt in kontroverse »politische Fragen.. . einzumischen«, wirft er erst in seinem letzten Lebensjahrzehnt »über den Haufen«.
      Anlaß ist die atomare Hochrüstung der beiden Supermächte. In vier sorgfältig vorbereiteten Rundfunkansprachen, die weltweites Aufsehen erregen , tritt er mit betont sachlicher Information über die große Gefahr einer radioaktiven Verseuchung der Luft und der Erde der amtlichen »Beschwichtigungspropaganda« entgegen. Auch seine persönliche Botschaft an den Präsidenten der Vereinigten Staaten. John F. Kennedy, dringt, als ersten Schritt, auf die Beendigung der Testversuche sowie auf em Abrüstungsabkommen unter wirksamer internationaler Kontrolle. Gemeinsam mit Freunden wie Albert Einstein und Bertrand Russell - »unbeugsamen Denkern«, die in dieser Weltlage vonnöten seien - bemüht er sich darum, »indem ich die Nächte mit Briefeschreiben zubringe«, eine »öffentliche Meinung der Völker für die Abschaffung der Atomwaffen« anzuregen. Offensichtlich hat Seh. jenen »unvorstellbaren Wahnsinn«, der erstmals »die Menschheit... in ihrer Existenz bedroht«, als totale Negation seiner Arbeit an jenem neuen Bewußtsein begriffen, das er programmatisch m der Formel »Ehrfurcht vor dem Leben« zusammenfaßt. Schon in zwei Straßburger Predigten nach dem Ersten Weltkrieg angesprochen, wird dieses Grundprinzip zunächst 1920 in Gastvorlesungen an der Universität Uppsala entfaltet, die den Grundstock zu seinem drei Jahre später erschienenen Hauptwerk bilden, der zweiteiligen Kulturphüosophie. Mit der Wendung »Ehrfurcht vor dem Leben« glaubte Seh. eine für dessen dauerhafte Resonanz unerläßliche Begründung des ethischen Sollensanspruchs gefunden zu haben. In ihr treffen sich die rationale Analyse, eine dadurch vorbereitete Begegnung mit der Wirklichkeit, die er als »mystisches Erleben« bezeichnet, sowie »das große Gebot der Liebe Jesu«. Seme Argumentation, die sich ansonsten bewußt philosophischer Fachausdrücke enthält, versucht Arthur Schopenhauers absolute Skepsis in bezug auf eine sinnhafte Erklärbarkeit des Universums mit Friedrich Nietzsches Welt- und Lebensbejahung zu verbinden, ohne den beiden Anregern in ihren jeweiligen Konsequenzen zu folgen.
      »Die fundamentale Tatsache des Bewußtseins des Menschen«, schreibt Seh., »lautet: >Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. < Der denkend gewordene Mensch erlebt die Nötigung, allem Willen zum Leben die gleiche Ehr-furcht... entgegenzubringen, wie dem seinigen. Er erlebt das andere Leben in dem seinen.« Als den großen Fehler aller bisherigen Ethik - die »Zentralprovinz der Philosophie« - tadelt er, »daß sie es nur mit dem Verhalten des Menschen zum Menschen zu tun zu haben glaubte«. Im Unterschied dazu beinhaltet sein Konzept eine »ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegen alles, was lebt«, eine ökologische oder, wie er es nennt, »kosmische« Ethik. Dabei stellt er in Rechnung, daß »wir alle dem rätselhaften und grausigen Schicksal unterworfen« sind, »in die Lage zu kommen, unser Leben nur auf Kosten anderen Lebens erhalten zu können« und dadurch »fort und fort schuldig zu werden«. Dem Menschen als ethischem Wesen, dem einzigen, das »wissend und barmherzig werden kann«, müsse es in semer jeweils subjektiven Entscheidungsfreiheit aber darum gehen, »dieser Notwendigkeit, wo er nur immer kann, zu entrinnen, und ... die Selbstentzweiung des Willens zum Leben aufzuheben, soweit der Einfluß seines Daseins reicht«. »Urplötzlich«, heißt es in der autobiographischen Zwischenbilanz Aus meinem Leben und Denken . habe sich die Inspiration zu dem »elementaren und universellen Begriff des Ethischen« ereignet: im September 1915 auf dem Ogowe, »als wir bei Sonnenuntergang gerade durch eine Herde Nilpferde hindurchfuhren«. Seh. wirkte damals bereits seit zweieinhalb Jahren unter schwierigsten Bedingungen als Arzt auf einer Missionsstation im damaligen Französisch-Äquatorialafrika.
      Gefaßt hatte er diesen Entschluß während der Pfmgstferien 1896 im elterlichen Pfarrhaus des elsäßischen Dörfchens Günsbach drei Jahre, nachdem er in Straßburg »kühn« das Studium der »Theologie, Philosophie und Musik miteinander« begomien hatte. Der Gedanke, er dürfe das Glück seiner Lebensverhältnisse nicht als etwas Selbstverständliches hinnehmen, sondern müsse etwas dafür geben, und das in die Kindheit zurückreichende »Ergriffensein von dem Weh. das um uns herum und in der Welt herrscht«, wirkten zusammen. »In ruhigem Ãœberlegen ... wurde ich... mit mir selber dahin eins, daß ich mich bis zu meinem dreißigsten Lebensjahr für berechtigt halten wollte, der Wissenschaft und der Kunst zu leben, um mich von da an einem unmittelbaren menschlichen Dienen zu weihen«, das er als »Gehorsam gegen Jesus« verstand.
      Wie in diesem Lebensplan vorgesehen, studierte der ohnehin an ausgiebige Nachtarbeit gewöhnte Straßburger Privatdozent und Vikar ab 1905 zusätzlich Medizin. Hinter ihm lagen bereits eine philosophische Dissertation und seine theologische Habilitationsschrift , die er. zuerst 1906. endgültig dann 1913, zu einer voluminösen Geschichte der Leben-Jesu-Forschung ausweitete, emer Bilanz der neutestamentlichen Textkritik von eineinhalb Jahrhunderten. Im Unterschied zur herrschenden Lehrmeinung wird Jesus hier konsequent aus der »eschatologisch-messianischen Vorstellungswelt des Spätjudentums« verstanden. Zugleich hatte Seh., seit 1893 Schüler von Charles Marie Widor in Paris, sich als Organist und Musikwissenschaftler einen internationalen Ruf erworben. 1905 legte er die Darstellung J. S. Bach, le musicien-pohe vor, deren deutsche Bearbeitung ihm drei Jahre später zu einem neuen Buch fast doppelten Umfangs geriet. Die stattliche, bis heute als Standardwerk geltende Monographie werde ergänzt durch cm für den Erhalt alter Instrumente eintretendes Internationales Regulativ für Orgelbau sowie durch die kritische Ausgabe Sämtlicher Orgelwerke Bachs, deren ersten Band er 1912 vorlegte. Der achte und letzte, den er ebenfalls noch mitbetreut hatte, erschien zwei Jahre nach seinem Tod.
      Am 21. März 1913. kurz nach seiner Promotion zum Dr.med., reiste er mit seiner Frau nach Afrika ab. Sein erster Autenthalt, von dem er in Zwischen Wasser und Urwald berichtete - zugleich ein wichtiges Zeugnis seiner Entwicklungsgedanken im Hinblick auf die damaligen Kolonien -. endete viereinhalb Jahre später. Als Kriegsgefangener wurde Seh. nach Europa gebracht und in französischen Internierungslagern festgehalten. Bis Anfang 1924 hatte er. aus zahlreichen Konzert- und Vortragsreisen durch Europa, die Mittel zusammengebracht, um in Lambarene neu aufbauen zu können: zuerst noch einmal innerhalb der Missionsstation, dann jedoch, inzwischen unterstützt durch nachgekommene Ärzte und Pflegerinnen, ein notwendig gewordenes Spitaldorf, das 1927 bezugsfertig war. bevor er wieder für zwei Jahre zurückreiste. In wechselnden Abständen pendelte er seither zwischen Afrika und Europa. Nach seinen wissenschaftlich-künstlerischen Tourneen brachte er jeweils »das Nötigste« an medizinischer Ausstattung mit. Zur Verleihung des Frankfurter Goethepreises von 1928 entstand die erste seiner insgesamt vier Reden über den verehrten Dichter . Für wissenschaftliche Arbeit hatte er allerdings kaum noch Muße. »Auf dem Schiffe« verbrachte er gelegentlich »die Zeit mit dem Skizzieren einiger Kapitel«. Nach einer früheren Vorstudie arbeitete er 1930 Die Mystik des Apostels Paulus aus. Fünf lahre später erschien noch Die Weltanschauung der indischen Denker. Weitere Studien über Kultur und Ethik in den Weltreligionen konnte er hingegen nicht mehr zum Druck vorbereiten. Insgesamt brach Seh. zu vierzehn Aufenthalten nach Lambarene auf. Am längsten in Folge blieb er dort zwischen 1938 und 1948. Kurz vor seinem 85. Geburtstag verließ der vielfach Ausgezeichnete, an dem nun freilich auch medizinische und politische Kritik laut wurde, Europa zum letzten Mal.
      Groos, Helmut: Albert Schweitzer. Größe und Grenzen. Eine kritische Würdigung des Forschers und Denkers. München Basel 1974.
      Steffahn, Harald: Du aber folge mir nach. Albert Schweitzers Werk und Wirkung. Bern Stuttgart 1974.
      Götting. Gerald : Albert Schweitzer. Beiträge zu Leben und Werk. Berlin (Ost; 1966.

      Hans-Rüdiger Schuib


Schweitzer, albert

Für sein Wirken als Missionsarzt im selbst gegründeten Tropenhospital von Lambarene, sein Handeln für Völkerverständigung und seinen Einsatz gegen koloniale Ausbeutung wurde Albert Schweitzer 1953 rückwirkend mit dem Friedensnobelpreis 1952 ausgezeichnet. Der Sohn des Pfarrverwesers der evangelisch .....
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Stifter, adalbert

Geb. 23.10.1805 in Oberplan/ Böhmerwald; gest. 28.1.1868 in Linz Albert St. entstammt einer Handwerkerfamilie, in der man Leinen webte und mit Flachs handelte. St.s Leben hat sich im wesentlichen in der europäischen Kernlandschaft zwischen Prag, Passau, Linz und Wien abgespielt; diese Landschaft z .....
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Stifter, adalbert

Adalbert Stifter ist der bedeutendste österreichische Erzähler des Realismus. Seinem Gesamtwerk liegt das Prinzip der Ordnung zu Grunde: Der Mensch kann nur Glück und Zufriedenheit erlangen, wenn sein Denken, Fühlen und Handeln von Maß und Ordnung bestimmt werden. Stifter verbindet einen unpsycholog .....
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Ehrenstein, albert

Anbetung Froehlich, Jürgen. In: Liebe, 1990, S. 67 - 75. Der Kriegsgott Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwart, 1991, S. 886 - 887. Du mußt zur Ruh Engel, Peter. In: Frankfurter Anthologie 12, 1989, S. 165 - 168. So schneit auf mich die tote Zeit Jacoby, Frank Rainer. In: Mens .....
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Schirnding, albert von

Bitte um Heimsuchung Rasch, Wolfdietrich. In: Frankfurter Anthologie 4, 1979, S. 237 - 240. Epitaph Schirnding, Albert von. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 94 - 97. Nach dem Schlaf Schirnding, Albert von. In: Kinder, 1979, S. 66 - 68. .....
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Scholl, albert arnold

Retrospektiv Ried, Georg. In: Interpretationen moderner Lyrik, 1981, S. 103- 111. .....
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Stifter, ädalbert

Das Freudenfest am Trauerdenkmale Kienesberger, Konrad. In: Stifters Freudenfest, 1968, S. 51-75. .....
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Thelen, albert vigoleis

An meine Totenmaske Gruenter, Rainer. In: Duitse Kroniek 37, 1987, Nr. 3 - 4, S. 101 - 104. .....
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Adalbert von chamisso (i78i-i838)

Chamisso, der auf Schloß Boncourt in der Champagne geboren wurde und mit seinen vor der Revolution flüchtenden Eltern in Berlin eine zweite Heimat fand, war einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit. In seiner Lyrik, so in dem von Robert Schumann vertonten Zyklus 'Frauenliebe und -leben" i .....
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Adalbert stifter (i805-i868)

Was Grillparzer auf dem Gebiete des Dramas, das bedeutet Stifter auf dem Gebiete der Erzählung für die Zeit des Biedermeier. In dem Flecken Oberplan an der Moldau in Böhmen geboren und aufgewachsen inmitten der unberührten großartigen Natur des Böhmerwaldes und im vertrauten Umgang mit dessen Mensc .....
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Jeremias gotthelf (albert bitzius, i797-i854)

wurde als Sprößling einer altbernischen Familie im Pfarrhaus zu Murten geboren und starb als Pfarrer zu Lützelflüh am 22. Oktober 1854. Jahrzehntelang lebte Gotthelf im Schatten seines Landsmannes Gottfried Keller, ehe er die Würdigung fand, die er verdiente. Keller selbst hat ihn, bei aller Gegensä .....
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Michael albert - bauernstube

Draußen rieselt der Regen; Dem Dorf entgegen Schlägt aus dem Walde der Wind. November ist es, der Abend beginnt Zu dunkeln nach kurzer Tageszeit. Da werden die Dächer weiß â€” es schneit. Vom Lutherofen um Bank und Schrein Strahlt gaukelnd der Flamme rötlicher Schein. Die Katze, die glatt sich .....
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Alberts, jürgen

Biografie: *4.8.1 in Kirchen/Sieg. J. Alberts studierte nach dem Abitur in Tübingen und Bremen Germanistik, Politik und Geschichte und promovierte 1973 mit einer Arbeit über die Bild- Zeitung am Fachbereich Kommunikation und Ästhetik der Universität Bremen. Er arbeitete als freier Mitarbeiter für .....
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Pederzani, hans-albert

auch unter den Pseud.: Gert-A. Peter- mann und A. G. Petermann, Biografie: *30. 9.1923 in Berlin. H.-A. Pederzani besuchte die Schauspielschule und hatte Anfängerengagements an verschiedenen Berliner Bühnen. Nach 1945 arbeitete er als Regisseur und Schauspieler , dann als Intendant in Bernburg. Ab .....
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Gotthelf, jeremias (d.i. albert bitzius)

Sein Pseudonym war ihm Programm. Er entlehnte es seinem literarischen Erstling Der Bauernspiegel , der fiktiven Autobiographie des Jeremias Gotthelf. Wie der Prophet, warnte und mahnte der Prediger Bitzius vor den »Schweinsblasen des Zeitgeistes«, vor den »brüllhaften Naturen und neumodischen Spekul .....
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Ehrenstein, albert

Tubutsch ist der Titel des ersten Buches, mit dem der 24jährige Dr. phil. Albert Ehrenstein 1911 im talentsüchtigen Wiener Literaturbetrieb begeisterte Aufnahme findet. Es ist unbestritten auch das einzige Werk seiner im wesentlichen das expressionistische Jahrzehnt umfassenden Publikationszeit, das .....
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Albert ehrenstein (i886-i950)

'Zerrüttung" und Aufschrei gehören für viele Expressionisten eng zusammen; das Motiv des Schreis zählt daher fast zum kollektiven poetischen Repertoire der gesamten Generation. Eine besondere Bedeutung kommt ihm bei Albert Ehrenstein zu. Der Dichter, in einem Armenbezirk Wiens geboren, erfuhr von fr .....
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Michael albert

Michael Albert wurde 1836 in Trappold geboren. Mit elf Jahren kam er auf das Gymnasium nach Schäßburg. Um sich auf den Beruf eines Lehrers und Pfarrers vorzubereiten, reiste Albert im September 1857 nach Jena. 1858 ging er nach Berlin, um sich dort vor allem der deutschen Sprache und Literatur zu .....
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Michael albert

Ebenso wie für die anderen Verfasser historischer Prosa gilt auch für Michael Albert die Feststellung, daß die geschichtlichen Erzählungen aus dem letzten Drittel des 19. Jh. auf dem — von ihm, mit der Novelle Herr Lukas Seiler , um die Mitte des Jahrhunderts mitgelegten — Fundament der geschich .....
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Albert amlacher

Der 1847 in Broos geborene Albert Amlacher besuchte die Gymnasien in Hermannstadt und Schäßburg. Durch seine Lehrer am Schäßburger Gymnasium, besonders durch Josef Haltrich, erhielt er bereits entscheidende Impulse für seine spätere schriftstellerische Tätigkeit. Seit Herbst 1868 widmete er sich in .....
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Michael albert - das dramatische werk

Die Hinwendung Michael Alberts zur Dramatik ist gleichermaßen auf persönliche und geschichtliche Beweggründe zurückzuführen. Zunächst war es der Erfolg, den sein Dichterfreund Traugott Teutsch mit der Schwarzburg gehabt hatte, der Albert dazu bewog, selbst heimische Stoffe aufzugreifen und dramatis .....
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Fanny und amalia - Ãœber adalbert stifter

Spät am Abend zog es ihn in einen Ballsaal. Kr trank Wein, sang, tanzte, aß mindestens sechs Korellen und war noch immer hungrig, rauchte Zigarren und gab Geld aus, das er sich nur geborgt hatte. Gewiss, er war durchaus in Geldnöten, aber in dieser Augustnacht überließ er sich nur dem Augenblick. .....
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Adalbert stifter

Adalbert Stifter wird in Oberplan im südlichen Böhmen geboren. Der Vater, Johann Stifter, ist Leinweber und -händ-ler. Das Flternhaus ist ein karges, schindelgedecktes Gebäude mit Brunnen und Hof. Die Stifters leben einfach, haben aber ihr Auskommen. Adalbert ist das älteste Kind. Da er kurz nach de .....
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Albert ehrenstein: tubutsch

Biographischer Kontext Albert Ehrenstein, 1886 als Sohn eines jüdischen Brauerei-Kassierers ge boren, wird im Wiener Arbeiterbezirk Ottakring sozialisiert. Trotz der ärmlichen Verhältnisse im Elternhaus kann er das Gymnasium besuchen und ein Studium der Geschichte, Geographie und Kunstgeschichte a .....
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Camus, albert

Mit seinen Werken profilierte sich der philosophische Dichter Albert Camus als eine der literarisch und moralisch gewichtigsten Stimmen Frankreichs. Grundlage ist die Philosophie des Absurden, die auf der Erkenntnis der Sinnlosigkeit menschlicher Existenz beruht. Camus fordert, dass der Mensch sein .....
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